dauerhafte Haarentfernung für zu Hause

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Monika-Tersch
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dabei seit: 26.10.2005

... also ich würde es zwar ungeheuer gerne glauben, dass das was taugt, aber die Erfahrung bei solchen Dingen zeigt das es wohl rausgeschmissenes Geld ist, auch wenn es sich noch so gut anhört. :roll:

Aber wenn es jemand ausprobiert, soll sie bescheit sagen und ich lass mich gerne eines bessern belehren. Cool

Liebe Grüße

Moni

__________hier ist mein Beitrag zu Ende__________

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sandra-k
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Hier noch mal ein Link zu der Beschreibung. Für all die, die es Interessiert.

http://www.sandra-tg.de/fotos/FAQ_Laser.pdf

Gefundener Testbericht:

Vorteile: siehe Bericht

Nachteile: siehe Bericht

Ich habe mehrere Monate dieses Gerät selbst angewendet um über diese eher langwierige Variante der Haarentfernung eine qualifizierte Aussage machen und einen entsprechenden Bericht darüber schreiben zu können.

So setzt sich mein Bericht zusammen:
-Bestandteile
-aufbau der Betriebsanleitung
-Warnhinweise des Herstellers
-Inbetriebnahme des Gerätes
-Wachstumszyklus und seine Auswirkung auf den Behandlungszeitraum
-so habe ich das Haarlasergerät angewendet
-der Erfolg
-Tipps für die Anwendungen
-hersteller
-preis
-faz
Bestandteile ---

Das Lasergerät ist in einer Plastikschale eingebettet. Man nimmt es heraus, darunter liegt das Kabel um es mit der Steckdose zu verbinden, denn ohne Strom läuft hier nichts. Auf der rechten Seite ist der Laser-Stab (wo würde ich das mal bezeichnen). Dieser ist mit einem rund 50 cm langen Sprialenkabel fix mit dem Lasergerät verbunden. Der untere Teil des Stabes (rund 15cm lang, rundlich und 2-3 cm breit) ist der Griff, auf der Oberseite ist auf einer Seite der Laser mit Schutzglas und zwei Kontaktstifte, die später pro Haarbehandlung mit der Haut Kontakt haben müssen, damit man den Laser mit dem Drückknopf am Stab einschalten kann.
Auf der linken Seite des Gerätes sind das Schloss für den Schlüssel, drei Tasten mit denen man das Gerät aktivieren und die Intensität je nach Hauttyp regulieren kann (mehr dazu aber später).

--- Aufbau der Betriebsanleitung ---

Die Betriebsanleitung liegt in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Holländisch vor. Die Deutsche beginnt auf der Seite 27.

Zuerst wird man zum Kauf dieses genialen Gerätes gratuliert und betont, welches Vermögen man sich damit erspart im Gegensatz zu einem bzw. mehreren Institutsbesuchen. Ich bekam dadurch den Eindruck mit Ausgaben von € 250,- sozusagen einen Glücksgriff gelandet zu haben. Dann folgen gleich mal die Warnhinweise um einen auf den Boden der Realität zu holen. Weiter geht es dann noch mit technischen Infos, Feststellung des Hauttypes,

--- Warnhinweise des Herstellers ---

Dieses Gerät ist für afro-karibische oder schwarze Hauttypen nicht geeignet.
(Anmerkung: Dies steht nicht auf der Packung sondern erst in der Bedienungsanleitung, wenn man das Gerät bereits gekauft hat!)

Folgende Stellen dürfen nicht mit dem Laser behandelt werden:
-Tätowierungen
-Hautstellen mit permanentem Make-up
-Pickel
-Warzen
-erkrankte Hautstellen
-Muttermale
-Verbrennungen
oder Analbereich (Bikinizone ist erlaubt)
-Ekzeme
-Wimpern, Augenbraunen, Augenbereich (aufgrund der Augennähe zu gefährlich)
-Haare in Nasen oder Ohren

Die Sicherheitsfunktionen des Gerätes dürfen nicht außer Kraft und das Gerät nicht geöffnet werden. Also, alle Bastler oder Möchtegernbastler : Hände weg!

--- Inbetriebnahme des Gerätes ---

Zuerst steckt man den beigelegten Schlüssel ins Loch und macht eine Vierteldrehung nach rechts, so wie neben dem Schloss angezeichnet. Danach hat man 60 Sekunden Zeit, den in der Betriebsanleitung angegebenen Sicherheitstastencode einzutippen. Nach erfolglosem Ablauf der 60 Sekunden oder Falscheingabe der 4-stelligen Tastenkombination piepst das Gerät zweimal und man muss den Schlüssel noch mal auf „aus“ und dann noch mal auf „ein“ stellen.
Um 4 Tasten korkt nacheinander zu betätigen sind 60 Sekunden keine wirkliche Herausforderung, es sei denn man hat die Bedienungsanleitung noch nicht aufgeschlagen.

Der nächste Schritt ist nun die Leistungseinstellung. Es wird empfohlen 24 Stunden vor der geplanten Behandlung die Haut und ein paar Haare auf dem zu behandelndem Bereich zu testen.

Man unterscheidet hier zwischen folgenden Hauttypen, wobei wie bereits in den Warnhinweisen erzählt, nicht alle Hauttypen geeignet sind, Hautyp V (dunkelbraune Haut, verbrennt sehr selten und bräunt sehr leicht) und Hauttyp VI (schwarze Haut, verbrennt nie und bräunt sehr leicht) hierfür nicht geeignet sind. Aber auch weißes und ergrautes Haar kann man hiermit nicht behandeln. Die restlichen Hautypen verhalten sich so:

Hautyp I …....sehr helle Haut, verbrennt immer und bräunt nie….. alle Einstellungen geeignet
Hauttyp II …..helle Haut, verbrennt immer ……………………… alle Einstellungen geeignet
Hauttyp III …helle bis olivefarbene Haut ………………………... alle Einstellungen geeignet
Hauttyp IV …olivefarbene bis braune Haut, wird schwer braun … bis Stufe 3 geeignet

Die Leistungsstärke stellt man so ein, dass man die „Ein“-Taste drückt, danach piepst das Gerät und man kann mit „+“ und „-„ Taste die Stärke reguieren (innerhalb der 5 Stufen), danach drückt man noch mal die „Ein“-Taste zum Bestätigen und schon kann es losgehen.

Aber zuerst nur mit dem Testen des zu behandelnden Bereiches. Jaja, auch mit hat diese Betriebsanleitung in meiner Euphorie deutlich gebremst, wollte ich doch gleich nach dem Erhalt während meines Fernsehabends fleissig lasen …..

Also, zuerst zum Hauttesten. Wenn man innerhalb von 24 Stunden Hautrötungen oder Entzündungen bekommt, sollte man es nochmals testen, und zwar mit einer Stufe niedriger. Denn Schmerzen soll das Lasern nicht. Außerdem sind die verschiedenen Hautstellen separat zu testen, denn in der Bikinizone, auf den Beinen, auf der Oberlippe und wo auch immer sind die Hautfarben ja verschieden.

Bevor ich nun zu meiner persönlichen Laseranwendung und meinem bisherigen Ergebnis komme, mache ich noch einen Abstecher zum Wachstumszyklus der Haare um Euch – so wie es mir passiert ist – auch noch die letzte Euphorie zu nehmen:

--- Wachstumszyklus und seine Auswirkung auf den Behandlungszeitraum---

Jaja, es ist schon lange her mit der Schule, aber das Haarwachstum durchläuft 3 Phasen:
Die Wachstumsphase dauert zwischen 2 und 7 Jahre und nur in dieser Phase können die Körperhaare mit dem Laser behandelt werden, damit der ganze Aufwand dann auch seinen Erfolg hat.
Danach kommt die Aufbauphase die zwischen 10 und 20 Tagen dauert, hier wächst das Haar nicht, fällt aber auch nicht aus.
In der darauffolgenden Ruhepause, die mehrere Monate dauern kann, fällt das Haar aus und es beginnt bereits die Haarneubildung. Der Haarfollikel kann während dieser Zeit aber nicht behandelt werden, da sich dieses Stadium in der Haut und noch nicht fürs Auge sichtbar abspielt.

Zu allem Überdruss gebe ich Euch aber noch dir durchschnittliche Follikeldichte pro cm2 für folgende Körperbereiche bekannt:
Beine 60
Achselhöhle 65
Schamhaar 70
Oberlippe 350

Abgesehen von diesen wirklich vielen Follikeln pro cm2, durchleben die Haare laufend diese Phasen, und dadurch erwischt man bei einer Behandlung natürlich nie alle und daher sind regelmäßige Behandlungen notwendig. Je nachdem wo der zu behandelnde Bereich ist, werden vom Hersteller regelmäßige Anwendungen nach 2-4 Wochen, wenn neues Haarwachstum beobachtet wird, empfohlen. (mehr dazu aber bei meiner Schilderung, wie ich es angewendet habe). Der Hersteller geht davon aus, dass man insgesamt rund 6 Monate benötigt um die Haare dauerhaft zu entfernen, wobei das natürlich von Person zu Person verschieden ist (bei exzessiven Haarwuchs durch männliche Hormone benötigt man vermutlich eine Langzeitbehandlung.)

--- so habe ich das Haarlasergerät angewendet ---

Nach der eingehenden Beschäftigung mit der Bedienungsanleitung war bei mir jegliche Euphorie verflogen. Mein Mann ist im Wechseldienst und ich wollte eigentlich an den Abenden an denen er Dienst hat, gemütlich lasern und in ein paar Monaten Haarfrei sein …… Denkste!

Bisher habe ich ja im 3-Wochen-Rhytmus meine Beine epiliert, hier musste ich mich auf die Rasur umstellen, da man die Haare und deren Wurzel für die Behandlung sehen muss. Ich habe mir im Mai das Gerät gekauft und da im Mai noch nicht die Zeit für die kurzen Hosen ist, habe ich meine Beine – nein ich schäme mich nicht dafür – nur alle zwei Tage rasiert, damit ich die Haare optimal mit 1-3 mm für die Behandlung sehen konnte. Wenn man epilieren gewöhnt war, ist diese Vorgangsweise sehr gewöhnungsbedürftig, das gebe ich ja zu!

Die Haut sollte natürlich sauber sein und die Haare sichtbar und so habe ich mich meistens abends nach dem Sport geduscht und es mir auf dem Sofa vor dem Fernseher mit dem Lasergerät gemütlich gemacht. Eigentlich wollte ich ja gleich mehrer Stellen behandelt wissen, aber habe mich auf dem Sofa zwecks Bequemlichkeit zuerst für die Beine entschieden.

Nach dem Aktivieren des Gerätes mit dem Code visiert man nun ein Haar bzw. die Haarwurzel an. Da die Haare leicht schräg wachsen ist dies anfangs nicht so einfach, ich selbst habe rund ½ Stunde gebraucht bis ich wirklich „treffsicher“ war. Oft spürte ich die Behandlung nicht, meistens aber ein leichtes Stechen, wie Nadelstiche aber weniger als eine Sekunde. Selbst ich, die Angst vor Nadeln habe, ist das zum wegstecken.

Man visiert nun eine Haarwurzel an, drückt sie auf die Haut nieder bis die Kontaktstäbchen die Haut berühren, dann drückt man den Knopf am Laserstab. In diesem Moment peilt der Laser für 4 Sekunden die Haarwurzel an, währenddessen piepst das Gerät. Nach den 4 Sekunden erlischt der Laser und man löst die Kontaktstäbchen von der Haut und visiert die nächste Haarwurzel an. Und so weiter und so weiter…….

Da ich meine zu behandelnden Haare ca. 1-2 mm lang habe, ist des öfteren vorgekommen, dass sich ein anvisiertes Haar während der Behandlung im Zuge eines hellen Punktes und einem kurzen Nadelstich sozusagen aufgelöst hat. Wenn dies öfters der Fall ist, bitte nicht erschrecken, dann kann sich schon ein leichter Geruch nach verbrannter Haut oder verbranntem Haar in der unmittelbaren Umgebung der Behandlung breit machen. Bei mir war aber die Haut selbst rund um die Haarwurzel nie verbrannt oder schmerzhaft. Alles kein Problem!

Da ich sehr trockene Haut habe, habe ich mir bei den Behandlungen gleich ein Schälchen mit Wasser daneben hingestellt um die zu behandelnden Stellen ausreichend zu befeuchten.

Die Beine sind noch am Einfachsten zu behandeln, denn das lässt sich auf dem Sofa am leichtesten erledigen, abgesehen von kleineren Verrenkungen um an der Wadenrückseite die Haarwurzeln optimal zu erreichen.
Die Bikinizone – nunja – das ist schon etwas mühsamer und habe ich zu meinem Winterprojekt erkoren.
Die Achseln kann man alleine kaum bis überhaupt nicht behandeln, da muss entweder die Freundin oder der Freund/Mann ein paar Mal herhalten für die Verschönerung des Weibes.
Oberlippe habe ich noch nicht probiert, funktioniert aber sicher mit Freundin/Freund/Mann am besten, spiegel verkehrt im Badezimmer kann ich mir es kaum vorstellen.

--- der Erfolg ---

Wer trotz meiner Erläuterungen über das Haarwachstum noch glaubt, dass er oder sie nach ein paar Monaten frei von jeglichen lästigen Körperhaaren ist, den muss ich enttäuschen. Ich habe seit Mai das Gerät jetzt zu Hause. Gerade in den ersten Wochen habe ich regelmäßig diverse Stellen (Beine, Bikinizone) behandelt aber im Sommer Juli bis Ende September habe ich ausgelassen. Insgesamt bin ich auf den Beinen zu je rund 6 Sitzungen (nie aber das Bein bei einer Sitzung komplett geschafft) nun deutlich weniger Haare an den Beinen.
Gerade in den ersten Behandlungswochen habe ich den Haarwuchs genau beobachtet und kurzfristig an die wunderbare Vermehrung anstatt der Entfernung geglaubt, denn bei etlichen Haarwurzeln sind statt einem nun zwei allerdings dünnere Haare gewachsen. Außerdem sind bei vielen Wurzeln wieder Haare nachgewachsen, allerdings ganz feine leichte, sogenannte Vellushaare. Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen, und immer wieder mal gelasert. Mit der Zeit sind dann auch die ersten richtigen Erfolge gekommen. Wenn man so eine ganze Wade vor Augen hat, und man Haar für Haar ins Visier nimmt, verliert man schon mal leicht den Überblick wo man schon war und wo nicht. Mit der Zeit hat sich aber die Behaarung etwas gelichtet, sogenannte „Lichtungen“ waren zu sehen und in weiterer Folge auch die Orientierung auf der Wade leichter.

Jetzt mit rund 4 ½ Monaten Abstand seit dem erstmaligen Einsatz kann ich sagen: Aufgrund der Motivationslücke im Sommer bin ich mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden. Halbwegs deshalb, weil man beim derzeitigen täglichen Rasieren der Beine auf den ersten Blick wesentliche Verbesserungen sehen kann, wenn man aber ganz genau nachsieht, sieht man viele Vellushaare und wenn man mit der Fingerkuppe prüfend über die Wade streicht, kann man erfühlen, dass bei so mancher Haarwurzel noch was nachkommen wird.

Jetzt im Herbst werde ich mich nochmals über die Beine stürzen und mein Winterprojekt die Bikinizone ansteuern. Mal sehen ob ich bis in den nächsten Sommer mit meinen Erfolgen zufrieden bin.

--- Tipps für die Anwendungen ---

also zusammenfassend von meinem Erfahrungsbericht noch einige Tipps:

1. bei zu trockener Haut bekommt der Stab kleinen Kontakt und man kann den Laser nicht betätigen. Die Haut im zu behandelnden Bereich mit danebenstehenden Wasser oder etwas feuchtigkeitsspendender Lotion bringt Abhilfe
2. während dem Behandlungszeitraum nicht epilieren, sondern nur rasieren. Dies ist vermutlich auch für den Partner eine – nunja – Umstellung, aber was tut man nicht alles für eine dauerhafte Verschönerung
3. mit der Zeit verfärbt sich der Glasschutz rund um den Laser, dies lag bei mir vermutlich daran, dass ich sehr trockenen Haut habe und ohne Befeuchtung mit Wasser gar nicht erst zu lasern beginnen brauche. Wenn man das Glas regelmäßig mit Wattestäbchen reinigt, bleibt es schön durchsichtig und man tut sich leichter beim anvisieren der Haarwurzeln.
4. Im Achselbereich bin ich selbst sehr empfindlich und ein paar Tage nach der Behandlung vertrage ich kein Deo. Ich verwende dafür antibakterielle Seife.
5. Stopp mit zuviel Eifer: Grundsätzlich kann man zwar die Anwendungen alle 24 Stunden wiederholen, das macht aber nicht viel Sinn, denn aufgrund der Phasen sieht man 24 Stunden später noch nicht, welche Haare ausfallen und welche wieder nachwachsen. Ein Wiederholen von 3-4 Wochen bei den behandelten Körperstellen ist sinnvoller. Da ich aber voller Tatendrang war, habe ich mir die zu behandelnden Bereiche einfach aufgeteilt. Einen Tag die rechte Wade vorne, bei der nächsten Gelegenheit mal die Wade hinten, dann die andere, dann mal die Bikinizone.
6. Das Lasern ist ziemlich zeitaufwendig und daher habe ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht und dazu einen leicht verdaulichen Film ausgesucht, wo man auch nur mit hauptsächlichem Zuhören was vom Film mitbekommt.
7. rund 2 Tage nach der Behandlung nicht ins chlorhaltige Wasser steigen, denn das hat bei mir Juckreiz verursacht

--- Hersteller ---

The Daze Group Ltd.
Cheltenham
PO Box 54, GL14 2WWW
England

Kundendienst per Telefon: 0044/(0)1242/702345
Kundendienst per email: online@riobauty.com

www.riolaserhair.com Preis ---

Ich habe bei Otto GmbH 249 Euro für dieses Gerät bezahlt. Zuerst habe ich ja immer nur damit geliebäugelt aber als sich meine Schwester für das Lasern der Bikinizone Kosten von rund 1000 errechnen hat lassen, habe ich bei Otto zugeschlagen.

--- Fazit ---

Der Preis von 249 Euro ist nicht gerade günstig. Wenn man aber bedenkt dass das Institut nur für die Bikinizone in Wien 1000 Euro verrechnet, was kostet es erst, wenn ich die Beine auch gelasert haben will ?! Bei einem Institut ist die Treffsicherheit pro Wurzel zwar sicher höher als zu Hause, aber zaubern oder den Haarwachstumszyklus beeinflussen können die auch nicht und so sind auch mehrere Sitzungen notwendig.
Der Aufwand und vor allem die Konsequenz sich zu Hause wirklich hinzusetzen und die jeweiligen Bereiche zu behandeln darf man andererseits auch nicht unterschätzen.

Da der Hersteller aufgrund der langfristigen Behandlung die Realität beschreibt und ein Erfolg bei mir schon sichtbar ist, vergebe ich auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, denn ich würde mir das Gerät auch wieder kaufen.
Betreffend der Sternvergabe komme ich ins Wanken. Aufgrund der Wirkung aber auch der Langwierigkeit vergebe ich 4 Sterne.

Ich hoffe, ich habe bezüglich dieses Gerätes keine Fragen offen gelassen. Ich danke bereits jetzt schon fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

LG
Sandra

Gast
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Ich habe Ende letzten Jahres ebenfalls mit dem Rio Lasergerät von Otto recht gute Erfahrungen gemacht. Leider hat das Gerät jedoch nach ca. zwei Monaten den Geist aufgegeben, war wohl nicht für den beständigen Gebrauch gedacht. Danach habe ich es bei Otto eingeschickt und nach einigen Wochen den vollen Betrag wieder gutgeschrieben bekommen. Reparieren konnte man es wohl nicht mehr. Dennoch brauche ich mich nicht zu beschweren, ich hatte das Gerät ja dafür für zwei Monate umsonst im Gebrauch.

Es ist recht zeitaufwendig, mit diesem Lasergerät zu arbeiten, jedes Haar wird einzeln gelasert. Man spürt ein leichtes Zippen, wenn die Wurzel getroffen wird und es riecht ab und zu nach verbranntem Haar. Pro Haar dauert es ca. 4-6 Sekunden. Aber wer genug Zeit hat...., der bekommt damit schon was weg. Das Gerät wirkt jedenfalls. Ich habe mir damit wohl einige professionelle IPL Behandlungen gespart.

Lieben Gruß
Sirina

Beate_R
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Mal lästern: ob das mit einem Laserpointer auch geht?

Viele liebe Grüße

Beate 

Roxanne
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Beate_R schrieb:
Mal lästern: ob das mit einem Laserpointer auch geht?

Auf jeden Fall ist der Erfahrungsbericht erheblich positiver, als ich das Ding eingeschätzt hätte. :roll:

Natürlichkeit ist langweilig    

Julia_mari
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Bei Bonprix gibt es dasDing für 199 Teuro

Julia

n/v
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Hallo,

ich habe von diesem Gerät auch schon mal gelesen gehabt, ich stelle mir da die Behandlungen aber extrem langwirig vor, wenn da jedes Haar einzeln gelasert werden muß...!

Zudem scheint es halt auch nicht für allzu exessiven Dauergebrauch gemacht zu sein, das Ding schaltet sich ja glaube nach ein paar Minuten dann wegen Überhitzung ab oder so (auf der Herstellerseite kann man sich die Bedienungsanleitung von dem Teil runterladen und lesen, da stand glaube sowas drinne)...

Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen...

Bei ebay gibts das Teil von Rio ja schon für 139,90 €.

Wenn man nach Electrolysis sucht, finden sich da aber auch noch ganz andere (und billigere) Geräte...

Grüße

Lena-Svenja

Bianca-Bijou
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Ich hab gestern morgen gaanz zufällig in einer dieser ominösen TV-Verkaufsshows den "no! no! haarentferner" gesehen. Die Herstellerfirma stellt auch die teuren IPL-Geräte für die Kosmetikstudios her. Also könnte man auch fast glauben das Teil könnt was taugen. Arbeitet irgendwie mit Hitzefaden und kann mehrere Haare auf einmal "kristallisieren".

Und bei dem Preis von 269,-- Euro, denkt man ja auch gleich das es tatsächlich wirken sollte.

Aber diese TV-Shops... hmmm... eine Ex-Freundin hatte sich dort mal ein gaanz tolles System zur Epilation gekauft. Ich hab dann mal eines von diesen Epiliationspads vom Träger gezogen und es war ganz normales Schmirgelpapier aus dem Baumarkt.

Sagt doch mal was ihr davon haltet, das Gerät ist zu finden unter:
www.tvshop.com ... und dann in dem Suchfeld einfach "no! no!" eingeben.

Gruß
Bibi

n/v
Kalen
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Bedarf wecken - Bedarf decken
Das ist das Grundprizip eines jeden Verkaufs.

Viele Frauen haben das Problem mit den Haaren, TV, TS ebenso; also ein großer Bedarf. Okay es gibt auch reine Männer, aber eher wenige.

Viele werden das einfache Gerät für den Hausgebrauch kaufen und testen, es im Selbstversuch probieren und wollen dann den schnellen Erfolg. Da die kleinen Geräte nicht wirklich die Erfüllung sind, geht die Frau danach zum Profigerät und der Kosmetikerin.

Es macht also für die Hersteller der GROSSEN Geräte Sinn, kleine Modelle auf den Markt zu werfen. Da verdienen sie bestimmt sehr gut dran.

Also wird ein Bedarf gedeckt, um einen viel größeren Bedarf zu wecken.

Ich habe mich auch nach ein paar "Selbstversuchen" an eine Kosmetikerin gewandt. Nach jetzt 3 Sitzungen ist von dem Bart fast nichts mehr da.
Powerlite 600 Xenon Licht - http://www.powerlite600.de/

Es ist zwar etwas teurer, als das einfache Heimgerät aber 1 x im Monat ist es drin. Ich habe vorher darauf gespart.

CU
Sonya

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.