Mein Lieblingsbuch

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rika
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dabei seit: 02.12.2007

Ich hatte es schon angekündigt und freue mich, wenn Ihr schreibt, welches Buch (oder welche Zeitschrift) Ihr regelrecht "gefressen" habt.

Ich fange mal an: als Kind = 10-jähriger von Mark Twain Tom Sawyer und Huckleberry Fin. Ich konnte sie stellenweise auswendig. Erst 1988 habe ich in einem Musical in New York kapiert, wieviel Politik in diesen Büchern enthalten war.

Viel später den Blaumilchkanal von Ephraim Kishon.

Sehr stark die Bücher von Peter Scholl-Latour.

Und dann gibt es noch den Wolfgang Borchert vor allem mit seinen Kurzgeschichten. Sie berühren mich bis heute - vor allem die dunklen Könige und die traurigen Geranien. Ich war ziemlich platt, als meine Tochter vor 3 Jahren berichtete, dass sie Borchert in der 10. Klasse in der Schule gelesen haben. Sie war es auch, dass ich ihn kannte.

rika

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n/v
Trans-Barbara
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dabei seit: 27.10.2008

Liebe Rika,

altersbedingt und geprägt durch eine wohl ähnliche 'Sozialisierung' liegen wir auf der gleichen Schiene - außer bei Scholl-Latour. Heute zu belehrend.

Aber Ernst Egon Kisch und W. Mehring waren die besten Journalisten und 'Schreiberlinge'!   Tucho als Panther, Tiger und Co - immer noch brilliant und unvergessen! Aber auch nicht zu vergessen die 'Abenteuer des kleinen Michel aus Löneberga' und der kleine Nick aus Frankreich. Köstlich!

J. Roth..........und andere: Bücher werden nicht aussterben. Dessen bin ich mir sicher!

Schlaf' gut ein über ein fesselndes Buch! Und alle andere Leserinnen gleichfalls!

Barbara! 

n/v
Inga-M
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dabei seit: 18.03.2005

Mein "Lieblingsbuch" ist immer das, was ich gerade lese. Z. Zt. ist

es gerade "Medizin und Gesundheit", ein Lehrbuch im Format eines

Weltatlasses. Schwere Kost. Zur Erholung zwischendurch lese ich

einige Kurzgeschichten von Isaac Asimov. Erstaunlich, was er in

den 30er bis 50er Jahren schrieb ist heute normal.

Dann liegt noch "Breakfast on Pluto" hier herum und ein paar

Motorradreiseberichte. Und am Samstag in Kiel sah ich in einer

Buchhandlung ein neues Werk von Heinz Strunk. Das mußte natürlich

sofort gekauft werden. Es wird in nächster Zeit also nicht langweilig.

Ein Lieblingsbuch? Nein, viele! 

 

man liest sich, Inga

P.M.O.S.F

seamstress
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dabei seit: 10.06.2007

Louisa May Alcott, Little Women (Betty und ihre Schwestern): Es ist einem unmöglich, die vier Protagonistinnen nicht lieb zu gewinnen. Vor allem die Literatin Jo und die schüchterne Beth (die den geneigten Leser gegen Ende eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchleben lässt...). Die drei Fortsetzungen werden der so geschaffenen Erwartungshaltung aber zunehmend weniger gerecht.

 

Apostolos Doxiadis, Onkel Petros und die Goldbachsche Vermutung: Abdriften in die Faszination der Mathematik. Auf literarischer Ebene, also keine Sorge...

 

Vieles von Lewis Carrroll (die Alice-Bücher, The Hunting of the Snark, Phantasmagoria, A Tangled Tale)

 

Bastian Sick, Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (v.a. Band 1 und 2): Soviel Spaß können die Abgründe der deutschen Sprache machen!

 

Nicht zu vergessen mein Lieblingsgedicht: The Raven von E. A. Poe. Lest es laut und ihr werdet wissen warum... (And the silken, sad, uncertain rustling of each purple curtain Thrilled me – filled me with fantastic terrors never felt before; So that now, to still the beating of my heart, I stood repeating: Tis some visitor entreating entrance at my chamber door – Some late visitor entreating entrance at my chamber door – This it is, and nothing more...)

__________________________
It's a Barnum and Bailey world
Just as phony as it can be
But it wouldn't be make-believe
If you believed in me

EvaCampelli
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dabei seit: 06.01.2010

Ich liebe diese Geschichten, die in sich ein eigenes Universum aufmachen und keinen direkten Bezug zu unserer Welt haben. Der Herr der Ringe gehört da für mich ebenso dazu wie der Name der Rose, mit seiner für mich völlig fremden mittelalterlichen Klosterwelt. Hier finden sich urmenschliche Verhaltensweisen und Sehnsüchte in einem Kontext der nichts mit dem Alltag zu tun tun hat.

Ansonsten vertiefe ich mich in Atlanten und Karten. Mit dem Finger auf der Landkarte (sehr gerne auch alte) mach ich dann Reisen in meinem Kopf. Phantastisch.

 

n/v
Andrea Joy
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dabei seit: 04.10.2007

zB. Die Frau und der Affe  von Peter Høeg (Autor)

Das Licht ist das Leben, das Sein ist es Selbst. Die Dunkelheit vermag das Licht nicht zu löschen, doch das Licht erhellt die Dunkelheit! Das Beste ist: Da zu sein, während man unterwegs ist http://www.myspace.com/abelectriclove&

Nadine59
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dabei seit: 03.03.2010

Als Kind hab ich auch Astrid Lindgren verschlungen-unzählige Male" Mio.mein Mio" und die" Brüder Löwenherz".

Dann folgte ganz viel Hermann Hesse-besonders "Siddharta",und jetzt ist das beste Buch des Jahrtausends für mich "Ulysses" von nun meinem Star James Joyce.

Lyrik läuft glaub ich extra,oder?

Meine Dichtergötter sind Rilke und Ingeborg Bachmann.Innocent

Schönen Donnerstag Euch allen!

Nadine:bigsmile: !

n/v
Trans-Barbara
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dabei seit: 27.10.2008

Wenn ich neulich geschrieben habe, Kisch und Mehring seien die besten Journalisten gewesen, dann liegt mir sehr daran korrigierend zu schreiben, dass sie zu der Spitze des Journalismus zählen wie auch TIZIANO TERZANI, ein Auslandsjournalist des 'Spiegel'!!

Sein Buch 'Das Ende ist mein Anfang', herausgegeben von seinem Sohn Folco, macht es deutlich. Angesichts seines nahen Todes lädt Terzani seinen Sohn zu einem langen Gespräch über sein Leben ein. Heiter und zufrieden den Tod erwartend zieht er das Resumée seines Lebens. Einfach anrührend!

Nehmt es in die Hand und lest es!

Barbara

n/v
Nadine59
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dabei seit: 03.03.2010

.......und dann den Film sehen,der heute???? startet,mit Bruno Ganz in der Hauptrolle,selbigen Titels.Ich bekomme das Buch nächste Woche geliehen.Soll wirklich sehr interressant und aufschlussreich sein.Will mich der Empfehlung von Barbara unbedingt anschliessen:exmark:

LG

Nadine:)

n/v
Trans-Barbara
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dabei seit: 27.10.2008

Danke, Nadine für deinen Hinweis auf den Film!

Ergänzend noch: Das Vater/Sohngespräch beinhaltet viele Facetten. Natürlich auch den typischen Konflikt beider Generationen. Es ist aber auch ein Gespräch über die jüngste Geschichte nach dem 2.Weltkrieg, die ein unbestechlicher, kritischer Geist analysiert. Pflichtlektüre in Geschichte ab Mittelstufe!!!

Und darüber hinaus führt Terzani feinfühlig in die vergleichende Betrachtung unterschiedlicher Kulturen ein. Fehlt nicht so 'was z.Z. in unserem Land??  Also: Pflichtlektüre für Geis(CSU) bis zum Essener Bischoff!!!

Das meint die Barbara

n/v
Liv-Marit Norton
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dabei seit: 13.02.2006

Neben meinen Büchern aus der "Hexenküche" liebe ich seit Jahren "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt. Fünf College- Studenten begehen einen Mord. Ihre Tat bleibt unentdeckt, doch das wahre Grauen steht ihnen noch bevor. Als eine ernstzunehmende Studie über Schuld und Sühne an sich unbescholtener Menschen, ist dieses Buch bewegend und erhellend. Als Kriminalroman ist es eines der besten Werke, die ich je gelesen habe.

"Vineland" ist vermutlich das zugänglichste Buch, das der große Unbekannte>>> Thomas Pynchon <<< je geschrieben hat. Der Roman beginnt mit dem Sprung durch eine Fensterscheibe und zerbirst danach wie sie in Myriarden glitzender Scherben. Aber am Ende, wie in einem Film, der rückwärts läuft, springen die Splitter vom Boden hoch und fügen sich auf wunderbare Weise zu einem Ganzen.

 

Greetz

Liv- Marit

 

Eine echte Vision entwickelt ihr Eigenleben !