WHO und Transsexualität ist keine psychische Störung

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Ninakadin
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jasminchen schrieb:

Hallo Nina,

so wie es von Mann erwartet wird, Sachbearbeiter Level ist nur für echte Frauen. Wenn TS noch arbeiten, nehmen sie dabei ihr Männergeltungsbewusstsein, Macht und Ansprüche mit. Ich würde auch lieber qualifizierte Transe einstellen mit Führungsposition, ist nicht so blöd wie echte Frau, kriegt keine Kinder und weniger krank, wenn post OP.

Frauwerden, das letzte Abenteuer für den harten Mannn.......

LG Jasmina

 

Sorry, aber das kommentiere ich jetzt mal ganz kurz:

Bullshit!

Nina

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

 

Ich bin länger dabei, T* ist wie Droge, die immer mehr verlangt. In Provinz werden so schräge Typen entlassen und kriegen Berufsverbot.

OP-Ergenisse sind Müll, Hormone machen krank, schlimm, wenn Klamotten nicht mehr reichen. Die solle man nur nach der Arbeit tragen.

 

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Dani
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@ Eyleen

Kannst Du mir den Sprung zum Schwerbehindertenstatus kurz erklären? Dem konnte ich nun gar nicht folgen..

Naja und lieben Dank für den Rat es langsam anzugehen, auch wenn ich nicht genau weiß, was Du damit meinst. Meine Entscheidungen folgen immer demselben Muster: Erst das Herz - dann die Info - dann wieder das Herz und losgeht's... das passt niemals in irgendeine Form Terminkalender.

vlg Deine Danni

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

Eyleen
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@Jasminchen

Ich habe noch nie einen so verbitteretten Menschen wie Dich erlebt. Aber Du kannst deine negativen Lebenserfahrungen nicht auf alle umstehenden Personen ausweiten. Vielleicht ist es besser, wenn Du einfach mal Deinen Mund halten würdest. Das wäre echt Klasse und eine echte Bereicherung vieler Diskussionen.

 

@Dani

Was möchtest Du denn genau wissen?...

 

    

 

*Unser Glück und Seelenfrieden beruhen darauf, dass wir tun was wir für richtig halten und nicht das, was andere sagen oder tun.*

**Mahatma Gandhi**

Dani
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@ Eyleen

Guten Morgen Eyleen Smile

ümm.. würde nur gerne verstehen, wie Du aus dem Thema den Bogen zum Schwerbehindertenstatus schlägst - was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Und Smile wie Dein Rat gemeint war 'es' mal langsam anzugehen?

lg Danni

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

jasminchen
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Eyleen schrieb:

@Jasminchen

Ich habe noch nie einen so verbitteretten Menschen wie Dich erlebt. Aber Du kannst deine negativen Lebenserfahrungen nicht auf alle umstehenden Personen ausweiten. Vielleicht ist es besser, wenn Du einfach mal Deinen Mund halten würdest. Das wäre echt Klasse und eine echte Bereicherung vieler Diskussionen.    

 

@Eyleen

Ich werde nicht schweigen. Ich sehe alle 2 Jahre, dass dann nach anfänglichen nur ängstlichem Klamottentragen schließlich plötzlich der Penis ab ist, nachdem zögerlich mit Hormonen begonnen wurde.

TS, das letzte Abenteuer für wirkliche Männer, wenn Jungle-Tours, Extremsport nicht mehr ziehen....

 

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

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Dani
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dabei seit: 11.10.2011

>>TS, das letzte Abenteuer für wirkliche Männer, wenn Jungle-Tours, Extremsport nicht mehr ziehen....<<

 

Okay, ich gebe es zu, ich bin ein Mudschaheddin und will dem aufgeklärten europäischen Weibsvolk nur mal vormachen, wie sich ein anständiges Weibchen zu verhalten hat.. *lach*

Aber Spaß beiseite, vollkommen abwegig finde ich Jasminchen's Satz nicht - ich habe ja schon öfters geschrieben, dass es mich erstaunt, wieviel Männlichkeit ich an den Tag legen muss, um für meine Weiblichkeit zu kämpfen. Mit dem süßen, anlehnungsbedürftigen Liebchen meiner Vorstellung, wäre ich auf unserem Weg schon lange verendet.. 

 

vlg Danni

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

jasminchen
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Dani schrieb:

Mit dem süßen, anlehnungsbedürftigen Liebchen meiner Vorstellung, wäre ich auf unserem Weg schon lange verendet.. 

 

Hallo Danni,

ich schrieb es böse:

"Die Frau ist auf dem Weg gestorben."  Die Behandlung vor Gericht als der letzte Dreck, Anrede durch Richter als Herr, Verwendung von Männernamen in Gutachten und Befundberichten, am meisten hasse ich Ärzte und Schweinerepublik. Jedes Mal, wenn ich die Neiße Richtung Osten überquere sage ich, zurück in Schweinerepublik.

Die gnädige Zuteilung von Hormonen, Folter mit Androcur alleine, das OP-Ergebnis deutscher OP-Technik, detektives Psychotherapeut ohne Empatie, Behandlung durch Rentenversicher, etc.

LG Cveta

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

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Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

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susanne-ffm
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dabei seit: 14.10.2007

Dani schrieb:

Ich meckere ja nicht nur rum, zu meiner Verteidigung soll gesagt sein, ich frage auch nach... hier die wirklich coole Antwort, die ich bekam:

 

, hier medizinische Massnahmen wie genitale Operationen zu verhindern (was auch von Sexologen wie Becker so ausgeführt wurde). In den 90ern wurde dafür (also für die Verhinderung von Leistungen) die Diagnose F64.0 eingeführt (mit dem ICD 10), in welcher Transsexualität noch strenger als zu vor als psychische Störung definiert wurde.

Das verwundert auch nicht, denn ein psychoanalytisch orientierter Sexologe versteht unter einer transsexuellen Frau ja auch keine Frau, sondern einen Mann mit Psychoschaden. Die gleichen Leute sind es, die eine sinnvolle Reform des TSG bislang verhindert haben. Die Abschaffung von Transsexualität als psychische Störung ist also unbedingte Voraussetzung, damit der Trend zur Leistungsverweigerung der Krankenkassen (den es in den letzten Jahren ja gegeben hat) endlich gestoppt werden kann. Im übrigen sind es noch nicht einmal direkt die Krankenkassen die hier die einzigen sind, die sich hier heute oft quer stellen, sondern in erster Linie Leute aus der Sexual"wissenschaft", die sich ja parasitär als Gatekeeper in das System eingepflanzt haben und natürlich ein Eigeninteresse besitzen, dass die Behandlung transsexueller Menschen möglichst lange dauert.

 

Ich bin dabei.. das verstehe sogar ich..  

Also Frau Dr. Becker war nie gegen OPs - dat ist schon mal falsch - im Gegenteil wenn man die Empfehlungen zu Behandlung die von Ihr (unter andrem) stammt  sind die sehr viel humaner mit dem TS Thema umgegangen wie es der MDK heute macht.

Derzeitige Praxis ist abharken einer "muss Liste" (die bei Becker noch Empfehlung war) und wenn irgenwo die Zeit zu kurz ist oder sonstwas fehlt kommt ohne Prüfung erst mal eine Ablehnung.

Stimmt Leistungsverweigerung findet statt, aber das wird nicht durch Menschrechts disskussion aufgehoben - selbst wenn die selbsternannten Wächter von ATME ihr Ziel erreichen - Menschenrechte für TS - Kostenübernahme bedeutet das noch lange nicht, sowas wird über Gerichte erstritten oder auch verloren.

Ich für meinen Fall möchte nicht von dem Verein vertreten werden - und bestreite gegliches Mitsprache Recht über meine Situation

Ich bin immer noch der Meinung das die mehr kaputt machen wie sie erreichen - ich habe in einem Blog zur Pressmitteilung Aktionstag gelesen was die  auslösen - eine handvoll Betroffener die sich versuchen zu rechtfertigen gegen die Masse die gegen TS ist.

Liebe ATME - was nutzt mir ein theroretisches Menschenrecht wenn für das was ich darstelle gehasst werde?

Was ist schlimmer ein Gutachter der mir sagt wie ich zu sein habe oder andre Betroffene die mich nicht für voll nehmen weil mein Weg ein andrer war ?

-wurde von KK Sachbearbeiterin belogen

-wurde von MDK Gutachter wegen Alter abgelehnt

-wurde von eine andren TS verlacht weil ich eine andre herangehensweise hatte wie sie

-habe mich zum Schluss mit der KK über Anwältin unterhalten

-und trotzdem geschafft (das wichtigste Rest bei finanzeller Möglichkeit)

Und mein Weg war noch einfach ....

Nina91
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dabei seit: 23.10.2012

Hallo Jasminchen, hallo ihr Anderen  (bin neu hier Smile )

"TS, das letzte Abenteuer für wirkliche Männer, wenn Jungle-Tours, Extremsport nicht mehr ziehen...."

Da musste ich direkt an die Doku denken, wo eine englische Ex-Elitesoldatin über ihre Selbstwerdung berichtet. Da erzählt sie, dass sie früher im Krieg war und ihr eigenes Leben ihr da scheißegal war und nur Action hatte. (Ist zwar Off-Topic aber musste gesagt werden).

Zum Thema selbst kann ich leider noch nicht viel sagen, weil ich das Alles noch nicht erlebt habe. Aber das bis zum Beginn einer offiziellen Hormontherapie 1 Jahr vergehen soll, das finde ich schon ziemlich heftig. Ich bin mir absolut sicher was ich will, sonst würde ich mich jetzt nicht schaffen, dafür zu stehen. Warum soll ich dann ein Jahr verschenken?

Eine Selbsttherapie kostet mich für ein Jahr 1514,31 Euro (inkl. Versand mit Nachverfolgung, damit ich nicht gelinkt werden kann) mit Ethenylestradiol 0,03mg für die ersten 84 Tage und 4 mg Estradiol sowie 100mg Spironolactone fürs ganze Jahr - zu meiner eigenen Sicherheit muss ich irgendeinen Weg finden meinen Hausarzt zu überzeugen, meine Hormonwerte alle paar Monate zu überprüfen während dem Jahr. Vermutlich werd ich auch das selbst bezahlen müssen, denn die Hormontherapie darf ja eigentlich nicht selbst begonnen werden. Ich werd das schon irgendwie bezahlen können wenn ich endlich mein Bafög bekomme, aber hart ist das schon als Studentin.

Im Internet habe ich auch schon oft gelesen, dass Anträge einfach verschleppt oder ohne faktenbasierte Begründung von den Krankenkassen abgelehnt werden. Ich erwäge deshalb, auch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die ja auch ordentlich kostet.

"Anrede durch Richter als Herr" - das find ich auch ziemlich hart, sollte der Richter nicht die Würde seiner Institution erhalten?

Studieren tue ich übrigens Chemie und Philosophie (Naja nur hab ich keinen Philosophiekurs belegt dieses Semester^^) auf Lehramt an Gymnasien!

Nina Big Hug