Undress Me / Ta av mig (Kurzfilm auf Arte)

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KarinBS
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http://www.arte.tv/guide/de/049833-000/undress-me?autoplay=1

http://www.imdb.com/title/tt2716708/

Ein junger Mann und eine junge Frau lernen sich in einer Bar kennen. - Beide wollen es.

Auf dem Weg zu ihrer Wohung erfährt er, dass sie sich vor drei Jahren operieren ließ.

Karin

Glaube nur das, was du siehst

KarinBS
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dabei seit: 02.12.2011

Ich selbst habe diesen Film letztes Jahr auf einem Filmfest gesehen. Meine Meinung zu diesem Werk ist eher verhalten. 

Insbesondere frage ich mich, warum er zum Beispiel mit dem Teddy-Award der Queer-Szene ausgezeichnet wurde, obwohl die Figuren weder lesbisch noch schwul sind. Andererseits scheinen Transsexuelle diesen Film nicht zu kennen. Wo ist er denn schon mal besprochen worden?

 

http://news.teddyaward.tv/de/video/?a-z=1&select=T&id_film=499

 

Und aus Interviews ist auch nicht ersichtlich, ob die Macher des Films sich überhaupt mit Transsexuellen unterhalten haben.

Karin

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susanne-ffm
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dabei seit: 14.10.2007

Queer hat meines Wissens den Anspruch auch TS zu vertreten

Ganz unabhängig davon das bei TS der Anteil der Lesben / Schwulen recht hoch ist.

natürlich kenne ich nicht alle Filme mit TS Bezug - warum auch ?

Alles meine Meinung Smile

Kaylee EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 30.08.2013

Finde den Film irgendwie sureal und total psycho. Wer lässt sich denn auf sowas derartiges ein? Einige Stellen sind so, dass ich an der Stelle der Person (zumal die andere völlig Fremd ist) abgehauen wäre und eher schreckliche Angst hätte. :~

 

KarinBS
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dabei seit: 02.12.2011

Luisa schrieb:

Finde den Film irgendwie sureal und total psycho. Wer lässt sich denn auf sowas derartiges ein? Einige Stellen sind so, dass ich an der Stelle der Person (zumal die andere völlig Fremd ist) abgehauen wäre und eher schreckliche Angst hätte. :~

So habe ich es auch empfunden, als ich den Film gesehen habe. - Welche Frau mit transsexuellem Hintergrund, drei Jahre nach der Operation, würde es auch nur eine Minute mit einem Mann aushalten, der von Anfang an und immer wieder ihre maskulinen Attribute zur Sprache bringt? Und diesen Mann auch noch mit in ihre Wohnung nehmen?

Nachdem ich ihn damals im Kino gesehen hatte, versuchte ich im Netz herauszufinden, wie sich Autor, Regisseur oder Hauptdarstellerin mit der Thematik befasst haben. Zur Authentizität hätte nach meinem Verständnis gehört, dass sie sich zum Beipiel mit einer Person unterhalten haben, die selbst betroffen ist. Aber da war rein gar nichts zu finden.

Ich kritisiere nicht die Botschaft des Films. Sondern mich stört, dass die Handlung auf mich nicht glaubwürdig wirkt.

Karin

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Kaylee EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 30.08.2013

Ich hätte vorallen bei der Szene wo der Junge einen plötzlich woanders hinführt im Dunkeln ganz alleine, Angst dass dieser Kerl einen was antut.

Die ganzen maskulinen Attribute die er zur Sprache bringt sind klar echt daneben, aber auch gewollt in dem Film um zu zeigen was passiert wenn Menschen merken, dass man Trans ist. Plötzlich ist das alles wichtig was die Person sonst völlig ignorieren würde. Das es am Ende auch zu nichts kam, hab ich schon absolut verstanden und sollte auch eine gewisse Aussage sein denk ich.