Frauen, die TS mögen

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Roxanne
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Was hat uns Babsy schon vor Jahren zu diesen Themen gesagt?

 

Diese Diskussionen bringen uns dorthin, wohin der Hamster beim Laufen im Rad kommt. Nur zum eigenen Erschöpfungszustand.  

 

 

 

 

 

Natürlichkeit ist langweilig    

Triona
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Jana72 schrieb:

Hallo liebe Triona,

ich finde eher, dass Johanna "den Nagel auif den Kopf" getroffen hat. Sogar sehr. 

Die massive Betonung darauf, Unbedingt Und Auf Gar-keinem Falle Unter Überhaupt Keinen Umständen Als Schwul Zu Gelten, dass ist dem durchschnittlichen deutschen Mann genauso wichtig wie der durchschnittlichen Transe.   Und bei beiden Gruppen mutet diese "massive Abwehr" seltsam an.

 

Genau das habe ich aber auch gemeint. Wenn man es so sieht, würde das bedeuten, daß Johanna eigentlich das selbe gemeint hat, bzw auf das selbe hinaus wollte, wie ich?

 

liebe grüße

triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Jana72 EX
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Roxanne schrieb:

Was hat uns Babsy schon vor Jahren zu diesen Themen gesagt?

 

Diese Diskussionen bringen uns dorthin, wohin der Hamster beim Laufen im Rad kommt. Nur zum eigenen Erschöpfungszustand.  

 

Ich hatte eher den Eindruck Triona und besonders Johanna waren das momentan sehr am Herzen liegende Themen. Da als Moderatorin einen "Wackelhamster" Smiley hinterzuschicken....na ja

Triona
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So unrecht hat Roxy damit aber nicht.

Triona schrieb:

... Homophobie (= Schwulenfurcht, hier in Form von unbewußtem bis verstecktem oder offenem bis aggressivem  Abgrenzungsbedürfnis von manchen T* gegenüber Schwulen) ... ist für viele T* anscheinend eine bisweilen ziemliche wichtige Frage, die immer mal wieder aufflammt ... und bisweilen leidenschaftlich diskutiert wird. Dabei ist es ganz egal, ob sich um heterosexuelle TV handelt, oder TS, bei denen eine Unterscheidung zwischen gleichgeschlechtlich und gegengeschlechtlich zumindest der allgemeinen Begriffsdiskussion nach, aber besonders dem schlichten und unüberdachten "Volksverständnis" nach ja bekanntlich nicht immer so leicht auseinanderzuhalten ist. Selbst in den SOC / ICD und erst recht in so manchem psychiatrischen oder psychologischen Lehrbuch sind da so einige Nebelkerzen enthalten ...

Wenn man sich diese Diskussionen aber mal bei Licht betrachtet, dann hat das bisweilen schon irgendwie was von Hamsterrad an sich. Wink

 

liebe grüße

triona

die auch mal zugeben kann, daß sie sich im Ton vlt vergriffen hat, und irgendwas nicht gleich richtig verstanden hat.

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Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Jana72 schrieb:
Ich hatte eher den Eindruck Triona und besonders Johanna waren das momentan sehr am Herzen liegende Themen. Da als Moderatorin einen "Wackelhamster" Smiley hinterzuschicken....na ja

Ich glaub ja, daß es Ihnen am Herzen liegt und manchmal muß man einfach drüber reden - aber trotzdem meine ich, daß dabei im Endeffekt nichts rauskommt. Diese Diskussionen gibt es immer wieder, aus verschiedenen Richtungen, mit verschiedenen Absichten. Aber was hilft es mir denn im Endeffekt, wenn ich weiß oder glaube zu wissen, daß ich hetero, bi oder homo bin?

Natürlichkeit ist langweilig    

Johanna
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Hallo Triona,

danke, dass du den Käse zurücknimmst und auf ene sachliche Diskussion kommst. Dein erster Beitrag Beitrag war ungewöhnlich unreflektiert.

Das "wir" war eher stilistisch gemeint im Sinne von "viele von uns". Mir ist schon klar, dass so eine Aussage nicht für alle passen wird. Eine Vereinnahmung aller war nicht gemeint, (aber es klang wohl so). Das "wir" sollte dazu animieren, über sich selbst nachzudenken und nicht über die anderen.

In meinem Beitrag geht es durchaus um Homophobie, aber nicht die Homophobie anderen gegenüber anderen, sondern um Homophobie gegenüber sich selbst. Wer tolerant gegenüber Homosexuellen ist, der hat kein Problem damit, wenn Freunde oder Bekannte homosexuell sind, er hat aber vermutlich ein Problem damit, wenn seine eigene Partnerin homosexuell ist, und er hat erst recht ein Problem damit, wenn er feststellt, selbst homosexuell zu sein. Es gibt wohl kaum einen Jungen, der, wenn er feststellt, dass er auf Männer steht, sagt, "toll, ich bin schwul". Auch heute noch bekommt jeder Mensch eine gewisse homophobe Grundhaltung mit, und die muss er, wenn er homosexuell ist, erst einmal überwinden, um sich selbst akzeptieren zu können. Außerdem zieht homosexuell sein einige praktische Probleme nach sich. "Ich bin schwul und das ist auch gut so" kommt erst später.

Ich denke, aus dem Grunde ist es für TS nicht leicht, wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen müssen - zumindest zu einer gewissen Phase der Selbstfindung. Ich denke, fast alle TS haben irgendwann die Phase - manche aber lange, bevor sie ihre transsexuelle Selbstfindung haben, und bei manchen läuft sie wohl sehr unkompliziert. Oder was denkst du, warum in den TG-Foren die Teilnehmer wesentlich gereizter auf Annäherungsversuchen von Männern reagieren?

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Johanna schrieb:

In meinem Beitrag geht es durchaus um Homophobie, aber nicht die Homophobie anderen gegenüber anderen, sondern um Homophobie gegenüber sich selbst.

 

Das denke ich auch. Irgendwie habe ich beim ersten und zweiten Lesen irgendwas nicht richtig verstanden und in den falschen Hals bekommen. Es bleibt, daß da wohl in den Hauptfragen mehr Gemeinsamkeiten zwischen unseren Standpunkten sind, als mir anfangs aufgefallen ist. Und gerade die von dir auch noch einmal angesprochene Verwirrung ist es wohl, was gerade unter T* immer wieder diese leidigen Hamsterrad-Diskussionen auslöst.

Mein Ausfall war nicht nur unschön, sondern somit auch ziemlich unbegründet. Und was ich dir erst vorgehalten habe - nämlich die Sache nicht richtig zu Ende denken - habe ich dann selber gemacht. Surprise Es freut mich, daß du meine Entschuldigung angenommen hast. Den zurückgenommen Käse durfte ich dann selber aufessen und hab ihn mittlerweile verdaut. Wink

 

Ein schönes Wochenende noch

und liebe grüße

triona

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Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Johanna schrieb:

In meinem Beitrag geht es durchaus um Homophobie, aber nicht die Homophobie anderen gegenüber anderen, sondern um Homophobie gegenüber sich selbst.

 

Das denke ich auch. Irgendwie habe ich beim ersten und zweiten Lesen irgendwas nicht richtig verstanden und in den falschen Hals bekommen. Es bleibt, daß da wohl in den Hauptfragen mehr Gemeinsamkeiten zwischen unseren Standpunkten sind, als mir anfangs aufgefallen ist. Und gerade die von dir auch noch einmal angesprochene Verwirrung ist es wohl, was gerade unter T* immer wieder diese leidigen Hamsterrad-Diskussionen auslöst.

Mein Ausfall war nicht nur unschön, sondern somit auch ziemlich unbegründet. Und was ich dir erst vorgehalten habe - nämlich die Sache nicht richtig zu Ende denken - habe ich dann selber gemacht. Surprise Es freut mich, daß du meine Entschuldigung angenommen hast. Den zurückgenommen Käse durfte ich dann selber aufessen und hab ihn mittlerweile verdaut. Wink

 

Ein schönes Wochenende noch

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Jana72 EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 03.08.2009

Johanna schrieb:

. Oder was denkst du, warum in den TG-Foren die Teilnehmer wesentlich gereizter auf Annäherungsversuchen von Männern reagieren?

was meinst Du, Triona, zu diesem Thema...die (wie ich finde interessante) Ausgangsfrage steht ja noch immer.

Angenommen ein user, nenen wir den User "Robyn", schreibt "...ich finde Transen wahnsinnig interessant, insbesondere machen Shemale mich an, was man mit denen so alles anstellen kann, das ist Wahnsinn....."

Wenn es ein DER Robyn ist rufen all iiiieeehh.

Wenn es eine Die Robyn ist sind alle wie wild aus dem Häuschen.

Ayna
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dabei seit: 20.12.2011

Komme gerade vom Nachtdienst nach Hause. Ich freue mich, daß der Gedanken- oder Erfahrungsaustausch zu diesem Thema weitergeht!

Muß erstmal schlafen, bis später...

Schönes Wochenende, Ayna

☆~☽✪☾~☆