Länger leben....

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Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Tolle Meldung, die heute durch den Äther geistert:

Zitat:

Eunuchen leben länger

Männer, die lange leben wollen, sollten sich vielleicht kastrieren lassen. Drei südkoreanische Forscher haben nämlich herausgefunden, dass Eunuchen eine deutlich höhere Lebenserwartung haben.

...

Als Grund für die höhere Lebenserwartung vermutet das Forschertrio den Mangel der Eunuchen an Testosteron.

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=140462

Da hab ich mir ja wohl einen großen Gefallen getan...

Viele liebe Grüße

Beate 

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

Hihi, die Versicherungsindustrie wusste das wohl schon länger!

... und führt sicherheitshalber Unisex-Tarife ein, damit nicht zu viele Männer auf dumme Gedanken kommen ... Big smile

Schau'n wir mal, wer als els erste von uns die 100 erreicht. *sich eine Extraportion Salat aufhäufelt*

EDIT: Aber ernsthaft, bisher ist doch noch unklar, ob die kürzere Lebenserwartung von Männern nicht eher auf den testosteronbedingten (statistisch) gefährlicheren und ungesunderen Lebenswandel zurückzuführen ist? Jedenfalls geht in den deutschen Sterbetafeln die Schere immer weiter zusammen, seit Männer nicht mehr so oft in den Krieg ziehen und Frauen sich beruflichem Stress aussetzen.

Svenja-J
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dabei seit: 24.07.2008

Im Biounterricht am Abendgymnasium haben wir die Frage, warum Frauen länger leben als Männer, auch durchdiskutiert und der Lehrer hat dabei sogar eine wissenschaftliche Studie herangezogen. Demnach gäbe es zwischen Männern und Frauen, die sich dauerhaft zu einem relativ abstinenten Leben ins Kloster begäben, keine Unterschede in der Lebenserwartung. Diese Mönche und Nonnen hätten nun die ungefähr gleiche (höhere) Lebenserwartung, wie die durchschnittliche Allerweltsfrau. Warum? - Mönche würden, so die Hypothese, sich nicht mehr die "Mühe" machen, ihre Kräfte und Energien in das Werben um die Gunst eines potentiellen Partners, bzw. einer Partnerin zu investieren. Dieses abstinente Leben führe zu einer unterm Strich gesünderen Lebensweise und damit einem längeren Leben. Die Schlussfolgerung: nicht etwa das Testosteron an sich verkürzt das Leben der Männer, sondern die allgemein risikobereitere und ungesündere Lebensweise und besonders das maskuline Imponiergehabe...

Wohlgemerkt: Es geht hier nur um den Unterschied in der Lebenserwartung von Mann und Frau. Allgemeine Risiken, die beide Geschlechter gleichermaßen betreffen, wie z. B. das Rauchen, verkürzen das Leben generell, auch bei Nonnen und Mönchen.

Was für ein Glück, mit männlichem Draufgängertum und Imponiergehabe konnte ich nie etwas anfangen... Big smile

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Wenn man sich die damalige OP-Technik und ihre Mortalitätsrate anschaut (bei der Hijra-OP soll sie um die 50% betragen), kann man sich fragen, ob das ein Beispiel für Selektion sein könnte - only the fittest survive. Und die leben halt auch länger...Nein, ganz im Ernst - bei diesem krassen Unterschied in der Lebenserwartung trotz ähnlicher Lebensbedingungen kann das nicht ausschließlich am Testosteron liegen.

Viele liebe Grüße

Beate 

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Farinelli wurde ja auch recht alt für die damalige Zeit.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

jasminchen schrieb:

Farinelli wurde ja auch recht alt für die damalige Zeit.

 

Wobei der wahrscheinlich bzw möglicherweise auch eine Lebensweise (Verkehr in begünstigten höheren Gesellschaftsschichten) pflegen konnte, die eine höhere Lebenserwartung begünstigte, als sie der damalige Durchschnittsmann hatte.

 

liebe grüße

triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Das ist sicherlich richtig.

Soweit ich die Studie verstanden habe, gilt das aber für alle Personen, die da in den Vergleich einflossen.

Viele liebe Grüße

Beate 

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Kastratensänger aus dem 15. bis 18. Jh - egal wie erfolgreich und entsprechend welcher Gesellschaftsschicht angehörig -  waren aber vermutlich nicht so viele dabei. Da ist die Datenlage nämlich ziemlich dünn.

 

liebegrüße

triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Ayna
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dabei seit: 20.12.2011

Spielt das wirklich eine Rolle, wie lang frau lebt, oder ist es nicht wichtiger, frau selbst zu sein?

☆~☽✪☾~☆

 

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

Naja, wenn es darum geht, durch ungesundes Verhalten (hier Medikamenteneinnahme oder nicht) vorsätzlich das Leben zu verkürzen, finde ich das schon relevant sich Gedanken drüber zu machen. Anders sieht es natürlich aus, wenn gerade das statistisch lebensverkürzende Verhalten wesentlicher Spaßfaktor im Leben ist. Beispiel Extrembergsteiger...

Länger leben, aber dafür freudlos, ist sicherlich kein erstrebenswertes Ziel.

Selber liebäugele ich auch damit, die Estradioldosis nach ein paar Jahren deutlich herunterzufahren, und damit die Menopause vorzutäuschen. Bis ans Lebensende hohe Hormondosen zu schlucken behagt mir wenig.

 

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Halli Michi,

 

ich fahre sie gerade wieder ein wenig hoch, weil ich merke, dass es mir dann seelisch etwas besser geht.

 

LG

 

Beate

Viele liebe Grüße

Beate