was sind die ersten anlaufstellen für TS´s ?

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Moni honey
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dabei seit: 04.10.2014

hi!

 

ich bin bereit den weg der transition zu gehen da ich nicht glaube ich könnte eine frau sein sondern ich weiß das ich eine frau bin.

meine frage ist wo muss ich mich zuerst melden um in ärztliche obhut zu gelangen ?

soll ich zu meinem hausarzt gehen ,soll ich zu einem therapeuten gehen oder doch zu einem psychologen ?

ist es besser die KK als erstes zu benachrichtigen oder machen das die ärzte ?

 

fragen über fragen

ein schön tag noch euch allen:*

lg moni

Sarah-HL
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dabei seit: 01.06.2012

Hi Moni,

um einen passenden Therapeuten würde ich ml die lokale SHG oder Stammtisch (viell. auch nur per Mail) kontaktieren. Die sollten wissen, wer gut ist und wer eher zu meiden ist.

Dann fängst Du die Therapie an und klärst ab, wie das mit den Hormonen losgehen kann. das Thema Bart steht dann ja auch noch an. Meine Elektrologistin schwört auf die AOK, andere wiederum haben nur Horrorstories über die AOK.Ob das nun an den Sachbearbeitern liegt, keine Ahnung, ich zahle das selbst.

Smile Sarah

btw., willkommen auf dem Weg und im forum Smile

En fiddl fund Wurbln un ein Harbsch mit Schronk un Borsch...

Minolfa
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Reale Person
dabei seit: 06.12.2007

Hallo Moni,

zuallererst würde ich an Deiner Stelle mal die einschlägigen Webseiten der Selbsthilfegruppen aufsuchen. Da steht nämlich derartige Info oft schön aufgelistet, teilweise geradezu rezeptartig oder als Schaubild. Auch viele andere Fragen sind dort oft kompetent zusammengefasst, während ein Forum immer nur ein Sammelsurium von Einzelmeinungen wiedergibt.

Für einzelne Spezialfragen ist ein Forum sicherlich klasse, aber die Frage wie eine "Transition" als ganzes abläuft über Foren zu klären, wird vermutlich eher Verwirrung als Hilfe stiften.

Auf keinen Fall "nur so aus Neugierde" die Krankenkasse fragen, die werden Dir zu gegebener Zeit noch genug Steine in den Weg werfen! Erst wenn Du wirklich eine Bewilligung von Operationen oder besonderen Behandlungsausnahmen brauchst, kommt die Krankenkasse ins Spiel.

Wenn Deine Krankenkasse ein Hausarztmodell hat, musst Du zum Hausarzt. Sonst kannst Du gleich zum Facharzt: Die gewählten Psychiater oder Psychologen sollten sich mit Transsexualität auskennen, sonst geht da oft nichts voran. Später für die Hormontherapie sind Endokrinologen (oder Transsexuellenambulanzen in einigen Krankenhäusern) meistens die Erfahrensten. Regionale Selbsthilfegruppen kennen meist die Lage vor Ort, welche Psychiater/Psychologen und später Endokrinologen empfehlenswert sind.

Bei Psychologen ist wichtig, dass sie eine Krankenkassenzulassung haben. Im Gegensatz zu Psychiatern sind sie keine Ärzte, sondern Geisteswissenschaftler. Also ggf. einfach den Psychologen danach fragen (nicht die Kasse). Falls Du zu Depressionen neigst oder aus anderen Gründen vermutest Psychopharmaka zu brauchen, ist ein Psychiater die bessere Wahl: Der darf als Arzt Medikamente verschreiben. "Therapeuten" anderer Fachrichtungen außer den oben genannten kannst Du für den Wohlfühleffekt aufsuchen, aber die später geforderten Bescheinigungen und Gutachten dürfen sie nicht ausstellen.

Liebe Grüße, Minolfa

Moni honey
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dabei seit: 04.10.2014

@ Sarah und Minolfa 

 

ok ich werde mal eine SHG anschreiben da habe ich schon mal eine in Leipzig gefunden^^.

 

bin ich froh das ich mich vorher informiere da mein erster Weg eigentlich war die KK um Hilfe zu bieten. 

 

Ich werd er die nächsten Tage erstmal noch weiter in diesem Forum wühlen um mir noch mehr Wissen aneignen. 

 

Lg moni 

Moni honey
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dabei seit: 04.10.2014

Ich werd mal Dr. seikowski anschreiben ^^

 

hat da wer mit ihm schon Erfahrungen gesammelt ?

Sarah-HL
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dabei seit: 01.06.2012

Der Seikowski soll nach einer Freundin aus Magdeburg richtig gut sein. Aber das ist die einzige Meinung die ich über ihn kenne.

Smile Sarah

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Sarah-HL
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dabei seit: 01.06.2012

Was Du auch wunderbar schon ohne Psy machen kannst, ist mit der Logopädie anzufangen. Bei mir war es so, ich hatte eine T* erfahrene Logopädin gefunden die wiederum mit einem HNO zusammenarbeitet. der hatte mir die Heilmittelverordnung gegeben und ich hatte dann erst einmal 10 Termine Logopädie. Das hatte mir auch sonst sehr geholfen, da ich nicht ihre erste TS war.

Smile Sarah

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Moni honey
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dabei seit: 04.10.2014

Danke Sarah für diese nützlichen Tipps ^^

 

lg moni 

Ninakadin
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dabei seit: 07.02.2010

Hallo Moni,

Mein Freundin (kommt aus Leipzig) hat sich von Dr. Seikowski psychotherapeutisch begleiten lassen. Sie hat eine sehr hohe Meinung von ihm. Er hat auch eines meiner beiden Gutachten angefertigt (für VÄ/PÄ und GaOP), von daher kenne ich ihn auch ein wenig. Ich denke, bei ihm wärst Du sehr gut aufgehoben.

LG,

Nina

sb-sabrina-sb
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dabei seit: 20.11.2014

Die Kurzfassung:

Dr Seikowski kann man in jeden Fall empfehlen. Bei diesen Arzt fühlte ich mich sofort richtig aufgehoben.

Insgesamt brauchte ich etwas über3 Jahre um an einer Gaop heran zu kommen. (10.12.14)

Einschließlich Namens und Personenstandsänderung (1 Jahr)

Für das zweite Gutachten ist mir  Fr Dr Haring (Halle) empfohlen wurden. Das war auch kein Fehlgriff.

Hormontheraphie habe ich bei Professor Arend in Magdeburg.

Optimal währe eine weitere Begleitung vor Ort mt Erfahung um sich gegen das MDK abzusichen.

Anmerkung: Die Gutachter entscheiden ob eine OP sinnvoll ist oder bestimmen den Zeitpunkt nicht das MDK.

Das war erst mal die Kurzfassung ,,,

lg

Sabrina

 

 

 

Give Peace a Chance " John Lennon "

Moni honey
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dabei seit: 04.10.2014

Ab Sabrina hab Dank für deine Nachricht. 

 

Lg moni