Transsexuelle Und Homosexuelle kommen nicht in den Himmel!!!

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Elke-no
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hab es erst auf 3 meter geschaft übe weiter

 

Grus elke

Johanna
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Beate_R schrieb:
Zitat:
Fazit: Schade. Ich hatte mehr erhofft von einem solchen Artikel. So ist er aber leider nicht zu gebrauchen und für uns nur kontraproduktiv.

Auch  derartige Artikel halte ich für wichtig - auch die Auseinandersetzung mit Auffassungen von Menschen, die uns nicht akzeptieren, führt weiter.

Äh, ja, für uns intern. Ich meinte, der Artikel ist zur Aufklärung oder als Diskussionsgrundlage über Transsexualität mit der allgemeinen Bevölkerung nicht zu gebrauchen. Er wird kein Verständnis für Transsexuelle bewirken.

Svenja-J
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dabei seit: 24.07.2008

Irgendwie kam mir diese Diskussion schon bekannt vor (Thread "Sind WIR immer noch Papst ??")

Ob wir jemals erleben werden, dass unsere geradezu reaktionären (rückwärtsgerichteten) Kirchenoberen die Zeichen der Zeit erkennen und richtig deuten? Das darf wohl bezweifelt werden.

Letztenendes werden irgendwelche Bischhöfe am wenigsten darüber befinden, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Daher mache ich mir darüber auch keine Gedanken.

Was TV, TG und TS angeht, scheint die Gesellschaft weiter zu sein, als die Amtskirchen, die ja überall "Sündhaftes" wittert.

Was den Himmel angeht - die Toten Hosen haben da ihre eigene Philosophie:

Zitat:

"Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist. Wer weiß, ob es uns da besser geht, hinter dieser Tür. Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist. Ich stelle keinen Antrag auf Asyl. Meinetwegen bleib ich hier."

 

Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

Beate_R schrieb:
Ein Blick auf die Webseite des Ethikinstituts bestätigt meinen Eindruck, dass die Art der christlichen Grundhaltung dieser Gruppe insgesamt ausgesprochen rückwärtsgewandt erscheint.Ein Blick auf beispielsweise die Seite über Sexualethik spricht Bände.

Da hast du recht. Die Beiträge zu Homosexualität sind noch wesentlich bösatiger, abwertender und einseitiger als der Beitrag zu Transsexualität.

Die meisten Texte scheinen von US-Evangelikalen zu kommen, und Links gibt es nur zu anderen Gruppen, die behaupten, Homosexualität sei therapierbar. Mit einem Ethik-Institut hat der Verein nichts zu tun.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Hier mal ein Link eines Artikels eines freikirchlichen Pfarrers: http://www.mcc-koeln.de/downloads/lesbischschwulundfromm.pdf - besser gesagt, eines ehemaligen; er hat kürzlich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Offiziell natürlich nicht wegen seiner der Grundhaltung viele Evangelikaler zuwiderlaufenden Ansichten zum seelsorglichen Umgang mit Homosexualität.

Viele liebe Grüße

Beate 

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

Hallo Johanna,

den obigen Link hatte ich nicht reingestellt, weil ich die dort vertretenen Auffassungen teile, sondern weil dort unter Kirchenvertretern (leider) verbreitete Meinungen dargestellt werden. Mir hat in religiöser Hinsicht das folgende nur noch antiquarisch erhältliche Buch geholfen:

Transsexualität und menschliche Identität, ISBN: 3-8258-4810-8
Die Examensarbeit von Christine Ant wurde in der Reihe "Studien der Moraltheologie" veröffentlicht. Eine lange Einführung in die medizinischen und rechtlichen Aspekte der Transsexualität ist veraltet und eher für Nichtbetroffene interessant. Danach aber wird die Transsexualität aus katholisch kirchenrechtlicher, theologisch-ethischer und moraltheologischer Sicht erörtert. Abgerundet wird das Buch durch ein gelungenes Kapitel mit Antworten auf die Frage, was Geschlechtsidentität überhaupt ist. Die theologischen Überlegungen sind ergebnisoffen dargestellt, ohne sich auf die derzeitigen (sehr restriktiven) Anordnungen der Amtskirche festzulegen.

Liebe Grüße, Michela

tina666 EX
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dabei seit: 19.11.2009

Michela schrieb:

katholisch kirchenrechtlicher, theologisch-ethischer und moraltheologischer Sicht erörtert,

 

 

Bohhhhh ehhhhhh was für ein Zungenbrecher :mgreen: :mgreen:

Neee spaß beiseide, ich würde nicht mal für 1000 Euro in Monat in diesen Kirchlichen verein beitreten.

Grund:

 

Die Kirche hat für mich mit Moral Recht und ethik gar nichts zu tun.

Wenn sie nicht Menschen akzeptieren kann, die Homosexuell, oder Transsexuell oder weiss was ich anderes sind.

 

Wenn sie an einen gott glauben, müßen sie sich nicht dan fragen, warum es diese Menschen überhaupt gibt?

Hat auf dieser Erde nicht alles ein Grund?

Hat gott nicht angeblich alle Menschen gemacht?

Ich finde die Haltung der Kirche extrem Fanatisch, und keiner der christen soll nun mit den Finger auf zum Beispiel fanatische mosleme zeigen, wenn er selber nicht seine haltung ändern kann.

Ist er für mich nicht besser.

Fanatismus ist für mich eine Krankheit, die so zu beurteilen wäre wie eine Psychische krankheit.

Es kann nicht im 21 jahrhundert so ein denken stattfinden, es ist für mich

in der Entwicklung der menschlichen Errungenschaften ein Armutszeugnis.

Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

tina666 schrieb:
Wenn sie an einen gott glauben, müßen sie sich nicht dan fragen, warum es diese Menschen überhaupt gibt?

Hat auf dieser Erde nicht alles ein Grund?

Hat gott nicht angeblich alle Menschen gemacht?

Warum gibt es behinderte Menschen? Warum gibt es böse Menschen, und warum geht es den Guten oft schlechter als den Bösen? Warum gibt es Unglück?

Dieser scheinbare Widerspruch ist  den Menschen schon vor Jahrtausenden aufgefallen, und die Bibel hat auch Antworten darauf, z. B. die Vertreibung aus dem Paradies oder das Buch Hiob. Es mag sein, dass alles einen Grund hat, aber dieser erschließt sich uns nicht unbedingt. Es heißt auch "Die Wege des Herrn sind unergründlich".

So einfach kann man nicht gegen die Kirche oder die Religion argumentieren. Was nicht heißt, dass die Kirche es nicht besser machen könnte, und vieles ist aus der Zeit heraus zu betrachten.

Lina
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dabei seit: 02.03.2008

Was sind denn böse und gute Menschen nach deiner Definition?

 

 

Tassi EX
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dabei seit: 02.05.2007

Ich denke, dass der, welcher im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte und dies gilt insbesondere für Kirche, wenn man auf deren Vergangenheit und all das Unglück zurück blickt, was sie vielen Menschen gebracht hat.

Warum sucht denn diese ach so sorgsame Kirche immer wieder Minderheiten und nicht ihrem Glauben entsprechende Bevölkerungsgruppen aus, um sich durch diskriminieren und diskreditieren dieser entsprechend zu positionieren?

Ich kann der Aussage, dass die Kirche nicht besser und nicht schlechter als der Islam ist, nur zustimmen!