Scharf oder nicht scharf

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Jula
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dabei seit: 12.12.2004

Mein schärfstes Essnervbetäubungsmittel

Das Zeug wird mit einem "Death Cetificate" ausgeliefert.
Das 5 Unzen Fläschchen soll 100.000 Scoville haben
Ein Topfen reicht üblicherweise, um einen Topf Chilly con Carne für Scharfungeübte jenseits der Essbarkeitsgrenze zu katapultieren,

Bei einem Wettbewrb, den mein Sohn mit seinen Kumpels gemacht hat, hat der Sieger 3 Tropfen geschafft und danach gerade noch den Weg zur Toilette geschafft bis sein Verdauungstrakt rebellierte.

NIVEAU ist keine Handcreme! Julas Homepagehttp://www.julaonline.de/

Rapunzel
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dabei seit: 16.04.2006

Mein schärftest Erleben, lebensmitteltechnisch, war:
Chili schneiden, Finger ablecken...Hände gründlich mit Seife waschen und Augen-reiben-müssen.
HÖLLE, beides!!!
Mein Magen verträgt nicht mal mehr Zaziki Crying
Da hilft kein Mittelchen, nur seinlassen.
Das sind nämlich höllische Schmerzen, sowas wie Atemnot!

Levve un levve losse!

rika
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dabei seit: 02.12.2007

Ich "durfte" in Asien das eine oder andere essen, was mir einfach nur die Luft nahm. Meine Ex-Frau kochte auch gerne asiatisch mit hohem Anteil an Sambal Oelek. Ist nicht mein Ding.

Interessant ist die "Mullagatawny-Soup", die es bei Dinner for one gibt und ich 2 x gekocht habe. Die kann auch brennen.

Interessant war der Kommentar eines koreanischen Geschäftsfreundes: das Deutsche Essen empfindet er als scharf - salzscharf. Ich glaube, da hat er irgendwie Recht. Aber hier wachsen nun kein Pfeffer oder schweißtreibende Gewürze, sondern wir konservieren unser Essen mit Salz.

Wilder, frisch geriebener Meerrettich ist etwas Feines - in Maßen dosiert.

rika

n/v
Rapunzel
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dabei seit: 16.04.2006

Uuuups, von diner for one gibt es Rezepte?
Ich erinner mich nur an die Weinflasche, Rika, welcher ist den das?

Levve un levve losse!

claudiaw
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dabei seit: 18.12.2004
Liv-Marit Norton
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dabei seit: 13.02.2006

Jula's Essnervbetäubungsmittel ließ mich einen Blick auf die mir bis heute unbekannte Tabelle nach Scoville werfen......."Scharfrichter" erfährt hier eine völlig neue Bedeutung..... :oops:

http://www.gourmetmikes.com/scovillescale.html

Da gibt es noch eine Menge zu entdecken......

Eine echte Vision entwickelt ihr Eigenleben !

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Mein "schärfstes" Erlebnis
(Ich esse regelmäßig wirklich scharf):

"Mexikanisches" Restaurant in deutscher Universitätsstadt.
Chili con carne bestellt.
War woll nix.
Dies auch der Kellnerin beim Abservieren gesagt.

Woche drauf wieder das selbe bestellt "Aber diesmal bitte scharf."
Viertelstunde später hinter Schwingtür zur Küche erregte Diskussion belauscht.
Kellnerin + andere: "Das kann man niemandem vorsetzen!"
Koch trotzig: "Doch!"

Ich einfach ausgelöffelt.
Leichte Schweißperlen, sonst nix.
"Wars diesmal in Ordnung?"
"Jou. Danke."

Bei Thailänder in Deutschland müßt ihr übrigens immer "original Thailändisch" bestellen, sonst kriegt ihr eingedeutscht.
Is dann höchstens nur Bruchteil von oder gleich 'ne ganz andere Chilisorte.

Bei Sri Racha drauf achten, daß Deckel gelb. Is nämlich schärfer als mit Deckel grün.
Einmal in Viet-Restaurant in Böhmen großen Eßlöffel damit vollgemacht + auf dem Tisch zum Verzehr bereit gelegt.
Alles was Schlitzaugen hat nimmt hinter dem Tresen aufgeregt schnatternd Stellung, erwartungsvoll harrend der Dinge die da kommen mögen.
Das Zeug in kleinen Happen aufgegessen + es kam nix.
Nach paar Minuten alle wieder gelangweilt an ihre Arbeit gegangen. Laughing out loud

Ansonsten: Wie schon gesagt, frischer Kren (Meerrettich) gerieben kommt wirklich gut.

Indische Spruchweisheit:
"Gutes Essen muß 2 x brennen.
1 x rein + 1 x raus."

Bei übermäßigem Verzehr hilft übrigens am Besten: Heilerde.

@ Rapunzel
Zur Steigerung empfohlen nach Chili Schneiden:
Reiben an anderen Schleimhäuten, möglichst rhytmisch + gefühlvoll (Zensur FSK18) ...
Geschlecht übrigens egal.
Kommt immer ganz schön heftig. :oops:

Liebe Grüße
Triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Triona schrieb:
Einmal in Viet-Restaurant in Böhmen großen Eßlöffel damit vollgemacht + auf dem Tisch zum Verzehr bereit gelegt.
Alles was Schlitzaugen hat nimmt hinter dem Tresen aufgeregt schnatternd Stellung, erwartungsvoll harrend der Dinge die da kommen mögen.
Das Zeug in kleinen Happen aufgegessen + es kam nix.
Nach paar Minuten alle wieder gelangweilt an ihre Arbeit gegangen. Laughing out loud

Laughing out loud

Triona schrieb:
@ Rapunzel
Zur Steigerung empfohlen nach Chili Schneiden:
Reiben an anderen Schleimhäuten, möglichst rhytmisch + gefühlvoll (Zensur FSK18) ...
Geschlecht übrigens egal.
Kommt immer ganz schön heftig. :oops:

Ist das so eine Art Kokain für Gesetzestreue? :roll:

Natürlichkeit ist langweilig    

Artemis
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dabei seit: 27.10.2008

Triona schrieb:

Zur Steigerung empfohlen nach Chili Schneiden:
Reiben an anderen Schleimhäuten, möglichst rhytmisch + gefühlvoll (Zensur FSK18) ...
Geschlecht übrigens egal.
Kommt immer ganz schön heftig. :oops:

Das meinst Du jetzt nicht wirklich ernst, oder? Shock

Bei Deinen Schweißperlen fiel mir ein Sketch mit Dieter Hallervorden (wenn ich mich nicht irre) ein. Dem lief das Wasser in Bächen über das Gesicht, als er ein zu scharfes Mahl zu sich nahm. Schade, solche Sketche kommen viel zu selten. Ich habe Tränen gelacht. Laughing out loud

A.

rika
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dabei seit: 02.12.2007

Hallo Triona,

ich hatte auch so ein Restauranterlebnis (in Wetzlar), wenn auch nicht scharf. Es gibt dort Lammleber und die mag ich eben nur kurz über den Grill gehalten. Das erste Mal: very well done = Stein. Das zweite Mal: ziemlich well done = trocken. Als wir das dritte Mal dort waren, wurde ich schon begrüsst und man ging sofort auf mich ein: so etwas hätte der Koch noch nie gegrillt. Sie war (very) rare.

Aber eigentlich konnten sie es nicht so, wie ich sie auf dem sehr heißen Grill mache: drauf legen, nach 1 min wenden und nochmals grillen und dann nur mit Pfeffer und etwas Salz würzen. Die meisten Stücke esse ich dort selbst Laughing out loud , weil die Gäste es nicht so mögen.

rika

n/v