2. Kreditkarte auf weiblichen Vornamen

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regina1
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dabei seit: 15.07.2007

In einem Forum wurde empfohlen sich eine 2. Kreditkarte auf einen weiblichen Vornamen ausstellen zu lassen,wenn z.B. der männliche Vorname noch im Personalausweiss bzw. auf der ersten Kreditkarte steht.
Geht das so einfach oder gibts da Probleme?
Grüsse,Regina

Simo
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dabei seit: 14.12.2006

Grüße Dich Regina,

Da Du bei einer Beantragung einer Kreditkarte,Dich sowieso legitimieren müßtest,
denke ich das es gar nicht funktioniert.
Und wenn es um "drei Ecken" doch klappen würde,müßtest Du aufpassen,nicht der Urkundenfälschung bezichtigt zu werden.

Alternativ wäre doch der Ersatausweis zu raten von der Dgti...Ich habe ihn früher nicht in Anspruch genommen,
ist er aber eine sehr gute Sache,da er fast überall anerkannt wird.

Liebe Grüße

Simone

Die Liebe ist ein blühendes Gedicht...

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Hi,

habe bis zur Vornamensänderung einfach bar bezahlt. Das war die einfachste Lösung.

LG jasminchen

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

denise
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dabei seit: 05.10.2007

hallo rika

nein, es klappt nicht aus oben bereits genannten gruenden. was manchmal geht, aber das haengt von deiner bankfiliale ab, ist eine zweit-ec karte auf deinen weiblichen namen. aber wie gesagt, es haengt von deinem sachbearbeiter/sachbearbeiterin ab. ich kenne leute bei denen es ohne probs funktionierte und andere bei denen es nicht klappte. gleiches gilt fuer deine krankenkassenkarte.

liebe gruesse

kim-denise

Fabienne
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dabei seit: 19.02.2005

Man könnte vielleicht bei der nächsten regulären Aktualisierung des Personalausweises, wenns noch weit vor der Namensänderung hin ist, den weiblichen Namen als Künstlernamen mit angeben. Vielleicht vorher noch die neue Unterschrift üben Wink . Dann dürfte es rein theoretisch auch keine Probleme bzgl. Urkundenfälschung geben, wenn man eine 2.Kreditkarte beantragt, oder?

n/v
Veronika8
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dabei seit: 05.01.2009

Ich habe es probiert, nachdem es im Crossdresser-Guide (glaube ich) als problemlos beschrieben worden war.

Als ich die Karte zugeschickt bekam, wähnte ich mich schon am Ziel. Doch die Bank bestand auf Ausweis und Unterschrift der Dame, die ich als meine Freundin ausgegeben hatte.
Beim Versuch, mit der Karte abzuheben, wurde sie dann eingezogen.

Jetzt wäre ich wohl so weit, der Bankberaterin reinen Wein einzuschenken, aber ich lasse es. Für einen TV ist es eh nur eine Spielerei

Daniela
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dabei seit: 26.01.2008

Als ich damals mein Konto bei der Bank ändern hab lassen musste ich auch ein Dokument zur Namensänderung vorlegen. Die neue Kreditkarte wurde ein paar Tage später mit neuen Vornamen überraschenderweise unaufgefordert per Post zugeschickt. Ohne einem Dokument wird das wohl oder übel nicht gehen.

Aber warum den Namen der Karte eigentlich ändern lassen? Ich würde doch gerne mit der Kreditkarte meines Mannes einkaufen gehen *ggg*

Meinen Zulassungsschein habe ich aber zum Beispiel gar nicht ändern lassen. Jedes mal wenn man mich aufhält heisst es jetzt ich soll meinem Mann sagen dass ich dies und jenes richten lassen soll. Kann ja nichts dafür wenn ich mir sein Auto ausborge und das nicht in Ordnung ist. Gezahlt hab ich seither nicht mehr...

liebe Grüße,
Daniela

DoreenTS
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dabei seit: 12.01.2008

meine kredit und bankdaten wurden ohne probleme geändert
ich habe meiner bank die kopie meines ergänzungsausweises mitgegeben und somit wurde alles geändert, obwohl die vä noch nicht durch ist.

meine kk hat mir ohne aufforderung eine neue karte ausgestellt, war selber überrascht gewesen. das kam dadurch, dass ich mich, was auch rechtens ist, bei der endokrynologin gleich als doreen angemeldet habe.

Renate-TG
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dabei seit: 08.01.2007

Mit meiner ec-Karte und KK-Karte ging es mir wie Doreen. Auch hier reichte überraschenderweise die Vorlage meines dgti-Ausweises zur Änderung noch lange vor der VÄ. Die Postbank ging bei mir sogar noch einen Schritt weiter: sie stellte meine sämtlichen Kundendaten bereits auf den weiblichen Namen um. Beim Abheben von Geld am Bankschalter hab ich, wenn der Perso verlangt wurde meinen dgti-Ausweis dazugelegt, war kein Problem.

@ Fabienne
Künstlernamen werden schon seit einiger Zeit NICHT mehr in den Perso eingetragen. Und auch früher war dies nicht so einfach. Man mußte einen künstlerischen Beruf nachweisen. Nun gut, für manche war es schon eine Kunst, aus einem häßlichen Mann eine hübsche Frau zu machen, aber das wurde glaub ich nicht anerkannt...

n/v
Fabienne
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dabei seit: 19.02.2005

Renate-TG schrieb:

@ Fabienne
Künstlernamen werden schon seit einiger Zeit NICHT mehr in den Perso eingetragen. Und auch früher war dies nicht so einfach. Man mußte einen künstlerischen Beruf nachweisen.

Danke, das wusste ich nicht. Hab nur mal auf meinen Perso geschaut, und da steht die Option noch drauf. Nur die Bestimmungen für den Eintrag waren mir nicht bekannt.

Renate-TG schrieb:

Nun gut, für manche war es schon eine Kunst, aus einem häßlichen Mann eine hübsche Frau zu machen, ...

Du sprichst hier grammatikalisch in der falschen Zeitform. Weil das ist nach wie vor eine (nicht anerkannte) Kunst Laughing out loud Wink

n/v
Jula
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dabei seit: 12.12.2004

Renate-TG schrieb:
Mit meiner ec-Karte und KK-Karte ging es mir wie Doreen. Auch hier reichte überraschenderweise die Vorlage meines dgti-Ausweises zur Änderung noch lange vor der VÄ. Die Postbank ging bei mir sogar noch einen Schritt weiter: sie stellte meine sämtlichen Kundendaten bereits auf den weiblichen Namen um. Beim Abheben von Geld am Bankschalter hab ich, wenn der Perso verlangt wurde meinen dgti-Ausweis dazugelegt, war kein Problem.

Wenn die Bank, bzw das freundliche Personal mag, dann kann man die gleichen Erfahrungen machen, wie Renate.
Ebenso wie der Ypps-Ausweis tut es allerdings ein freundliches Gespräch.
Wie gesagt KANN! Ist eigentlich kein Problem, wenn die Bank mitspielt.
Nachteil für die Geschlechterpendlerinnen: dann läuft tatsächlich alles auf den weiblichen Namen. Für viele dürfte dieser Weg also nicht in Frage kommen.

Von mir erfolgreich praktiziert: das Beantragen einer Partnerkarte (gleich zusammen mit dem Antrag für die Hauptkarte) nicht bei einer Bank, sondern bei einem anderen Unternehmen (Karstadt). Seit damals kriege ich problemlos immer zwei Karten - die männliche und die weibliche.

Rechtliche Bedenken habe ich keine, da ja eine identifizierbare Person (ich, als Mann) mit seinem Konto für die Zweitkarte haftet.
In ihrem relevanten Aussagegehalt, nämlich, dass ein Kreditkartenunternehmen für die Verbindlichkeiten, die mit der Karte ausgelöst werden, zahlen wird, lügt die Karte auch nicht, so dass ich auch keine Urkundenfälschung sehe. Dass die Karteninhaberin keinen Personalausweis hat, halte ich für eine lässliche Sünde.

Gerüchteweise funktioniert meine Methode jedoch nicht mehr. das haben mir Leute mit angeblich gaanz viel Ahnung und erhobenem Zeigefinder gesagt. Allerdings habe ich nicht rausfinden können, wieso eigentlich nicht.
Wenn ich mir aktuelle Partnerkartenanträge anschaue, dann wird da keine Vorlage eines Persos verlangt. Ich wüsste auch nicht wieso, denn es haftet ja das Konto des Hauptkarteninhabers.

NIVEAU ist keine Handcreme! Julas Homepagehttp://www.julaonline.de/