WHO und Transsexualität ist keine psychische Störung

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Dani
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Boah sorry, ich bin momentan echt nicht gut drauf, aber das muss ich einfach mal los werden:

Wen interessiert es, wie die WHO Transsexualität definiert - wenn daraus eine Pflicht zur Kostenübernahme gewisser Anwendungen durch die Krankenkassen entsteht.. Hey, definiert mich als transsibirisches-pinkes-Einhorn.. WTF.. das interessiert mich doch nicht die Bohne...

...führt diese elendige Debattiererei um die WHO-Definition irgendwann dazu, dass die KK Leistungen einstellt, WEIL es ja keine Krankheit per Definition ist, werde ich wahnsinnig und werde jeden mit dem 'Pschyrembel' erschlagen, der diese Büchse der Pandora aus Idiotie geöffnet hat. 

Musste einfach mal raus.. 

VLG Eure Danni

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

jasminchen
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Hallo Dani,

lieber hätte ich alles selber bezahlt, wenn ich dafür nicht diskriminiert würde und irgendwo arbeiten würde. Schwangerschaft ist auch keine Krankheit. Es wird ja aufgrund des Leidensdruck gezahlt.

Das Papier der WHO interessiert mich aber genauso wenig wie das Buch "Mein Kampf". Nicht alle gedrucke Sch. ist war. WHO kann mich in der Beziehung wie Nazis am Arsch lecken, sorry der drastischen Ausdrucksweise. WHO sind für mich geistige Brandstifter, der Mob vollzieht dann und "verbrennt" die geisteskranken perversen Transen.

DIE WHO ist mein FEIND. So eine rechts christlich islamisch moralisierende Organisation brauche ich nicht.

Hormone und so kosten auch nicht so viel, Rezeptpflicht von Hormonen runter, und die Kasse würde viel sparen, und wenn dann mal ein Fetischist, der sich Titten wünscht, auf der Strecke bleibt, Pecht gehabt!

Auch der Ansatz, bei TS einen kranken Man vor sich zu schützen, stinkt gewaltig. Wenn der Frau werden möchte, bitteschön! Stattdessen dann die peinliche Ursachenforschung nach neurologischen Ursachen, um sich zu rechtfertigen.

LG Jasmina

 

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

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susanne-ffm
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dabei seit: 14.10.2007

Liebes transsibirisches-pinkes-Einhorn Laughing out loud

erstmal willkommen im sonnigen und warmen deutschland

und dein Einhorn ist eher rosa und nicht auf der Stirn Innocent

ich hätte da noch eine alte Auflage des Pschyrembel aber auf akualität kommt es ja nicht an und ich bin dabei wenn das in die hose geht Smile

--- Ende Spass ---

Mal virtuell in den Arm nehm - auf schulter klopf - und wissend ins Ohr flüster: Mädel den steinigen Weg schaffst du auch noch

andreseits währe mir ein Einteilung in Abteilung Körperliche Normabweichung ohne seelen striptease auch lieber gewesen wie zum Schluss bei der Psyco über unwillige Sachbearbeiterinnen bei der KK  oder über meinen Vater zu reden und unserere Beziehung zueinander.

Im Nachhinein sehe ich es auch gelassener was ich da beim Transit alles machen durfte - aber wenn du dabei bist, da gabs auch bei mir Momente wo ich überhaupt nicht "lieb" drauf war - da verstehe ich deinen Unmut

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

TS würden sich sonstwie erniederigen lassen, usw, nur um OP zu bekommen. Die Behandlung ist menschenunwürdig, unter aller Sau.

Dann loben sie Operateure, die in Wahrheit Stümper sind und verherrlichen ihre Gutachter, die sie demütigten, über sie als Herr berichtigten, usw. Ich vergebe da nichts, Täter bleiben Täter!

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danydanone EX
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dabei seit: 21.09.2012

Hmm - wenn das keine psychische Störung sein soll, dann sind Transsexuelle ja das geborene Gegengeschlecht und nicht verirrt/gestört.

Ist doch an für sich eine gar nicht so üble Nachricht.  Smile

Unisexstarife sind nun auch angesagt - Frau wird ein Stück weit mit Mann gleichtgestellt, nur bei der Risikorente steigt der Beitrag für Frauen um etwa 50%...

Kosten hin oder her, die haben wir sowieso und außerdem müssen wir vom kapitalistischem Gedanke wech, damit organisches Leben wieder mehr Wert inne hat wie ein smart-phone. Tongue

 

 

Der Künstler, ist Schöpfer schöner Dinge...

Dani
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dabei seit: 11.10.2011

LoL Susanne, ich seh uns beide schon mit Pschyrembels bewaffnet Richtung ATME ziehen.. haha... und das mit dem 'rosa-transsibierischen Einhorn' fängt an mir zu gefallen..hahaha

 

@ danydanone

Natürlich ist es nicht schlecht, wenn der Realität besser Rechnung getragen wird. Würd mich ja freuen, wenn bei derselben, bzw. besseren Kassenleistung diese Definition geändert würde.. aber das Problem, das ich sehe, ist - die haben überhaupt keinen Plan (im Sinne einer Umsetzungsstrtegie für das deutsche Rechts- und Sozialsystem) - kämpfen pathetisch gegen Windmühlen und erschweren den Betroffenen das Leben mit (sorry) Besserwisserei, ohne mal ne Kausalkette gebildet zu haben.. dieses Thema ist sowas von werbewirksam 'plakativ', dass ich mich nur ärgere.. solche Initiativen sollten das Ziel haben, die Situation der Betroffenen zu verbessern und keine Rechthaberei zu propagieren, die letztlich nur zu mehr (Rechts-)Unsicherheit, als Sicherheit bei uns führt.

Es tut mir gegenüber dem ATME leid, wenn ich feststellen muss: Ich leide nicht an der WHO-Definition, sondern an ganz praktischen Verfahren und Mitteln meine Transition zu bewerkstelligen. Wenn sie mir da reinschießen, kommt Susi's und mein Pschyrembel zurück ins Spiel.. (gibt nur Beulen, die heilen schnell wieder.. Wink ) Boah mich bringt das so auf die Palme, als würden uns die Leute mit oder ohne WHO-Definition das Leben nicht schwer genug machen..(wer zum Teufel, liest WHO-Dfinitionen, wenn nicht Krankenkassen.. bestimmt nicht mein Nachbar, oder der Depp, der mir auf der Straße komische BLicke zuwirft) und zudem, wir uns selbst.. aber schön, das manche die Zeit und das Geld haben, sich mit diesen Neu-Definitionen auf den Flug zur UN nach New York zu machen.. wenn sie die Zeit und das Geld dafür haben, haben sie wahrscheinlich auch die Zeit und Geld für die Übernahme der Transitionskosten.. Gott ich wünschte, ich hätte die Kohle für die Klamotten, um als Frau zur Arbeit zu gehen.. habe ich aber nicht.. 

Okay, okay.. ja das rosa ts Einhorn ist genervt..

 

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jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Wenn Trans ganz normal wäre, könnte jede selbst so viel Einkommen erwirtschaften, um Hormone und OP zu bezahlen. Das teure Gutachterverfahren muss auch weg! In D wird auch Müll operiert, weil sich halt niemand Auslands-OPs aussuchen darf, Konkurrenz fehlt.

Ich fühle mich von der kostenlosen Billig-OP veralbert, würde lieber irgendwo arbeiten und OP notfalls auf Kredit abbezahlen. Wenn es Hormone ohne Rezept gäbe, wären die auch billiger, brauche keinen Bechützer, der mich mir der letzte Dreck behandelt, um dann gnädigerweise die Hormone zu erlauben.

Der Krankenkassenhokus-Pokus versaut die ganze Trans-Akzeptanz, da gebe ich ATME und den Berlinern recht.

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danydanone EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 21.09.2012

"Dogs of war a men of hate, no cause we don't discriminate"

Transsexualität und ähnliche Lebenseinstellungen sind seit Jahrtausenden mitglieder der Gesellschaften.

Komischerweise klappt es in anderen Kulturen besser als bei uns.

Hier in Deutschland, wo Meinungsfreiheit und "Multi-Kulti" herrschen, ist das nur relativ möglich die Leute allgemein aufzuklären.

Eigentlich sollte das von jedem Einzelnen selbst kommen, weil jeder Mensch, ist der natürliche Teil der Gesellschaft und ein Mitbewohner dieser Welt.

Noch vor 30-40 Jahren war es wesentlich schwerer sein Sein(transspezifisch) leben zu dürfen und die Entwicklung bis zum "Heute" zeigt, es hat sich einiges verändert nicht nur aufgrund des Internets. (da war ich noch im kühlregal Laughing out loud, also meine Antithese).

Und wenn wir solidarisch-gutgewillt an die zukünftigen "Schwestern" denken wollen, dann sollte unsere Generation mit gutem Beispiel voran gehen.

Ich persönich wüsste nicht, was an den allgemeinen Gegebenheiten ändern könnte, ist nen schwieriges Unterfangen und erfordert auf jedenfall 0,0 Promille und keinen Joint.

 

versagende

dany

 

 

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Dani
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dabei seit: 11.10.2011

Okay okay - Asche auf mein ungebildetes Haupt.

Ich meckere ja nicht nur rum, zu meiner Verteidigung soll gesagt sein, ich frage auch nach... hier die wirklich coole Antwort, die ich bekam:

 

Liebe Dani, die medizinischen Leistungen sind heute "Ultima ratio"-Leistungen, was soviel bedeutet, dass die Krankenkassen erst dann medizinische Massnahmen wie Hormone, GaOP, usw. bereit sind zu zahlen, wenn vorher eine Psychotherapie basierend auf F64.0 gescheitert ist. Dies ist in den MDS-Richtlinien von 2009 so aufgeführt. Dazu muss man wissen, dass es seit den 90er-jahren eine Tendenz der Sexual"wissenschaft" gibt, hier medizinische Massnahmen wie genitale Operationen zu verhindern (was auch von Sexologen wie Becker so ausgeführt wurde). In den 90ern wurde dafür (also für die Verhinderung von Leistungen) die Diagnose F64.0 eingeführt (mit dem ICD 10), in welcher Transsexualität noch strenger als zu vor als psychische Störung definiert wurde. Es ist eben nicht richtig, dass die Massnahmen auf Grund von F64.0 gesichert werden, sondern F64.0 steht in Opposition zu den medizinischen Massnahmen wie einer GaOP. Dass überhaupt noch bezahlt wird liegt an ein paar Sozialgerichtsurteilen aus den 80ern und NICHT am ICD. Der ICD regelt nämlich nicht die Kostenübernahmepflicht der Krankenkassen, sondern ist lediglich eine DIAGNOSE. Diese Diagnose wird heute dazu verwendet, dass medizinische Massnahmen verzögert werden, oder gar nicht gewährt werden. F64.0 sitzt also wie ein Parasit zwischen Patient und medizinischen Massnahmen.Das verwundert auch nicht, denn ein psychoanalytisch orientierter Sexologe versteht unter einer transsexuellen Frau ja auch keine Frau, sondern einen Mann mit Psychoschaden. Die gleichen Leute sind es, die eine sinnvolle Reform des TSG bislang verhindert haben. Wenn man Transsexualität als Normvariante versteht, und anerkennt dass eine transsexuelle Frau eine Frau ist, dann gehört die Diagnose in einen anderen Bereich des ICD um eine DIAGNOSE stellen zu können... z.B. in den Bereich Q. Die Leistungsansprüche bleiben von der DIAGNOSE unberührt, bzw. können dann sogar besser durchgesetzt werden, da die Urteile auf denen die Leistungsübernahmepflicht basieren, dann ja immer noch Gültigkeit besitzen (Zur Erinnerung: Als es diese Urteile der Sozialgerichtsbarkeit gab, gab es den ICD10 noch gar nicht).Die Abschaffung von Transsexualität als psychische Störung ist also unbedingte Voraussetzung, damit der Trend zur Leistungsverweigerung der Krankenkassen (den es in den letzten Jahren ja gegeben hat) endlich gestoppt werden kann. Im übrigen sind es noch nicht einmal direkt die Krankenkassen die hier die einzigen sind, die sich hier heute oft quer stellen, sondern in erster Linie Leute aus der Sexual"wissenschaft", die sich ja parasitär als Gatekeeper in das System eingepflanzt haben und natürlich ein Eigeninteresse besitzen, dass die Behandlung transsexueller Menschen möglichst lange dauert.

 

Ich bin dabei.. das verstehe sogar ich..  

 

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jasminchen
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Reale Person
dabei seit: 17.06.2007

Dani schrieb:

Dazu muss man wissen, dass es seit den 90er-jahren eine Tendenz der Sexual"wissenschaft" gibt, hier medizinische Massnahmen wie genitale Operationen zu verhindern (was auch von Sexologen wie Becker so ausgeführt wurde). In den 90ern wurde dafür (also für die Verhinderung von Leistungen) die Diagnose F64.0 eingeführt (mit dem ICD 10), in welcher Transsexualität noch strenger als zu vor als psychische Störung definiert wurde.

 

Problem ist auch, dass Frauen immer noch weniger Wert sind, nicht die vollen Rechte haben. Wovor muss der sog. kranke Mann denn geschützt werden? Warum hat die Gesellschaft so viel Angst vor TS, dass selbsternannte gatekeeper benötigt werden?

Wenn man sich totsaufen kann, darf man sich doch auch umoperieren lassen?

 

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danydanone EX
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Ehemaliges Mitgllied
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Dani schrieb:

Okay okay - Asche auf mein ungebildetes Haupt.

Ich meckere ja nicht nur rum, zu meiner Verteidigung soll gesagt sein, ich frage auch nach... hier die wirklich coole Antwort, die ich bekam:

 

Liebe Dani, die medizinischen Leistungen sind heute "Ultima ratio"-Leistungen, was soviel bedeutet, dass die Krankenkassen erst dann medizinische Massnahmen wie Hormone, GaOP, usw. bereit sind zu zahlen, wenn vorher eine Psychotherapie basierend auf F64.0 gescheitert ist. Dies ist in den MDS-Richtlinien von 2009 so aufgeführt. Dazu muss man wissen, dass es seit den 90er-jahren eine Tendenz der Sexual"wissenschaft" gibt, hier medizinische Massnahmen wie genitale Operationen zu verhindern (was auch von Sexologen wie Becker so ausgeführt wurde). In den 90ern wurde dafür (also für die Verhinderung von Leistungen) die Diagnose F64.0 eingeführt (mit dem ICD 10), in welcher Transsexualität noch strenger als zu vor als psychische Störung definiert wurde. Es ist eben nicht richtig, dass die Massnahmen auf Grund von F64.0 gesichert werden, sondern F64.0 steht in Opposition zu den medizinischen Massnahmen wie einer GaOP. Dass überhaupt noch bezahlt wird liegt an ein paar Sozialgerichtsurteilen aus den 80ern und NICHT am ICD. Der ICD regelt nämlich nicht die Kostenübernahmepflicht der Krankenkassen, sondern ist lediglich eine DIAGNOSE. Diese Diagnose wird heute dazu verwendet, dass medizinische Massnahmen verzögert werden, oder gar nicht gewährt werden. F64.0 sitzt also wie ein Parasit zwischen Patient und medizinischen Massnahmen.Das verwundert auch nicht, denn ein psychoanalytisch orientierter Sexologe versteht unter einer transsexuellen Frau ja auch keine Frau, sondern einen Mann mit Psychoschaden. Die gleichen Leute sind es, die eine sinnvolle Reform des TSG bislang verhindert haben. Wenn man Transsexualität als Normvariante versteht, und anerkennt dass eine transsexuelle Frau eine Frau ist, dann gehört die Diagnose in einen anderen Bereich des ICD um eine DIAGNOSE stellen zu können... z.B. in den Bereich Q. Die Leistungsansprüche bleiben von der DIAGNOSE unberührt, bzw. können dann sogar besser durchgesetzt werden, da die Urteile auf denen die Leistungsübernahmepflicht basieren, dann ja immer noch Gültigkeit besitzen (Zur Erinnerung: Als es diese Urteile der Sozialgerichtsbarkeit gab, gab es den ICD10 noch gar nicht).Die Abschaffung von Transsexualität als psychische Störung ist also unbedingte Voraussetzung, damit der Trend zur Leistungsverweigerung der Krankenkassen (den es in den letzten Jahren ja gegeben hat) endlich gestoppt werden kann. Im übrigen sind es noch nicht einmal direkt die Krankenkassen die hier die einzigen sind, die sich hier heute oft quer stellen, sondern in erster Linie Leute aus der Sexual"wissenschaft", die sich ja parasitär als Gatekeeper in das System eingepflanzt haben und natürlich ein Eigeninteresse besitzen, dass die Behandlung transsexueller Menschen möglichst lange dauert.

 

Ich bin dabei.. das verstehe sogar ich..  

Ist ja auch gut interpretiert worden!

Dazu meine kleine Story, sicher unbedeutend - aber es ist wahr.

Ich ging 2007 zum Psychiater und bekam nach ca. neun Monaten die Indikation für die gegengeschlechtliche Hormontherapie, ergo hatte ich es sein gelassen, weil mein Herz nein sagte.

Die Psychiater-Besuche waren mir insgesamt zu suspekt, vor allem wurde es mir fragwürdig als ich sah was er pro Sitzung verdient hat. und das für meine Erzählungen, die er nicht beurteilen konnte.

Ich war nur geil auf die Gutachten! Geholfen hatte der mir damals keineswegs, ganz im Gegenteil wie deine gepostete Interpretation auch aussagt und bekräftigt.

Trotz alledem geht es um Selbstverwirklichung, von der hat die Allgemeinheit im Kontext ziemlich wenig, vor allem nicht wenn die Integration nicht so klappt, wie man es sich wünscht und vorstellt. Ich habe jetzt sicher wieder ein paar neue Freunde dazu Gewonnen und gleich noch viel mehr, denn faulen müssen wir alle irgendwann mal. Mit Brüsten oder ohne, mit Schniedel oder ohne.

Wenn wir aber eine schöne Zeit im Leben teilen konnten, haben wir etwas hinterlassen und das geht mit natürlichen Mitteln.

 

lieber Gruß

dany

 

Der Künstler, ist Schöpfer schöner Dinge...