Film in Wien

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Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Für die Wiener/innen hier ein interessanter Filmtip, der das Tema sexueller Mißbrauch zu Thema hat:

identities DOCnight im NOVEMBER

identities präsentiert seit Oktober eine neue Filmreihe – die DOCnights – im Schikaneder. Außergewöhnliche queere Dokumentarfilme. Lose zu Themen gewobene Auswahl, auch Works in Progress, wenn möglich in Anwesenheit der FilmemacherInnen.
Im November ist ein enorm wichtiger Film zu sehen:


POSTCARD TO DADDY
Regie: Michael Stock
D 2010, 86min, digital, deutsche Originalfassung


 

Mit: Margret Bartholomé (Mutter), Anja Stock-Hüttl (Schwester), Michael Stock (kleiner Bruder)
Christian Stock (großer Bruder), Roland Stock (Vater), Carsten Hüttl (Schwager), Tim & Urs Hüttl (Neffen), Thomas Blum (1. Lebenspartner), Rémi Kaltenbach (2. Lebenspartner), Antonio Lamarca Auer (3. Lebenspartner), Matthias Frings (TV Moderator „Liebe Sünde“), Ann Koida & Nut &  

Preise und Auszeichnungen:


„Siegessäule LeserInnen Preis” – Int. Filmfestspiele Berlin 2010
„Van Gogh Award - Best Personal Narrative“ - Amsterdam Film Festival 2010
„Best Directing Award“ Sektion „Documentary Feature“ - Los Angeles Reel Film Festival 2010
„Publikumspreis“ - this human world 2010, Wien
„Honorable Mention“ Sektion „Documentary Feature“ - Los Angeles Reel Film Festival 2010
„Special Mention“- San Francisco Intl LGBT Film Festival 2010
„Best Documentary Feature“ - Tel Aviv Intl LGBT Festival 2010
„Outview Award for Best Film“ – Athens Gay&Lesbian Film Festival 2010


“In dem Alter, wo andere noch Händchen halten, ging’s mit meinem Vater schon klar zur Sache.“

Michael Stock wurde als Kind jahrelang sexuell missbraucht - von seinem Vater. 25 Jahre später ist er noch immer auf der Suche nach innerem Frieden. Mit der Kamera besucht er seine Mutter und seine Geschwister. In Gesprächen, eigenen Erzählungen, Familienfilmen und Ausschnitten aus Michaels Projekten entsteht ein Bild seines Lebens. Mit ungeheurer Intensität wird spürbar, wie sehr das Trauma seiner Kindheit alles überschattet. Trotz des unfassbaren Dramas aber ist POSTCARD TO DADDY nicht von Hass geprägt, sondern von überraschender Hoffnung und Liebe zum Leben. Als er und sein Vater fast gleichzeitig einen Schlaganfall haben, will Michael nicht die womöglich letzte Chance verpassen. Mit der Videobotschaft - der „Postkarte an Papa“ - im Gepäck besucht er das erste Mal nach Jahren seinen Vater und konfrontiert ihn vor laufender Kamera...

Wieland Speck, Leiter des Panorama in Berlin, zu POSTCARD TO DADDY: „das ist der erste Film, der mit dem Thema authentisch und unverlogen umgeht. ... “

Michael Stock, 1993 bekannt geworden durch seinen Low-Budget-Spielfilm PRINZ IN HÖLLELAND , wollte aus der Geschichte seines Missbrauchs eigentlich einen Spielfilm machen. Trotz diverser Drehbuchförderungen konnte das Projekt nie realisiert werden. Schließlich fasste Stock den Entschluss, einen Dokumentarfilm über seine Geschichte zu drehen.


Pressestimmen
“Ein mutiger Film“ – TIP

“Eine sehr persönliche Reise in die Hölle der Vergangenheit“ – FILMDIENST

“Michael Stock offenbart Intimstes auf eigene Rechnung.“ – TAZ

“Ein Film, der zum Lebensprojekt, ja Überlebensprojekt geworden ist. Man merkt den ungeheuer dichten, komprimierten 86 Minuten an, dass er eine zwanzigjährige Entstehungszeit besitzt. So perfekt ausbalanciert ist der Wechsel von Interviews zu Szenen aus Stocks Alltag geraten. Ein so beklemmender wie behutsamer Film...“ – DIE WELT

“POSTCARD TO DADDY trifft einen Ton, den man in der üblichen Aufgeregtheit der Diskussion sonst nicht vernimmt: Es ist ein ruhiger, fast schon stiller Ton. Eine Qualität, die den Film von vielen Werken zu diesem Thema unterscheidet und die über eine einseitige Stigmatisierung des Täters hinausgeht.“ – CRITIC.de

“Es ist , einerseits, ein überaus privater, intimer Film. Und es ist, andererseits, ein überaus allgemeingültiger, grundsätzlicher Film. Dass er beides ist, dass er zwischen beidem die Balance hält, ist seine große Kunst“ –BERLINER ZEITUNG

 
identities DOCnight
FR 4. 11 und SA 5. 11 2011
19 Uhr
Schikaneder Kino
1040, Margaretenstr. 24

Kartenreservierungen unter oder telefonisch 0699 120 96 100
Karten sind erst reserviert, wenn Sie eine Bestätigung per Mail oder SMS erhalten haben.
identities Kinokasse öffnet 1h vor Vorstellungsbeginn


Freitag 4, 11. ab 22 Uhr
DOC - DJ Night mit DJ aGRI!
Ein Abend mit sinnlichen und mutmachenden Lieblingsliedern.
bei „EdieundMarie“- Café/Bar
5min vom Schikaneder entfernt
1040, Große Neugasse 31
www.facebook.com/EdieundMarie
 

identities DOCnights – eine Filmreihe von DV8-FILM.
Infos auf
www.identities.at
www.facebook.com/iQFFw


Eine ganz außergewöhnlichen Kinoabend mit POSTCARD TO DADDY im SCHIKANEDER KINO wünscht Ihnen

Barbara Reumüller
________________
DV8-FILM
Postfach 282
1071 Wien
T. +43 1 524 62 74
F. +43 1 522 98 74
office@identities.at
www.identities.at
www.facebook.com/iQFFw


liebe grüße
triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.