Was ist eigentlich 'weiblich'?

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Brigitte
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MelanieD schrieb:

Fein, dann wissen wir ja jetzt schonmal, was Weiblichkeit *nicht* ist, und es bleiben nur noch abzaehlbar viele Antworten uebrig Smile


LG


Melanie

Ja, so Sachen wie

* Mens

* Schwangerschaft und Geburt

* Klimakterium

Lotty
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Was ist typisch weiblich? Ich habe da viele Gespräche mit Bio-Frauen geführt und dort einiges erfahren und leider einiges auch wieder vergessen. Viele Bewegungen und Handlunge sind bei Frauen nunmal anders. Frauen stehen und gehen anders, sie haben eine andere Stimm-Melodie, streichen sich anders durchs Haar und es gibt noch viele kleine Unterschiede im Wesen, letztlich entscheiden sie auch nach ganz anderen Kriterien, es geht mehr nach dem Gefühl. Was ich bisher gelesen habe sind meistens sozialisationsbedingte Unterschiede aber es gibt da ebend auch Unterschiede im Verhalten.

Sind diese jetzt auch anerzogen oder stammen sie aus den innerem biologischen Unterschieden? Genau wird uns das wohl niemand sagen können aber das sich die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden scheint wohl so zu sein und daraus sind verhaltenstechnische Unterschiede und ein anderes Denken durchaus abzuleiten.

Liebe Grüße Lotty

Denke daran, mindestens einmal am Tag lächeln.

Fabienne
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jasminchen schrieb:
Weiblichkeit ist nicht das, was Männer sich an Weiblichkeit einbilden und nachspielen.

So könnte man das auch sagen Wink . Hab ich auch länger für gebraucht, um das einzusehen.

n/v
Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

Lotty schrieb:
... Sind diese jetzt auch anerzogen oder stammen sie aus den innerem biologischen Unterschieden? Genau wird uns das wohl niemand sagen können aber das sich die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden scheint wohl so zu sein und daraus sind verhaltenstechnische Unterschiede und ein anderes Denken durchaus abzuleiten. ...

Die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich rein organisch nicht voneinander, zu diesem Thema gibt es inzwischen reichlich Forschungsergebnisse.

Bekanntlich ist die linke Gehirnhälfte für das logisch-abstrahierte Denken zuständig und die rechte für das emotionale. Man hat mittels Magnetresonanztomographie (MRT) lediglich feststellen können, dass Männer verstärkt mit der linken Gehirnhälfte denken und Frauen mit der rechten. Schwarz-Weiß-Denken in Schubladen verbietet sich an dieser Stelle, da es jede Menge Zwischenstufen gibt. U. a. hat man auch herausgefunden, dass ca. 3...4 % der Menschheit beide Gehirnhälften gleich gut nutzen können. Diese verfügen nicht selten über überdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten.

Um TS zu diagnostizieren, reicht eine Gehirnaktivitätsmessung im MRT leider nicht aus. Die Unterschiede sind nicht eindeutig genug!

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

Lotty
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dabei seit: 05.04.2011

Hi Heike,

du schriebst:
Die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich rein organisch nicht voneinander, zu diesem Thema gibt es inzwischen reichlich Forschungsergebnisse.

Nach heutigem Wissensstand hast du damit recht aber was wissen wir heute schon? Gerade das Gehirn ist derart komplex das es noch sehr lange dauern wird bis wir das letzte Geheimniss dessen ergründet haben. Ich finde es immer sehr befremdlich wenn wir uns hinstellen und sagen das etwas nicht möglich ist oder in diesem Fall, das es keinen Unterschied zwischen weiblichen und männlichem Gehirn gibt. Ich würde mal behaupten das es mehr gibt was wir nicht wissen als es gibt was wir wissen.

Es ist uns kein Unterschied bekannt, ok die Aussage kann ich unterschreiben, das es keinen gibt kann aber niemand behaupten, dafür sind wir noch zu unwissend. Woher kommt es denn zum Beispiel das Frauen und Männer unterschiedliche Hälften nutzen, weiß das jemand, wohl kaum.

Liebe Grüße
Lotty

Denke daran, mindestens einmal am Tag lächeln.

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

Die linke Gehirnhälfte ist für das logisch-abstrahierte Denken zuständig und die rechte für das emotionale. Frauen sind statistisch gesehen emotionaler, Männer statistisch gesehen rationaler. Auf dem MRT-Bild wird ebendies abgebildet, und noch viel detailliertere Dinge inzwischen (z.B. sexuelle Vorlieben). Aber dies sagt nichts darüber aus, ob das Verhalten auf einem erlernten Rollenschema oder auf genetischen Ursachen beruht. Auch die Gehirne von hervorragenden Computerspielern weichen im MRT statistisch ab von denen der Nichtspieler.

Vielleicht sollten wir die Fragestellung präzisieren: "Was wird in unserer Gesellschaft als weibliches Verhalten empfunden?"

Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

Lotty schrieb:
Nach heutigem Wissensstand hast du damit recht aber was wissen wir heute schon? Gerade das Gehirn ist derart komplex das es noch sehr lange dauern wird bis wir das letzte Geheimniss dessen ergründet haben. Ich finde es immer sehr befremdlich wenn wir uns hinstellen und sagen das etwas nicht möglich ist oder in diesem Fall, das es keinen Unterschied zwischen weiblichen und männlichem Gehirn gibt. Ich würde mal behaupten das es mehr gibt was wir nicht wissen als es gibt was wir wissen.

Es ist uns kein Unterschied bekannt, ok die Aussage kann ich unterschreiben, das es keinen gibt kann aber niemand behaupten, dafür sind wir noch zu unwissend. Woher kommt es denn zum Beispiel das Frauen und Männer unterschiedliche Hälften nutzen, weiß das jemand, wohl kaum.

Das ist in der Wissenschaft nun mal so, sie beschreibt immer den aktuellen Erkenntnisstand. Alles Andere wäre wohl Hellseherei.

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).