07. Juli: Schwule Nazis in L.E.!

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ElleCommandante
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dabei seit: 20.06.2005

Quelle: Pressemitteilung zur Ankündigung der Veranstaltungswoche des "Christopher Street Day" (CSD) in Leipzig.

"Ein Veranstaltung mit hoher aktueller politischer Brisanz ist die Veranstaltung "Schwule (&) Nazis", die am Dienstag, den 7.7. um 19:30 Uhr, im Neuen Rathaus stattfindet und das widersprüchliche und heikle Verhältnis zwischen Rechtsextremismus und männlicher Homosexualität thematisiert."

E.

n/v
Fanny
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dabei seit: 26.08.2005

Falls du das L.E. meinst, wo man auch in ollen Jeans auf der Q.M. I läggar Lamm in Mintsauce bekommt -

Die haben ein neues Rathaus? Surprise Anyway -

Wenn da schon rechts meet links joined, dann haben die mal wieder die Old Germans überholt - nach 8 Jahren Dornröschenschlaf.

Oder ich habe mich voll verdöselt und muss den Globus mal umdrehen.

Aber ich finde hier kein L.E..

Ich finde hier nur ein H.H. und die (beiden) Interessengruppen treffen sich da eher - auf der Straße. Stare

 

 

sonnenbine
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dabei seit: 07.03.2005

L.E = Leipzig???

schon mal an die Möglichkeit gedacht ,Fanny!? Sick

n/v
Fanny
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dabei seit: 26.08.2005

Axooooo, tolle Abkürzung. Wink

Da muss ein Deichhuhn aus C.U. erstmal drauf kommen. Big smile

Danke für die Aufklärung.

Das oben beschriebene Thema finde ich interessant. Auch wenn Fakten und Standpunkte eindeutig sind, so sehe ich da doch eine klitze kleine Brücke in der aufgetrennten Gesellschaft.

Ein Gewinn für die Menschlichkeit!

Gabi
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dabei seit: 30.05.2008

Hallo Fanny,

Fanny schrieb:

Das oben beschriebene Thema finde ich interessant. Auch wenn Fakten und Standpunkte eindeutig sind, so sehe ich da doch eine klitze kleine Brücke in der aufgetrennten Gesellschaft.

Ein Gewinn für die Menschlichkeit!

Interessant ist es, dass  sich offenbar auch  Nazis bewusst werden, dass  nicht alles so toll war früher, wenn's sie selbst getroffen hätte.  Aber eine Brücke, über die man gehen sollte, sehe ich da nicht.

Nur weil ein (Neo-)Nazi schwul, oder trans ist oder sonstwas (vielleicht den Lieblingsfußballverein) zufällig mit mir gemeinsam hat, sehe ich keine Veranlassung meine Sichtweise auf seine Anschauung und damit am Ende auch ihn zu ändern. Und einen "Gewinn für die Menschlichkeit" sehe ich schon gar nicht. Höchstens die Hoffnung, dass er von seinen menschenverachtenden Ansichten irgendwann Abstand nimmt. Aber dazu gehört für mich mehr.

 

Sorry, wenn ich Deinen Optimismus nicht so ganz teile

Gabi

Fanny
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dabei seit: 26.08.2005

Gabi,

du sollst deine Sichtweise doch gar nicht ändern.

Wie ich schon schrieb: Die Fakten und Standpunkte sind eindeutig!!!

Wir ziehen also das gleiche Schwert!

Wenn aber einem Nazi etwas bewusst wird - dann kann dabei schon etwas Positives heraus kommen.

Dabei muss ein Nazi nicht unbedingt schwul, trans oder sonstwas sein.

Was mich nur nervt, ist ein politischer Schreihals, der alle 5 Minuten aus gesicherter, dritter Reihe eines Plenarsaales auf andere zeigt und erklärt, wie gut er ist und wie böse andere sind.

Die Achse des Bösen greift wohl immer noch.

Das hilft aber nicht, eine politisch und gesellschaftlich aufgeteilte Gesellschaft, bzw. das Volk, auf EINEN Kurs zu bekommen.

Ein rechtsradikaler Aufmarsch mag ein Signal für eine demokratische Bedrohung ein, aber die offen auftretenen Rechten sind zählbar.

Nicht zählbar sind die dann hinter den Gardinen lächelnden Zuschauer, die die ebenfalls eine Bedrohung darstellen.

Ich siedele mich auf der klassischen Politskala ziemlich links an, aber ich habe das nicht so mit der Hintertür abschließen.

 

Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

Fanny schrieb:
Axooooo, tolle Abkürzung. Wink
Da muss ein Deichhuhn aus C.U. erstmal drauf kommen. Big smile Danke für die Aufklärung.

Solch tolle Abkürzungen lassen sich gelegentlich Stadtmarketingfritzen auf der Suche nach etwas krampfhaft Originellem einfallen. Hier in unserer Gegend benutzt das niemand wirklich. Die Ähnlichkeit zu L.A. empfinde ich für eine 500 000-Einwohner-Stadt wie Leipzig allenfalls als Größenwahn.

Zum eigentlichen Thema:
Vor längerer Zeit sah ich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen Bericht, in dem folgende kühne These aufgestellt wurde:
In Neonazikreisen läge die "Schwulenquote" über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Diese Gruppierungen hätten das Image von harten Typen, die zudem Homosexualität strikt ablehnten. Gerade dort ließe sich besonders gut in der Masse untertauchen, da kaum jemand dort Homosexuelle vermuten würde.

Bei aller Eigenwilligkeit erscheint mir das gar nicht so unwahrscheinlich.

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

maramuenchen
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dabei seit: 16.12.2007

Das Schwulenhasser, meist Leute sind, die mit ihren eigenen Tendenzen nicht klar kommen, ist ja wohl eine alte Kamelle. Das belegt auch die Nazismus Forschung. (Heydrich, Strasser etc,).  Bezeichnend ist auch die islamische Kultur, wo Kindsmissbrauch an Jungs, endemisch ist, offenes natürliches schwulsein aber  lebensgefährlich sein kann.  So war es in Europa auch lange. Z.B. ist in Frankreich das Kürzel für Homosexuell immer noch : P.D.. Kommt von Päderast.

In fast allen Kulturen kommen Transen noch weit hinter den Schwulen. (Sonst würden wir ja alle kein Problem haben als solche mal schnell in den Supermarkt zu gehen oder in die Arbeit.) Ne da müssen wir uns erst umbauen lassen, mit Brief Siegel und OP.

Was kümmern da drei oder 7 Deppen, die sich als schwule Nazis bezeichnen?

 

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