Verfolgtwerden beim Einkaufen

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jannaevi
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dabei seit: 15.12.2004

hallo meine lieben , ja ich weis auch nicht was ich da machen würde , schreien , aber wer einen helfen würde wen sie sehen das ich doch ein mann bin in kleidern , denke ich nicht das ich hilfe erwarten kann , den ich bin ja für die ja leider pevers und nicht normal.
ich fühle mich so wohl wie ich bin , und denke das schon das ich mich whren kann. bussi an euch schatzis

Jannaevi Liebe und Hoffnug

Gast
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Ich schon wieder Smile

Also ich kann Lenu nur beipflichten: auffallen kann man in Begleitung. Alleine ist das nichts. Und nur wegen der aufregenden Gefühle?

Zu meiner Begegnung kann ich noch sagen, dass ich keinen kurzen Rock, sondern einen langen Trenchcoat anhatte. Allerdings machten es wohl die klackenden Schuhe.

Bin gespannt, was in Zukunft auf mich zukommen wird (im wahrsten Sinne des Wortes)

Lieben Gruß

Tanja

seamstress
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dabei seit: 10.06.2007

Was mir beim Lesen dieser Berichte aufgefallen ist, Teile der Bevölkerung ordnen Transen anscheinend automatisch dem Rotlichtmilieu zu, egal ob man noch so neutral oder unauffällig gekleidet ist. Dies ist natürlich höchst ärgerlich aber wohl auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, wenn man sieht wie sich viele z.B. auf Travesta ausleben.

Dies ist halt auch ein Grund, warum es zu Vorfällen wie den geschilderten kommt. Und warum Transen vermutlich häufiger betroffen sind als XX-Frauen. In solchen Fällen halte ich es ebenfalls für das sicherste, belebte Orte zu suchen und den Belästiger dann ggf. direkt zu kofrontieren.

Ich hatte vor knapp zwei Jahren ein ähnliches Erlebnis. Es war einer meiner ersten Ausgänge und ich war im Dirndl aber mit wenig überzeugendem Passing auf dem Oktoberfest. Auf dem Rückweg mit der U-Bahn musste ich umsteigen. Als ich auf den Zug wartete, gesellte sich ein alkoholisierter Mann zu mir und starrte mich an. Ich gab vor, angestrengt in einem Prospekt zu lesen und traute mich kaum aufzuschauen. Der Mann ging aber nicht weg und begann schließlich mehr oder weniger unverständlich auf mich einzureden. Ich ließ ihn stehen und ging 20 Meter weiter, aber er folgte mir. Ich versuchte es nochmal, mit dem selben Ergebnis. Schließlich kam mir ein anderer wartender Fahrgast zur Hilfe und verscheuchte den Mann mit ein paar deutlichen Worten. Ich war so eingeschüchtert, dass ich es nicht einmal schaffte, mich bei dem hilfsbereiten Herrn zu bedanken.

Auf dem Heimweg von der U-Bahn durch die dunkle und menschenleere Nacht waren meine Nerven dann aufs Äußerste angespannt...

Seitdem fühle ich mich in der Menge immer sicherer als allein auf weiter Flur. Zum Glück blieb dies aber bislang das einzige negative Erlebnis auf meinen nächtlichen U-Bahn-Fahrten.

Sabine

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It's a Barnum and Bailey world
Just as phony as it can be
But it wouldn't be make-believe
If you believed in me

Cathrine
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dabei seit: 30.04.2007

Also ich würde es auch als normal bezeichnen.
Da ich mal einen Türkischen vorgestezten hatte, der mal zu mir meinte also wenn du eine jetzt eine Fotze hättest würde ich dich glatt Vögeln du Schlampe Smile
Ok das klingt krass aber ich war an diesem Tag wiedermal extrem versaut.
Zudem kommt das ich mal im Schwimmbad von einem Mann mit 2 Kinder angebaggert wurde. Ich war zudem Zeitpunkt allerdings nicht in TS Behandlung und war in Radlerschorts schwimmen, allerdings Bart und Bein Arm beharrung komplett entfernt. Ich erzähle euch jetzt allerdings nicht was wir nacher im Whirpool gemacht haben.
Meine erfahrung:
WENN JEMAND EIN PROBLEM MIT TS UND SCHWULEN HATT SCHREIT ER DICH DIREKT AN UND HAUT IN DER REGEL SOFORT ZU.
Aber vieleicht war es ja auch ein Triebtäter der eine Frau Vergewaltigen wollte. Mit sowas müssen Frauen allerdings eher Rechnen als Männer.

n/v
patricia-f
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dabei seit: 28.11.2004

seamstress schrieb:
Was mir beim Lesen dieser Berichte aufgefallen ist, Teile der Bevölkerung ordnen Transen anscheinend automatisch dem Rotlichtmilieu zu, egal ob man noch so neutral oder unauffällig gekleidet ist. Dies ist natürlich höchst ärgerlich aber wohl auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, wenn man sieht wie sich viele z.B. auf Travesta ausleben.

Sabine

Tatsache ist,das es einen " Markt " für unsereins gibt.Das sind in der Regel
ganz " normale " Heteromänner ( also verheiratet,zwei Kinder,Samstags zum Fussball) die einen gewissen Kick suchen.Spricht man sie darauf an ob sie denn Schwul sind,wird dieses natürlich vehement verneint.

Genau so kenne ich aber auch viele TV/CD usw,die auch ganz normal verheiratet sind und offiziell nieeee was mit einem Mann anfangen würden,die "Wahrheit " sieht aber oft ganz anders aus.....

Das Stalken in der Öffentlichkeit scheint ein weitverbreitetes Phänomen zu sein.Die Männer die das tun gehen ja nicht davon aus auf unsereins zu treffen,sondern sind der Meinung einer normalen Frau nachzustellen.
Natürlich entschuldigt das solch ein Verhalten nicht,zeugt aber möglicherweise von einem gelungenen Passing.

Als ich vor kurzem Nachmittags auf der Autobahn unterwegs war,fuhr eine ganze Weile ein Auto das mit vier jungen Männern besetzt war neben mir.Die schauten immer zu mir herüber und machten irgendwelche Flachsen.Ich fand das zuerst auch etwas beängstigend,aber als sie dann irgendwann überholten,haben sie mir zugewunken.Ich hab das lächelnd erwidert und schon war der Spuk vorbei.

Wenns geht,nett und freundlich bleiben.Dann ist hoffentlich alles halb so wild.

LG,Patricia

n/v
Nadine-Rose
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dabei seit: 16.04.2005

Patricia,

du hast es einfach super gemacht. Ein freundliches Lächeln von einer netten Dame aus dem Auto und schon sind die Boys zufrieden.

So einfach gehts. Prima

Nadine

Gabimaus
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dabei seit: 14.05.2006

Hallo Mädels
Mir wurde auch schon hiterher gehupt und gepfiffen,abgebrochene Überholvorgänge auf Autobahnen kenne ich auch und ein Türke ist schon 3 mal an meinem Auto vorbei gefahren und gaffte,bevor ich nach meinem Einkaufsbummel endlich losfuhr.Verfolgt wurde ich auch,aber nur,weil der Typ meine Stimme hören wollte und sich nicht sicher war,was er gesehen hat.Aber bis jetzt war alles ganz harmlos und ich würde auch nicht ausweichen,oder kehrt machen.Beim Shoppen kann frau ja wunderbar vor einem Schaufenster stehen bleiben und aufdringliche Typen vorbeigehen lassen.Schlimmstenfalls würde ich so lange vor dem Laden stehen bleiben und mit dem Typen die Dessoues anschauen und ihn fragen,wie er denn den roten Slip findet.Das wäre dem sicher peinlicher,als mir.Immer nur schön cool bleiben und für Notfälle einen passenden Spruch parat haben.
Liebe Grüße,
Gabi

n/v
Gast
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Der beste Rat, den ich hierzu geben darf, ist der, den auch die meisten XX-Frauen beherzigen:

Nicht alleine unterwegs sein.

Shoppen ist doch erst mit einer guten Freundin spaßig (ganz davon abgesehen, daß diese dafür sorgt, daß die arme Transe nicht Amok läuft und den ganzen Laden leerkauft ^^ ).
Und beim Ausgehen hat sich in meiner Stammkneipe immer ein junger Herr gefunden, der mir auf dem Weg zum Auto in früher Stunde Gesellschaft leistete. Die längste Zeit, die ich im Regelfall en femme allein unterwegs bin, sind ca. 10min.