Suche Interviewpartnerin für meine Masterarbeit

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jawi
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dabei seit: 04.04.2013

Ich heiße Janine Winkler und studiere Gender Studies an der Ruhr Uni Bochum und suche noch eine Transfrau für ein biographieorientiertes narratives Interview. Damit wäre mein Sample für meine Masterarbeit zum Thema Trans* komplett. Die persönliche und individuelle Lebensgeschichte meiner Interviewpartnerin soll dabei im Vordergrund stehen. Ich würde im Interview nach dem Leben meiner Interviewpartnerin fragen und diese würde frei erzählen. Alles was sie als interessant empfindet, interessiert auch mich. Es geht also darum, was sie erlebt, erlebt hat und mir erzählen möchte. Erst wenn sie nichts mehr zu erzählen hat, würde ich noch einmal Rückfragen stellen, z.B. wenn mir etwas nicht ganz klar ist. Selbstverständlich wird alles anonymisiert.

Ich freue mich über jede Rückmeldung, Tipps und möglicherweise Interesse! Smile

Beste Grüße, Janine Winkler

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Hallo Janine,

bei deiner Suche frage ich mich zunächst mal, welche Art von Transfrau du interviewen willst. Das Spektrum ist da recht groß, wie du wahrscheinlich weißt: Von "versteckt zuhause alle paar Wochen mal einen Nachmittag" bis "seit 10 Jahren im angepassten Körpergeschlecht lebend" ist heutzutage bereits alles drin.

Lieben Gruß,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

susanne-ffm
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dabei seit: 14.10.2007

Ich habe schon öfter so eine Befragung mitgemacht

mittlerweile würde ich sowas nicht mehr mitmachen ... ist nach einigen widerholungen einfach langweilig geworden

mich würde eher intressieren - was macht man mit so einer Ausbildung ? Gleichstellungsbeauftragte ?

 

PS - wie fühlt man sich so als Mensch der nicht in beiden Geschlechtern mal auf der Erde unterwegs war - Rede doch mal mit einem Psychater warum du glaubst dein Geburtsgeschlecht ist das einzig wahre Laughing out loud

 

mein Bild vom Gesundheitswesen hat sich jedenfalls durch den Transit deutlich und nachhalitig verändert ... auch ein ergebnis ...

jawi
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dabei seit: 04.04.2013

liebe petra-susanne,

ja da hast du recht, das spektrum ist ziemlich groß. aber so ist es doch immer, finde ich. und genau das will man doch auch heutzutage zeigen: menschen sind vielfältig. ich arbeite in meiner arbeit orientiert an meinen interviewpartner_innen. das heißt: mich interessiert, was meine interviewpartner_innen interessiert und dies ist auch gegenstand meiner arbeit. wichtig ist für mich nur, dass die personen (in diesem fall konkret meine interviewpartnerin) sich selbst als trans* wahrnimmt, eine angleichung anstrebt und sich im prozess befindet.

 

liebe susanne-ffm,

gleichstellungsbeauftragte ist ein mögliches feld für gender studies studierende, aber auch der soziale bereich, erwachsenenbildung oder ähnliches. mein traum wäre es, (angehende) lehrende für menschliche vielfalt zu sensibilsieren und mit genderkompetenzen für den schulalltag auszustatten, aber mal sehen wo es mich hinverschlägt. ich glaube gender studies muss man aus überzeugung studieren - nicht des geldes wegen.

es tut mir leid das du schlechte erfahrung mit dem gesundheitswesen gemacht hast. ich denke damit bist du leider nicht allein.

ich möchte an der stelle betonen, dass ich auch gerne meiner interviewpartnerin, im anschluss an das interview, etwas von mir erzählen möchte, falls das gewünscht ist. bei meinem ersten interview haben wir das ebenso gemacht und das war eine sehr angenehme erfahrung. wenn mir jemand so viel von sich erzählt, ist es nur fair, auch etwas über mich zu erfahren.

 

ganz lieben gruß!

janine

 

 

kaninchen
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dabei seit: 26.12.2012

köstlich