Transsexualität ??

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UtaK
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dabei seit: 09.05.2017

Hallo,

bestimmt wurde das Thema schon oft durchgekaut, 

ich habe einige Artikel über die möglichen Ursachen über Transsexualiät gelesen, jeder vermeintliche Experte hat seine eigene Erklärung.

da wollte ich doch auch mal eine Theorie in den Raum werfen.

Ich habe 2 Bekannte und bei mir war es ähnlich, die Eltern haben sich ein Mädchen gewünscht .

Ist zwar nicht repräsentativ aber interessant.

lg Uta

Amaryllis
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dabei seit: 09.11.2016

Hi Uta

irgendwann zu Beginn, so die Vermutung, wird das Gehirn feingetuned und als weiblich oder männlich eingestellt und das soll davon abhängen welchen Hormonhaushalt die Mutter in diesen Tuning-Tagen überwiegend hat.Dass sich der Hormonhaushalt auch durch das Gehirn/Gefühl beeinflussen lässt ist nachgewiesen. Also könnte der Tochterwunsch einen Effekt haben. Das hängt wiederum vom Grad der Fähigkeit der Mutter ihren Hormonhaushalt zu gestalten ab.

Der Beeinflussungsgrad der Mutter ist unterschiedlich stark und es ist auch verschieden wie die neue kleine Person damit in ihrem Leben umgeht, nicht jede* Kurzsichtige geht mit der Kurzsichtigkeit gleich um: Für die einen ist es "betrogen worden zu sein" für die anderen "Es ist halt so!".

Dass das Gehirn bei Trans* anders ist ist wohl klar, in meinem Fall hat es sich ganz wie im Biobuch beschrieben weiblich entwickelt, das merkt man in einem gewissen Alter beim Umgang mit jungs in eben diesem Alter: die Mädchen hängen (im Durchschnitt) die Jungs um etwa 2 bis 3 Jahre in ihrem Sozialverhalten und ihrem Intellekt ab um dann so mit 18 bis 20 Jahren wieder eingeholt zu werden. Das ist in gewisser Weise logisch, da Mädchen biologisch schon sehr früh Mutter werden können und für ein Kind - wenn es überleben soll - eine gewisse emotionale und intellektuelle Reife haben sollten.

Das schnellere Reifen der Mädchen scheint nicht wesentlich an den Hormonen zu liegen, sonst könnten Transfrauen bzw. Transmänner das nicht an sich auch beobachten, es sei denn ihr Gehirn stellt unbewusst einen anderen weiblicheren oder männlicheen Hormonspiegel ein.

Wie merken viele schon so früh dass sie eher zu den Mädchen zu gehören scheinen oder eher zu den Jungs? Gerade in den älteren unaufgeklärten Generationen kann das ja keine "Modeerscheinung" gewesen sein? Der soziale Druck sich zu einer Gruppe zuzuordnen ist auch nicht gerade gering. Sind die Trans* alle Aufmüpfige, die sich diesem Druck nicht beugen wollen und deswegen extra anders wählen? Klingt nicht plausibel wenn man es an sich erlebt hat und sich noch erinnert dass man wirklich versucht hat zu der Gruppe zu gehören zu der man an Hand weniger Äußerlichkeiten zugeordnet wurde.

Es liegt natürlich auch nicht am Puppenspielen oder an den Kleidern, man ordnet nur gewisse Dinge der einen oder anderen Gruppe zu, und da man zu der einen oder anderen tendiert und dort als zugehörig betrachtet werden möchte, nimmt man für sich auch diese Attribute an, eben um diesem Zugehörigkeitswunsch Ausdruck zu verleihen. Hinzu kommt dass nicht jedes Spielzeug für Mädchen bzw. Jungs gleich attraktiv ist. Gewisse Dinge hätte ich nie gemacht die Jungs einfach so tun: Anrämpeln, Schubsen, Bein stellen, dieses spezielle Revier- und Platzhirschverhalten, der unbekümmerte Umgang mit Sachen, Tieren und gefährlichen Dingen, "Wer zu erst im Bus sitzt" oder "Wer in der letzten Reihe sitzt" - Fremde Welten.

Der Umgang mit einem Jungen geht fast immer, man ist erstaunt dass sie doch nicht so "grob" zu sein scheinen wie man sie kennt doch sobald sie zu mehreern sind dominieren dieses typischen Jungs-im-Rudel-Verhalten. Ja so ein spezielles typischen Mädels-Gruppenverhalten gibt es auch, damit kommt TransMädchen aber eher klar. TransJunge (ich habe da leider nie nachgefragt) müsste es ähnlich gehen, ein Mädchen ist okay aber in Gruppen geht das Gezicke, das Getue usf. los -> Frage an die TransJungs: Ist das so? War das so?