Unsere Wünsche und Forderungen an die Gesellschaft und uns

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Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Heute morgen nach dem Aufwachen kamen mir so ein paar Gedanken zum Thema Plakataktionen ...

Wenn wir einerseits im wesentlichen akzeptierende Bekanntheit wollen und andererseits Julas Rechnung bezüglich der Kosten für extensive Plakataktionen richtig ist (wovon ich hier ausgehe), sollte man bei einer möglichen Plakataktion wie der von mir skizzierten vielleicht überlegen, sich bewusst vor den Karren Anderer spannen zu lassen, um die eigenen Ziele zu verfolgen.

Etwas weniger abstrakt: Ich stelle mir gerade ein typisches Benetton-Reklameposter vor, auf dem eine von uns posiert und neben dem so ein kurzer, knapper Text steht, wie ich ihn in meinem Vorschlag skizziert habe.

Oder: Eine von uns ist auf einem Aktion-Mensch-Plakat drauf mit der Message: "Wir sind zwar auch was Besonderes, wollen aber nicht euere finanzielle Unterstützung. Gebt die lieber für die A-M-Aktionen."

Oder (nicht ganz ernst gemeint, aber stellvertretend als generlle Ideenvermittlung für andere Werbe-Interessierte formuliert): Eine von uns in einer Reklame für die B**d-Zeitung, Message: "Dick/dünn - farbig/weiß - Mann/Frau: Alles dazwischen geht!"

Die prinzipielle Zielrichtung des gemeinsamen Vorteils wäre: Der Werber bekommt die so dringend gewünschte Aufmerksamkeit, und wir stellen uns als normale Menschen mit ausgesprochen wenig Unterschied zum biologischen Normalo dar.

Schaut euch doch mal in den nächsten Tagen so im werbetechnischen Straßenbild um, ob ihr da nicht Plakate findet, auf denen genau so gut wir posieren könnten, um die reklametechnische Message des Werbers "Unsere Firma ist auch noch da und will, dass ihr noch mal reinschaut!" an die Vorbeilaufenden rüber zu kriegen.

Viele Grüße,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

Michaela Smile
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dabei seit: 08.11.2006

Jula schrieb:
Es gibt also gar keinen Informations- oder Veränderungsbedarf der Gesellschaft. Die akzeptiert uns nämlich.

Ich weis nicht ob uns die Gesellschaft akzeptiert. Ich glaube eher den meisten ist das schleicht und einfach egal.

Jula schrieb:
Das Problem ist, dass wir das nicht glauben wollen!

Das trifft den Nagel auf Kopf !

n/v
Monika-Tersch
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Reale Person
dabei seit: 26.10.2005

La Rouge schrieb:
Guten Abend,

komme gerade aus echtem Hamburger Wetter ins wohlig warme; und beim Lesen der heute geschriebenen Postings ging mir ein Satz ganz nahe:

Zitat Jula:

Ach ja, ganz vergessen: praktisch alle von uns die "draußen sind", mussten lernen, dass wir gar keine Sensation sind! Die Leute akzeptieren und finden uns nicht weiter interessant!
Tja. Es gibt also gar keinen Informations- oder Veränderungsbedarf der Gesellschaft. Die akzeptiert uns nämlich. Das Problem ist, dass wir das nicht glauben wollen!

Es stimmt tatsächlich, das war selbst für mich lange Zeit nicht klar.

Genau "die Leute" interessiert das (für uns enorm wichtige) Problem absolut NICHT, die haben andere Sorgen.

Deshalb immer Raus mit uns und nur dadurch kommen wir in die "Normalität" denn was man ständig sieht, ist "normal"

Liebe Grüße

Moni

__________hier ist mein Beitrag zu Ende__________