Bücher über TS/TG

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Minolfa
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AnneTG schrieb:
Daher wundert es auch nicht, dass Uwe sich am Ende
entschließt, als Mann weiter zu leben. Er ist ganz einfach zur Vernunft gekommen und hat es sich anders überlegt.

Hallo Anne,

es tut mir leid, dass ich Dich animiert habe, ein Buch zu kaufen, das Dir so überhaupt nicht gefallen hat. Deshalb finde ich Deine Ergänzung zum Inhalt auch wichtig, wegen der anderen Thread-LeserInnen hier.

Für mich war Uwe ein Transvestit mit reichlich Kopfkino, der von einer übereifrigen Selbsthilfegruppe in die TS-Ecke gedrängt wurde, und noch rechtzeitig den Absprung geschafft hat. Dass gleich in einer SHG zwei Operierte sind, die ihre OP bereuen, ist sicherlich was weit hergeholt. Aber Schönrederei in der SHG habe ich selbst real erlebt, eine Sogwirkung in Richtung TS ist ein reales Risiko. Deshalb fand ich für mich das Buch wichtig, als Ergänzung zu den ganzen "Erfolgsstories", die es sonst zu lesen gibt.

Liebe Grüße, Michela

Beate_R
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Beate Nina schrieb:

Ich für meinen Teil konnte ohne auch nur eine einzige Therapiestunde zu haben nur durch reines Auftreten meinen Endokrinolgen bei dem Ich jezt seit fast 2 Jahren bin,dazu überzeugen eine HET einzuleiten.

So ganz allein bist Du da nicht. TS-bezogene Therapie benötigte ich vor allem, um die Leistungserbringer überzeugen zu können.
Zitat:
Ich es schön fände nicht einfach nur Listen zu posten sondern wirklich Bücher auch einzeln vorzustellen.

Was ich hier auch schon mehrfach gemacht hatte. Nur irgendwann einmal beginnt man, innerlich ein wenig von dem Thema abzurücken oder hat in der eigenen Entwicklung ein Stadium erreicht, das ziemlich weit weg von dem ist, was in der TG-Literatur behandelt wird. Wartet doch mal mal ab, bis sich die OP wirklich gesetzt hat, bis die Heilung weitgehend abgeschlossen ist, bis ein wenig zeitliche Distanz auch zu dieser Erfahrung einsetzt... Wunder brauchen Zeit Wink

Viele liebe Grüße

Beate 

AnneTG
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michela schrieb:

Hallo Anne,

es tut mir leid, dass ich Dich animiert habe, ein Buch zu kaufen, das Dir so überhaupt nicht gefallen hat. Deshalb finde ich Deine Ergänzung zum Inhalt auch wichtig, wegen der anderen Thread-LeserInnen hier.

Das Buch hatte ich mir schon lange vorher gekauft und nur erst jetzt zu Ende gelesen. Es gibt also überhaupt keinen Grund, dass du dir Vorwürfe machst.

LG Anne

Triona
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michela schrieb:
... Für mich war Uwe ein Transvestit mit reichlich Kopfkino, der von einer übereifrigen Selbsthilfegruppe in die TS-Ecke gedrängt wurde, und noch rechtzeitig den Absprung geschafft hat. ... Deshalb fand ich für mich das Buch wichtig, als Ergänzung zu den ganzen "Erfolgsstories", die es sonst zu lesen gibt.

Wenn dem so ist (hab das Buch selber nicht gelesen), dann wäre es ja auch kein "Mißerfolg", sondern eine richtige Entscheidung gewesen.

Wäre ja sonst bloß ein weiteres Beispiel für eine falsche Enscheidung geworden.

Liebe Grüße
Triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

AnneTG
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Triona schrieb:

Wenn dem so ist (hab das Buch selber nicht gelesen), dann wäre es ja auch kein "Mißerfolg", sondern eine richtige Entscheidung gewesen.
Triona

In dem Buch wird leider weder deutlich, was TS für Uwe bedeutet und warum "er" sich so sieht, noch warum "er" sich am Ende wieder anders entscheidet. Es findet einfach keine Auseinandersetzung mit diesem Thema statt. Deshalb ist Uwe für mich auch kein plausibles Beispiel für einen TS-Irrtum.