Christian Seidel "Die Frau in mir"

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Kaylee EX
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dabei seit: 30.08.2013

Suse schrieb:
Habe mir gerade den arte-Film auf der HP anschauen wollen... nach 3:59 min. habe ich dann abgeschaltet, da wurde es mir zu blöd!

Geht mir ähnlich. 

Bei mir alledings noch bis 5:49min, irgendwie kenne ich bei vielen Filmen ja komische anfänge also war das noch Schmerzgrenze. Dieser Spruch mit der Erkältung und den Strümpfen hat bei mir den Ausmachknopf gedrückt.

susannecolonia
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dabei seit: 28.10.2008

Ich hatte mir auch mehr erwartet. Wahrscheinlich wäre eine seriöse Doku zum Thema besser gewesen. Leider war das etwas verschenkt und ich bezweifle, daß diese Sendung erhellend wirkt.

 

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Ich zwinge mich grad diesen Film etwas weiter anzusehen, aber es mag mir nicht gelingen.

Was für ein Haufen pseudo-intellektuelles Gequatsche von einem Typen aus der "Künstler & Heissassa-Gesellschaft".

Er hätte etwas weniger auf seinen durchgeknallten Geist hören sollen. Die Sachlage ist doch offensichtlich: der bewundert die weibliche Schönheit, die er selbst vermarktet hat und wünscht sich ein Frauenleben voller (von der Zeit überholter) Klischees, um sich von den "Zwängen" des männlichen Erfolgsdrucks zu befreien. Er macht sich zu seinem eigenen Schönheitsideal, das aber nur er so sieht, wie er sich sehen will und verliebt sich in sich selbst. Alle andere wundern sich nur.

Und was kommt unterm Strich raus? Eine 08/15-Transe, wie es tausende gibt. Medizinisch wohl ein 65.1 Transvestit.

 

Natürlichkeit ist langweilig    

Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

Roxanne schrieb:
Und was kommt unterm Strich raus? Eine 08/15-Transe, wie es tausende gibt. Medizinisch wohl ein 65.1 Transvestit.
Eine 08/15-Transe, die noch nicht einmal dazu steht, überhaupt eine zu sein.

Die Unterschiede zwischen dem selbsternannten "Kulturkanal" ARTE und dem "RTL-II-Unterschichtenfernsehen" sind gar nicht so groß wie ich mal dachte. Lediglich der "Schenkelklopf-Faktor" war im Vergleich zu RTL II wohl etwas geringer. Die häufig völlig abstrusen Rechtfertigungen und Begründungen waren mir schon im Vorfeld aufgefallen, der eindeutige Höhepunkt war die Aussage bei Special Trade „bitte die großen – bei kleineren hab’ ich das Gefühl, dass ich nicht genügend fühle“. Eine völlig neue Begründung für die immer wieder allseits beliebten Riesentitten Körbchengröße F, G oder H.

Ich habe von Anfang an nicht das tiefgründige Niveau einer Elli Hunter oder Jula erwartet, aber für einen solchen zusammenhanglosen Gemischtwarenladen waren mir im Nachhinein die 60 Minuten des Films vertane Zeit. Ich bereue, dass ich überhaupt eingeschaltet habe.

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

Trinity
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dabei seit: 27.12.2013

Ich habe mir eine Viertelstunde angeschaut, und zumindest bis dahin geht der Film irgendwie nicht in die Tiefe. Die erste Szene im Wasser ist symptomatisch. Die Kamera bleibt an der Oberflächte, schwenkt nie runter ins Dunkle. Dann schwimmt Seidel als Mann auf Seidel als Frau zu, sie flüchtet, und er wacht alleine im Bett auf. So was muss man nicht aus POV Haifisch mit John Williams inszenieren, aber ein wenig mehr Einfallsreichtum hätte sicher nicht geschadet, um Seidels inneren Konflikt darzustellen. Weil die Bilder so wenig hergeben, haben sie vermutlich auch die verschwurbelten Off-Kommentare drüber gelegt.

Immerhin kann man bei dem Ganzen die gute Absicht spüren, wenn man es will.

 

 

Angelique
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dabei seit: 15.01.2008

Ich hab mir den Film angeschaut. Ja, den ganzen! Mir als TV/CD hat er eigentlich ganz gut gefallen. Stimmt schon, die Begruendung mit der Strumpfhose wirkt etwas gestellt aber sonst...die Zustimmung und auch die Ablehnung durch seine Frau (leider nur aus dem Off) kenn ich auch. Die Begegnungen mit anderen Menschen erscheinen mir zumindest realistisch. Was mich allerdings gestoert hat ist ihr/sein Kleidungsstil. Den fand ich grenzwertig, der Koerperbau wurde in keinster Weise

kaschiert und er/sie blieb deutlich als Mann zu erkennen.

 

Gruss Angelique

n/v
Calista
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dabei seit: 04.01.2013

Angelique schrieb:
Was mich allerdings gestoert hat ist ihr/sein Kleidungsstil. Den fand ich grenzwertig, der Koerperbau wurde in keinster Weise kaschiert und er/sie blieb deutlich als Mann zu erkennen.

Genau das war ja Ziel der Übung. Das sieht man auch an den Kamera-Perspektiven, die andere Menschen zwei Köpfe kleiner erscheinen lassen, und dafür sorgen, dass kaum jemals jemand größer erscheint als Christians Schulterhöhe. Der ganze Film ist letztlich darauf angelegt, zu zeigen, wie lächerlich es ist, als Mann in Frauenkleidung herumzustolpern.

Thessa

DWT_Claudi
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dabei seit: 26.05.2009

Hallo, leider hatte ich den Beitrag verpasst. Hat zufällig jemand eine Aufzeichnung gemacht? Im Netz kann ich nichts finden. VG Claudi