Wahrnehmung - positive und negative Erfahrungen

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misscupcake
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dabei seit: 15.10.2013

Super interessant was ich hier so lese Smile

Ich habe bislang nur pisitive erfahrungen gemacht wenn ich fraulich meine Wohnung verlassen habe .

In meiner "Stammdisco" wo ich auch schon öfters für besondere Anlässe als Frau grbucht werde , habe ich schon oft Komplimente bekommen was echt gut tat und mich richtig motiviert hat Smile

Auf dem weg zur Disco (meist im Taxi ) ist es schon öfters vorgekommen das ich angeflirtet wurde , was sichetlich auch daran liegt das ich mir beim aufhuebschen viel Muehe gebe Wink

Alles in einem kann ich eigentlich nur pisitives berichten .

Lg
Sabrina

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

Mal wieder eine kleine Danksagung an dieser Stelle: Danke für über 16.000 Klicks und über 240 Beiträge! Smile

Schön finde ich allerdings auch, zwischendrin so etwas zu lesen:

Eva_Campelli schrieb:

Ich lese immer wieder gerne genau in diesem Threat. Zum einen weil er viel Substanz und Realitätsbezug hat. Zum anderen weil er soviel Mut macht und Lebensmut vermittelt. Es gibt ja eigentlich keine Situation, die nicht als Frau erfahren wird und dann einen Beitrag wert ist. Vom banalen Einkaufen von Lebensmitteln über das Testen des MakeUp Services bei Douglas bis zum Arztbesuch oder Treffen in der Familie.

Und in jeder Geschichte kann zum Ausdruck kommen was ja irgendwie unheimlich wichtig ist: Das natürliche und selbstbewusste Auftreten macht es den, meist wirklich lieben, Mitmenschen leicht uns als das zu sehen als das wir gesehen werden möchten.

Danke dafür! Es bestätigt mal wieder, dass dieser Thread seine Daseinsberechtigung hat und anscheinend sogar das bewirkt, was ich damit beabsichtigt hatte!

Wie schon geschrieben, werde ich keine eigenen Erlebnisse  mehr hier rein schreiben, da es offensichtlich nicht mehr passt und ich mich schließlich an meine eigenen Vorgaben aus meinem Eingangspost halten möchte.

Sollte es allerdings bei mir noch mal ein Negativerlebnis geben, welches in direktem Zusammenhang mit trans* bzw. des Erkennens meiner männlichen Vergangenheit steht, dann werde ich in diesem Thread noch mal aktiv...

Liebe Grüße

Suse

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

jasminchen
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Reale Person
dabei seit: 17.06.2007

Keine unangenehmen Erlebnisse im Posener Land(im echten Polen!). Ich sah im Zug(Posen-Wollstein) dort sogar schwules Pärchen. Dort leben eben keine griechischen Mazedonier (über die Vorfälle in Tessaloniki gegen trans* wird immer wieder berichtet) und galizische Landbevölkerung, die umgesiedelt wurden.

Schade, dass der Bundeskanzlerin die Toleranz dieses polnischen Landstriches fehlt, obwohl ein Teil ihrer Vorfahren daher kommt.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Filomena EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 13.10.2013

Hallo ihr Lieben, bin Transfrau seit 8 Jahren und lebe in Berlin. Anfangs gab es immer ein paar geistig Unterentwickelte die mir z.B. nachriefen " eh du Schwuchtel" was man als nicht biologische Frau einfach ignorieren sollte. Meine Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen haben damals meinen endgültigen Entschluss als Frau zu leben und als diese sich auch zu präsentieren anerkannt und respektiert. Mit dem Amtsgericht und von denen entsendeten Gutachter gab es öfter mal Ärger wegen Nichtigkeiten (Nassrasierer für Herren) wie z.B. warum ich nicht den Ladyshaver zur Bartrasur nutze, Wäscheständerkontrollen ob außer meiner Damenwäsche eventuell Herrenwäsche dabei ist. Kleiderschränke, Bad, Schuhregal wurden immer kontolliert. Während der Therapie war es schlimm und nervig, da die Therapeuten uns Transen generell als psychisch krank und unnormal/abnorm einstufen und versuchen uns mit Medikamenten auf den rechten Weg zu bringen. Heute ist alles überstanden und ich werde auch ohne Titel als nichtbiologische Frau akzeptiert und respektiert. Der Vorteil ist das ich sehr weibliche Züge besitze und man einem Mann darunter sich schwer vorstellen kann. Sogar meine Schwestern sind am Anfang an mir vorbeigelaufen ohne zu wissen, das sie gerade ihren Bruder begegneten. Heute gehe ich shoppen mit meinen Shwestern, Töchter, Freundinnen und Bekannte ohne Probleme. Für meine Enkel bin ich immer die flotte Oma und für alle Anderen eine Frau die man sehr mag. Lasst euch nicht von euren Weg abbringen auch wenn wir für die Gesellschaft, Krankenkasse, Staat und Kirche als unmoralisches Übel dargestellt werden weil Gott nur Adam und Eva schuf und dabei vergaß die Transen. 

Andrea_K
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dabei seit: 29.11.2011

Filomena schrieb:
Mit dem Amtsgericht und von denen entsendeten Gutachter gab es öfter mal Ärger wegen Nichtigkeiten (Nassrasierer für Herren) wie z.B. warum ich nicht den Ladyshaver zur Bartrasur nutze, Wäscheständerkontrollen ob außer meiner Damenwäsche eventuell Herrenwäsche dabei ist. Kleiderschränke, Bad, Schuhregal wurden immer kontolliert.

Wie bitte? Oo

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Filomena schrieb:
Heute ist alles überstanden und ich werde auch ohne Titel als nichtbiologische Frau akzeptiert und respektiert. Der Vorteil ist das ich sehr weibliche Züge besitze und man einem Mann darunter sich schwer vorstellen kann.

 

Du kannst Die Personenstandsänderung aber nachholen! Heutige Gutachter sollen anders als früher sein. Nur bei Fetischen machen sie heute noch Stress.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

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http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Calista
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dabei seit: 04.01.2013

Andrea_K schrieb:
Wie bitte? Oo

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an...

Minolfa
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Reale Person
dabei seit: 06.12.2007

@Filomena: Aus Deiner Beschreibung vermute ich, dass Dein Wechsel schon viele Jahre zurück liegt? Heutzutage ist es eigentlich üblich, bei Gutachtern und Therapeuten in deren Praxis zu reden. Wäschekontrollen - oder Hausbesuche überhaupt - gibt es glücklicherweise nicht mehr. In geschlossenen Anstalten mag das anders sein, aber wegen TS kommt da auch keiner mehr rein. (Höchstens als Nebeneffekt, beispielsweise bei selbstschädigendem Verhalten wie Suizidversuchen usw.)

Andrea_K
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dabei seit: 29.11.2011

Ich frage mich gerade, ob es überhaupt praktikabel möglich ist, sich mit einem Ladyshave das Gesicht zu rasieren und in wie weit mich das weiblicher macht, als wenn ich den Gilette Rasierer aus der Männerabteilung nehme.

Ich finde ich sehe so oder so ziemlich doof aus, wenn ich im Spiegel eine Frau im BH sehe, die sich die Haare aus dem Gesicht rasiert. Laughing out loud

Lotty
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dabei seit: 05.04.2011

Doch Andrea, es geht, mache ich seit Ewigkeiten so. Ich würde niemals auf die Idee kommen mir so ein riesigen Rasieraparat zu kaufen. Für Männer kann der ja garnicht gro genug sein. Ich habe aber wohl das Glück das meine Haare sehr dünn sind, es auch relativ wenige sind und sie sind sehr hell sodaß sowas wie Bartschatten für mich schon immer ein Fremdwort war. Hat aber auch den Nachteil das ich eine Nadelepilation bräuchte um sie weg zubekommen.

Was meinst du denn wohl wieviele Frauen sich die Haare im Gesicht entfernen müssen. Die stehen alle im BH vorm Spiegel oder du rasierst dich ohne Spiegel, mache ich auch so.

Denke daran, mindestens einmal am Tag lächeln.