Untauglich wegen vergangener Geschlechtsidentitätsstörung beim Bund?

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Phoebe
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dabei seit: 01.10.2013

Hallo.

Also ich muss mich kurz fassen, weil ich sehr wütend bin. Zum Thema: Ich möchte ja gerne zur Bundeswehr und habe meine GaOP schon hinter mir. Und ich habe mich informiert und die Leute reden es mir aus. Also keine Ahnung, was ich davon halten soll. Das ist für mich Diskriminierung, aufgrund einer vergangenen Geschlechtsidentitätsstörung als untauglich eingestuft zu werden. Lest selber:

http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=49169.0

Dana

Sie sollte sich nicht ritzen, doch jedes Gerücht ist ein Schnitt.

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Du gilst mit F 64.0 als psychisch krank, das ist das problem.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Tilly D
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dabei seit: 15.04.2014

Hi Dana

 

Du hast ja Recht, Diskriminierung ist das schon.

Aber ich bin mir absolut sicher, du wirst in dem "Verein" nie und nimmer gluecklich!

 

LG   Tilly

edna
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dabei seit: 06.10.2014

Hallo Dana,

ich bin jetzt 58, aber, als ich 19 war, wurde ich aus der Bundeswehr eben aus diesem Grund (transidentisch) aus der Bundeswehr entlassen. Gott sei Dank, denn ich wollte dort nie hin. Es geht nicht darum, daß TI eine Krankheit sei. Davon war damals auch nie die Rede. Es ist halt eine besondere Eigenschaft einiger Menschen (können ja nicht alle gleich sein). Die Eigenschaft, TS bzw. TI zu sein, erlaubt aber nicht, mit anderen "Jungs" in einem Zimmer zu schlafen (auch nicht bei den Mädchen), wenn Du noch ein Junge bist. Das war die Begründung bei mir. :party:

Ganz anders sieht es ja bei Dir aus: Du bist schon "vollständig" Frau. Nur, daß Du wohl die Hormone noch weiter nehmen mußt und willst. Ich hätte denen das gar nicht erzählt mit der GaOP und so, mich einfach als Frau beworben und fertig. Du hast eine Vagina, evtl. Busen und ein frauliches Gesicht. Dann bist Du eine Frau und schläfst mit im Frauenlager. Ist doch kein Problem. Die Hormone (so Du sie noch nimmst) mußt Du dann natürlich aus eigener Tasche bezahlen. Dafür könntest Du Dir dann aber auch den Wunsch mit der Bundeswehr erfüllen... ;)

Laß Dich doch einfach mal mustern ohne denen soviel zu erzählen...

Es kommt auch ein wenig darauf an, was Du dort machen willst. Ob Du "kämpfen" willst oder einen Schreiber-Job, Küche oder Geräte (Waffen usw.) zusammenbauen. Außerdem gibt es auch Zivil-Jobs bei der Bundeswehr, die Du mit einer vorher gehabten Berufsausbildung außerhalb oder evtl. sogar beim Bund gelernt dort ausüben kannst. Informieren, Rumhören, Fragen stellen, hingehen. Und das mit dem gewesenen TS nur zuhause in Erinnerung rufen. Da draußen bist Du eine Frau! Eine Frau, die "wie ein Junge" unbedingt zum Bund will. Eine ganz Schlimme also. Mußt es so sehen, ok? In Deinem Ausweis steht ja wohl Dein weiblicher Vorname und das Geschlecht Frau? Dann muß es klappen!

LG Edna

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

Hallo Edna,

ganz so einfach wie Du sehe ich das leider nicht, denn Beamte werden über die Beihilfe versichert, aktive Soldaten sogar direkt durch die Bundeswehr (truppenärztliche Versorgung). Selbst nach erfolgreicher Musterung würde das irgendwann unweigerlich rauskommen, denn außer Hormonen fallen im Laufe des Lebens ja so einige Untersuchungen und Behandlungen an.

Meiner Meinung nach ist es besser den Gesundheitsfragebogen wahrheitsgemäß zu beantworten und im Zweifel eben nach Zivilberufen bei der Bundeswehr Ausschau zu halten, die auch im Angestelltenverhältnis möglich sind. Oder Wehrtechnikfirmen, Katastrophenschutz, ...

Liebe Grüße, Minolfa

Kaylee EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 30.08.2013

Ich wurde damals schon mit T5 ausgemustert und werde also auch nicht zur Bundeswehr dürfen, Trans hin oder her. Bist du zu dick darfst du dort auch nicht hin. Bist zu dünn das gleiche. Ich glaube gerade dass man als Transsexuelle von Medikamenten abhängig ist wird der Grund sein.

War übrigens glaube mit "die" letzte die so eine Zwangsmusterung mitmachen musste.