Tranny - Band (Bielefeld)

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connyowl
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dabei seit: 29.02.2008

Hallo, ich spiele Schlagzeug, wohne in Bielefeld und suche Musikerinnen um eine Tranny - Band zu "bauen" .

Die "Toleranz-Live-Band". nehmt das bitte nicht auf die Schüppe, ich mein das ernst.

Wenn es geht Leute die ein >Treffen zum Proben < in regelmässigen Abständen auch konsequent und ausdauernd durchziehen können.

Nur der Wunsch "wär ja toll" und dann keine Zeit ist nicht so schön.

Auch 100km oder mehr von Bielefeld geht wohl nicht wirklich, es sei denn es macht dir nichts aus, um so besser.

Ich versuchs mal, vielleicht sind ja doch einige hier im Kreis und wollen das auch probieren.

Würde mich freuen.

Conny Bielefeld

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Ich habe am Rande mitbekommen, daß ein Projekt scheiterte. Für unsere Party in Hannover war ja die Premiere einer neuen Band mal im Gespräch. Ich habe zwar keine Ahnung, warum genau das Unterfangen scheiterte, aber es ist wohl das Problem, daß es zwar einige MusikerInnen gibt, diese aber nicht nur zu weit auseinander wohnen, um regelmäßig üben zu können, sondern auch verschiedene Stile spielen...

Viel Erfolg bei der Kolleginnensuche.

Natürlichkeit ist langweilig 

connyowl
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dabei seit: 29.02.2008

Mal sehen wer und vor allem, ob sich überhaupt Musikerinnen melden. Es gibt einige Möglichkeiten, die Proben auf ein für alle annehmbares Maß zu bringen.

Wenn man sich darauf einigen könnte, das der Spaßfaktor eher im Vordergrund steht und nicht unbedingt die musikalische Verwirklichung in einer solchen Band, was natürlich nicht heißen soll, das es nicht ernst genommen wird, sollte man sich doch einigen können.

Eine kompromissbereite Einstellung ist dabei klar Voraussetzung.

Wenn ich als Musiker/in glänzen will, habe ich andere Gelegenheiten, hier geht es mehr um ein -zusammen diese Band- haben wollen.

Wie gesagt, ich probiere es mal, wenn es nicht klappt, wär es zwar schade, aber auch nicht so schlimm.

Ich mache genug Musik um mich auszuleben in diesem Bereich.
Fänds einfach nur super, in einer Tranny - Band zu spielen und mit ihr aufzutreten.

LG Conny

mel-s
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dabei seit: 19.05.2007

Ich komme aus Hannover, spiele Keyboards, singe (backing vocals) und mache Licht-/Tontechnik. Habe auch Raum zum Proben/Aufnehmen hier (Ein Schlagzeug steht auch hier Wink ).

Die Musikrichtung würde ich zunächst bewußt mal offen lassen, um die Sache nicht von vornherein zu stark einzuschränkrn. Bin für vieles offen.

Ich wünsche mir eine Cover-Band und die Musikerinnen sollten Band-Erfahrung haben, so dass man schon mit wenigen Proben (wegen der langen Fahrzeit durch große Wohnortentfernungen) schnell genug vorankommt.

Mein Vorschlag, um ein Programm auf die Beine zu stellen:
- Die Auswahl der Stücke kann man zusammen per Mail vornehmen.
- Dann werden die Stücke als MP3 und Text/Ablauf/Harmonien an alle Musikerinnen verteilt.
- Jede bereitet sich zu Hause vor und übt.
- Bei den Proben klappt's dann hoffentlich ohne großen Zeitaufwand.

LG, Melanie

connyowl
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dabei seit: 29.02.2008

Genau Melanie,

so hab ich mit das vorgestellt, erste Sahne, das ist doch schon mal ein Anfang.

Soooo weit ist Hannover ja auch nicht.

Ich würde sagen - wir sind schon zu zweit.

Setze mich mit dir per PM in Verbindung.

Conny

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Hallo Conny,

ich wünsche dir auch, dass du noch weitere MusikerInnen in deiner Umgebung findest! Mal schauen, wann ihr dann euren ersten Auftritt haben werdet! Laughing out loud

Was die Entfernungen angeht, noch eine Frage in die hier versammelte Leserschaft: Gibt es eigentlich mittlerweile ein Programm, das so was wie gemeinsames Fernüben zuließe? Ich denke da an gegenseitiges Soundübertragen in Echtzeit, so dass man jeweils die Mitmacherin auf der anderen Seite hören kann.

Liebe Grüße,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

Ella
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dabei seit: 27.12.2005

Hi, Petra,

für analoge internationale Proben (A, UK, USA) verwenden wir Skype Konferenzen.

Für 3 x 1-3 Personen Input jeweils über einen Mixer mit 3 Raummikros in den PC, Output über einen Kopfhörer-Mixer an die Anwesenden.

Da wir dafür keine Aufwendungen haben, ist diese nicht besonders performante Lösung, die oft auch steht bzw. delays hat, immer noch besser als nichts.

Ansonsten werden cooleditpro-sessions und cubase-files auf einem zentralen Server verteilt.

lgc

Die Karawane bellt, der Hund zieht weiter...

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Hallo Cristin,

danke für diese Systemnennung!

Ich habe gestern abend selber noch ein wenig rumgegurgelt und bin dabei auf Mumble (als Client) und Murmur (als Server) gestoßen, dem ausgesprochen gute (also kleine) Latenzzeiten nachgesagt werden. Das dürfte für ein gemeinsames Musizieren nicht ganz unwichtig sein.

Andererseits wird von Mumble immer nur im Kontext von "Gaming" geschrieben und dann noch hinsichtlich einer "text to speech" Qualität diskutiert. Das passt dann wiederum nicht dazu, sich gegenseitig selbst verbrochene Klänge in die Ohren zu drücken.

Vielleicht kennst du das System ja doch schon, oder kannst mit dem Hinweis darauf und selber kurz Nachlesen einen kurzen Kommentar dazu abgeben?

Liebe Grüße,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

connyowl
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dabei seit: 29.02.2008

Interessant, weitermachen.
Conny

Ella
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dabei seit: 27.12.2005

@ Petra-Susanne

grundsätzlich sind alle IP-"intercomsysteme" mehr oder weniger geeignet, sofern sie codecs haben, die ein einigermassen musikrelevantes frequenzspektrum entsprechend schnell codieren (je schmalbandiger der input schon durch die verwendete schallwandlerhardware, desto bandbreiten- und ressourcenschonender die codierung und übertragung, aber am anderen ende kommt schlimmstenfalls nur mittenlastiges telephonquäken) und protokolle nutzen, die einigermassen latenzoptimiert sind. mumble/murmur wie alle teamspeak-derivate und -epigonen kann das durchaus (GSM-codecs sind nicht mehr wirklich geeignet).

da aber die hauptnutzer gamer sind, die obendrein drauf stehen, dass der sound von knödelritter#1223 von rechts hinten kommt, bevor er dem eigenen avatar den virtuellen schädel einschlägt, können diese intercoms auch solches umsetzen, was für uns weniger relevant ist, es sei denn, dein bassist steht immer hinter dir auf einem küchenstockerl und du möchtest auf dieses gefühl nicht verzichten. dann geht das in 5.1 surround sound...

ansonsten ist "latenz" eigentlich erst wirklich thema, wenn midi-systeme mit audiosystemen parallel bespielt/abgehört werden sollen. solange sich das auf digital übertragener analogaudio-ebene abspielt ("telephon") und es nicht zu echos oder verzögerungshall kommt, kann man mit allem möglichen leben.

wir hängen an gigabit-fibre2office, aber für standardbreitband (gshdsl, adsl2+ u.a.) tödlich: video zum bild, dann ruckelt und echoet es und alles steht.

bei skype ist auch die "probezeit" wichtig - slots, in denen weniger menschen skypen...

lgc

Die Karawane bellt, der Hund zieht weiter...

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Hallo Cristin,

cristin schrieb:
grundsätzlich sind alle IP-"intercomsysteme" mehr oder weniger geeignet, sofern sie codecs haben, die ein einigermassen musikrelevantes frequenzspektrum entsprechend schnell codieren ...

Vielen Dank für die aufklärenden Worte! Im Prinzip kann ich deinen Gedankengang nachvollziehen, aber obwohl ich mich eigentlich ziemlich viel mit Compis und Programmierung beschäftige, habe ich von Codecs und Konsorten bisher ausgesprochen wenig Ahnung, ebenso dazu, wie letztlich VoIP abgewickelt wird.

Zu Mumble:

Zitat:
da aber die hauptnutzer gamer sind, die obendrein drauf stehen, dass der sound von knödelritter#1223 von rechts hinten kommt, bevor er dem eigenen avatar den virtuellen schädel einschlägt, können diese intercoms auch solches umsetzen, was für uns weniger relevant ist, es sei denn, dein bassist steht immer hinter dir auf einem küchenstockerl und du möchtest auf dieses gefühl nicht verzichten. dann geht das in 5.1 surround sound...

Das hieße dann aber, dass Mumble/Murmur schon für die vorgesehene Aufgabenstellung geeignet wäre. Dann schau ich mir das vielleicht gelegentlich mal an, weil ich eh noch nix Anderes in dieser Richtung verwende.

Zitat:
Ansonsten ist "latenz" eigentlich erst wirklich thema, wenn midi-systeme mit audiosystemen parallel bespielt/abgehört werden sollen. solange sich das auf digital übertragener analogaudio-ebene abspielt ("telephon") und es nicht zu echos oder verzögerungshall kommt, kann man mit allem möglichen leben.

Scho'recht - ich fand nur die Aussage zu Mumble interessant, dass es sich angeblich durch die Kombination von guter Klangqualität und geringer Latenz auszeichnen würde.

Zitat:
wir hängen an gigabit-fibre2office, ...

Hmpf, ich könnte hier nur mit DSL16K kontern - das dürfte eher schmaler sein. Aber wie schon geschrieben: Damit habe ich mich bislang nicht beschäftigt.

Danke für die zumindest teilweise Erhellung - wobei die Abschattungen eher auf mein (noch-)Unverständnis zurück zu führen sind. Wink

Liebe Grüße,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!