CD, DWT, TV, TS oder einfach TG

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GabiStern
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Beate_R schrieb:
Huhu Gabi,

Deinem letzten Satz stimme ich ausdrücklich zu.

Hallo Beate,

wenn ich jetzt wüsste welchen letzten Satz du meinst....

die Aufforderung , dass man den Mut haben soll sich seines Verstandes zu bedienen oder den, dass alle T*s sind...

Lächelnd grüsst

Gabi

n/v
Beate_R
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Hallo Gabi,

beide Wink

Viele liebe Grüße

Beate 

Johanna
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Heike schrieb

Zitat:
So sehe ich das auch. Eine solche Diskussion sollte lediglich eine Hilfe bei der Selbstfindung sein.
Ansonsten ist jedes Schubladendenken abzulehnen!

Bei der Selbstfindung ist es nicht nur eine Hilfe, sondern absolut notwendig, zumindest dann, wenn die Psyche durch den ungeklärten Status Probleme macht. Letztlich ist es Teil der Selbstdiagnose, denn ich muss doch wissen, welches Problem ich habe, um zu entscheiden, welche Behandlung (z. B. nur Cross-Dressing oder auch Hormone, OPs, ..) für mich die Richtige ist. Für mich ist es auch nach der Selbstdiagnose weitergin zur Selbstdefinition wichtig, und deshalb grenze ich mich in meiner Definition von TVs und DWTs ab - was denen gegenüber keinesfalls abwertend gemeint ist.

Wenn du jetzt einen Schritt zurück gehst und die Diskussion von weitem betrachtest, wirst du sehen, dass der Grundtenor ist, dass TVs und DWTs das Schubladendenken eher ablehnen, während TS es - zumindest vor der GaOP - befürworten.

Und das kommt sicher nicht von ungefähr. Als TV hast du, wenn du dich so erkannt hast, geoutet bist und zeitweise deine weibliche Seite auslebst, dein Ziel erreicht. Weitere Schritte sind nicht nötig, im Gegenteil, sie dürfen nicht erfolgen.

Bei den TS ist das aber anders. Weitere Schritte (Alltagstest, Hormone, GaOP, vllt. noch FFS, Bustaufbau o. Ä.) werden folgen, und jeder dieser Schritte muss immer wieder in Frage gestellt werden, d. h. wir müssen immer bereit sein, unsere Selbstdiagnose zu revidieren oder aber zumindest überlegen, ob wir den ganzen Weg gehen wollen. Eine Selbstdefnition wird also immer wieder erfolgen müssen, und dabei sind die Schubladen weiterhin hilfreich. Erst dann, wann der Endzustand gefunden ist, also oft erst mit der GaOP, beruhigt sich das dann, und die Schubladen verlieren an Bedeutung.

Menschen sind wir natürlich alle, und zu jedem Zeitpunkt. Aber diese Erkenntnis hilft uns bei der Wahl der geeigneten Behandlung nicht weiter.

Gruß
Johanna

Gast
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Hallo Tina,

DWT Tina schrieb:
Tanja, und als was gehe ich nun durch?? Bin ich nun ein Dwt oder schon ein Tv, weil ich ja eigentlich alles trage von schuhe bis zur bluse. Wäre lieb wenn Du mir eine antwort geben könntest. Dank im voraus
Lg Dwt Tina

Entschuldige, aber ich kann dir die Antwort nicht geben.
Erstens: ich bin nicht kompetent genug
zweitens: als was fühlst du dich
drittens: eigentlich ist es nicht wirklich wichtig, oder?

Ich sehe aber an all den Antworten, es ist nach wie vor ein spannendes Thema, egal, wie oft es schon gefragt wurde.

Lieben Gruß

Tanja

DWT Tina
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@ Tanja

Danke für dir Antwort, jetzt kann ich zumindestens mir selber aussuchen was ich sein will.

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

DWT Tina schrieb:
@ Tanja

Danke für dir Antwort, jetzt kann ich zumindestens mir selber aussuchen was ich sein will.

Und deinen Nicknamen kannst du ggf. ja auch jederzeit ändern. Wink

Liebe Grüße
Triona.

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Johanna schrieb:
Für mich ist es auch nach der Selbstdiagnose weitergin zur Selbstdefinition wichtig, und deshalb grenze ich mich in meiner Definition von TVs und DWTs ab - was denen gegenüber keinesfalls abwertend gemeint ist.

Und so klingt das auch schon ganz anders, als es bedauerlicherweise öfters aus unseren Reihen zu hören ist.

Johanna schrieb:
Und das kommt sicher nicht von ungefähr. Als TV hast du, wenn du dich so erkannt hast, geoutet bist und zeitweise deine weibliche Seite auslebst, dein Ziel erreicht. Weitere Schritte sind nicht nötig, im Gegenteil, sie dürfen nicht erfolgen.

Bei den TS ist das aber anders. Weitere Schritte (Alltagstest, Hormone, GaOP, vllt. noch FFS, Bustaufbau o. Ä.) werden folgen, und jeder dieser Schritte muss immer wieder in Frage gestellt werden, d. h. wir müssen immer bereit sein, unsere Selbstdiagnose zu revidieren oder aber zumindest überlegen, ob wir den ganzen Weg gehen wollen. Eine Selbstdefnition wird also immer wieder erfolgen müssen, und dabei sind die Schubladen weiterhin hilfreich.
...

Menschen sind wir natürlich alle, und zu jedem Zeitpunkt. Aber diese Erkenntnis hilft uns bei der Wahl der geeigneten Behandlung nicht weiter.

Eben. :!:

Liebe Grüße
Triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Fanny
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dabei seit: 26.08.2005

Hihi, das Thema nehme ich nicht so ernst, aber Umfragen sind doch lustig.

Also, wo "reihe" ich mich ein? Für was werde ich gehalten?

Ich halte mich für eine stinknormale TV

Meine Ärztin hält mich für eine typische TS

Meine Frau hält mich für verrückt

Mein Freund hält mich für eine tolle Schnalle

Der Freund meiner Frau hält mich für seinen besten Freund

Mein Chef hält mich für schwul

Die Polizei hält mich - öfters an.

Notfalls verbuche ich mich unter - Mensch. Wink

Josy_trans
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dabei seit: 02.06.2005

Hi ihr lieben,
und ein dickes Bussi für dich meine liebe Fanny, denn über dein Beitrag haben wir sehr Herzlich gelacht, echt Spitzte.
Aber mal im Ernst; Ich habe auch was gegen Schubladen in denen ich gesteckt werden würde.
Nun ich denke ich bin woh auch eine TV, aber wer kann schon Sagen, was oder wie er/sie ist.
Ich Meine auch es ist egal, hauptsache ist doch der Mensch und ob ich ihn Akzeptiere.
Und was andere von mir halten oder was sie meinen was ich bin, ist mir echt Schnuppe.
Lieben Gruß Josy

Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

Zitat:
Meine Frau hält mich für verrückt

Oh, das kenne ich. Und ihre Vorschläge zur Lobotomie sind meinerseits auf wenig Gegenliebe gestoßen.

Aber solange sie mich trotzdem liebt und akzeptiert, kann ich mit ihrer Einstellung ganz gut leben.

Gruß
Johanna