Sonyas Entwicklung

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jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Aber Transherabwürdigendes wie "der" Transssexuelle, etc. sollte vorher noch editiert werden. Reicht schon, wenn einige amerikanische Forscher es sich erlauben, uns so zu beschreiben.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Ich glaube nicht, dass das für sich allein als Geschäftsmodell tragen wird. Die Nische "Transgender-Coaching" erscheint mir zu eng, um mehr als ein Zubrot einbringen zu können.

Viele liebe Grüße

Beate 

Kalen
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dabei seit: 07.02.2007

Hi,

Beate da gebe ich dir recht, jemand der beruflich mit Transgenderklienten überleben will ... muss schon einen etwas anders sortierten Laden aufmachen, mich Coaching kommt er nicht weit.

Zum Glück ist das bei uns auch nicht so.

Psychologen und Therapeuten arbeiten zum Teil auch mit Coaching Methoden, oft werden diese dann nicht über die Kasse abgerechnet.

Aber wie das Gesundheitssystem arbeitet und funktioniert wird vielen hier bekannt sein.

Den Hinweis auf Coaching usw. müssen wir auf die Seite setzen.

In meiner Entwicklung und Ausbildung bin ich selber durch Aufstellungsarbeiten nach Satir, NLP, Hypnose nach Erickson, und dieseren anderen Methoden und Techniken gegangen, das hat nichts mit Esoterik zu tun. Sonst sind die Therapeuten zu denen viele gehen alle Esoteriker.

Es geht um Selbstfindung, Selbstverwirklichung und Selbstentwicklung nicht um ... ich kopiere Sonya. Wie sagte mein alter Chef immer: Kopieren ist nicht kapieren.

Ich denke das Kopieren ist auch nicht das Ziel, wenigstens nicht bei den TG mit denen ich in den letzten Jahren gearbeitet habe. Es geht um Selbstfindung und die sieht bei jedem anders aus.

Ich hatte schon das Gefühl es ist überbetont auf der Seite, vielleicht müssen wir das noch hervorheben.

Das schamanische Reisen entstand durch Zufall, bei Recherchen zu den Ursprüngen der TG´s.

Herr Benjamins Arbeiten basierten auf Herrn Hirschfeld. Herr Hirschfeld basierte auf Herrn Ulrich und Herr Ulrich forschte am dritten Geschlecht. Er hatte 1867 Berichte über indige Kulturen gefunden. Ich bin also in das Thema tiefer eingestiegen und habe mir angesehen wie die einzelnen Kulturen mit TG´s umgehen und ob sie sie kennen. Ist interessant was da rauskommt. Selbst Columbus hat Berichte dazu in seinem Tagebuch und der Koran enthält auch eine Stelle, da stößt der Prophet auf einen Transgender, den sein Dorf erschlagen will.

Da die Hirja und die Two-Spirits am besten "erforscht" sind hab ich da etwas gestöbert.

Interessant ist welche Funktionen Two-Spirits in den indigen Gesellschaften (Südamerika, Nordamerika, Eskimos, Australien usw.) haben und das im Schamanismus, so wie auch bei den Kelten / Druiden Geschlechterwechsel ein Thema war. Auch im alten Babylon gab es dazu Rituale (dies lässt sich aus alten Keilschriften ableiten und übersetzen).

Somit dachte ich mir was machen denn die Indianer da genau und warum werden die Two-Spirits Berater, Schamanen, Heiler, Bewahrer, Gechichtenerzähler, Eltern für Waisen, gelten als Heilig oder von den Göttern berührt usw.

Zum Teil leben sie auch nur zeitlich begrenzt als Frau. Warum ist das so? Was haben die da entdeckt bei diesen Menschen?

Sie durchlaufen eine Selbstfindung und die dauert 3-7 Jahre, sie beginnt meist mit 8-12 Jahren, wenn der Junge weibliche Züge zeigt.

Bei den Kelten sind es bis zu 20 Jahre. Zu bedenken ist, in diesen Kulturen wurde nicht wirklich etwas schriftlich festgehalten, alles wurde mündlich überliefert. Bis 1914 waren Two Spirits in die Stämme und Reservate integriert, dann verwestlichen die Indianer und verstießen Menschen die so waren. Heute versuchen einige Stämme dieses Kulturgut wieder aufzubauen, viele der Techniken und Gebräuche sind aber verloren.

Somit habe ich mir diese allgemeinen und findbaren Techniken angesehen, einiges ist in allen Kulturen ähnlich und Parallelen zur Psychotherapie (Jung, Freud, Satir, Erickson, Bandler ...) sind auch schnell gefunden.

So habe ich diesen Bereich, ich nenn es einfach mal schamanisches Reisen mit aufgenommen.

Weiter oben schrieb jemand transzendentale Meditation ... auch ein Weg zur Innenschau.

Ich seh da nichts schlimmes dran. Wenn es jemand probieren möchte, zeige ich es ihm gern und er kann selbst erfahren ob das für ihn eine Hilfe ist in der Selbstfindung oder nicht.

Gerade gestern habe ich mich mit einer Therapeutin getroffen, die neben der Psychotherapie auch schamanisches Reisen für die Klienten anbieten. Wir haben uns über das Thema Selbstfindung über ein Seminar kennengelernt. Interessant was sie so aus dem Nähkästchen plauderte, gerade was die Arbeit mit den Kassen angeht. Wir haben uns über Erfahrungen ausgetauscht.

 

Wegen der Tip- und Schreibfehler.

Meine Frau meinte gestern noch: Wäre gut, wenn jetzt 2-3 Leute alles Korrektur lesen.

Ich lachte: Keine Sorge, es gibt immer jemanden der die Tip- und Schreibfehler per Mail oder anderweitig meldet.

 

Die Seite ich noch im Aufbau und im Moment ging es um meine und Sabine Erfahrungen. Mit der Zeit wird sie wachsen und mehr werden.

Zu den Two-Spirits usw. werde ich noch schreiben, ich möchte aber noch ein paar Gespräche abwarten und warte gerade auf Texte, die ich gern dazu lesen möchte.

 

 

 

 

 

 

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Ich würde die Seite inhaltlich drastisch zusammenstreichen und auf das wesentliche reduzieren. Ggf. in den Menupunkten fachlich ausweiten, wo es der Vermittlung nutzt.

Handelt es sich bei Eurer Ausbildung eigentlich um das Fernstudium Personal Coach / psychologischer Berater, das von mehreren Fernlehrinstituten angeboten wird?

Viele liebe Grüße

Beate 

Kalen
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dabei seit: 07.02.2007

Hi,

ich hab die Ausbildung nach Migge gemacht.

Da er aus Porta Westfalica kommt, was für ein Zufall, haben wir die Ausbildung, Selbsterfahrung und Peergrouparbeit direkt gemacht.

Wir haben über 9 Monate an den Wochenenden live gearbeitet und es gab auch eine sehr intensive Selbsterfahrungswoche (dort haben wir dann die Stellungsarbeiten / Psychodrama gemacht). In der Zwischenzeit war viel Lesen und Selbststudium und Arbeit in Peergroups.

Das Fernstudium ist ganz nett, aber ohne die Selbsterfahrung und die Anwendungen der Methoden, Tools usw. bei sich und anderen bringt das wenig. In das Fernstudium ist zwar auch ein Selbsterfahrungskurs drin, doch die Zeiten für Selbsterfahrung sind sehr gering.

Nach der Coaching-Ausbildung habe ich dann noch 3 Kurse in Hypnose/Trance-Arbeit angehängt und dann 3 Seminare im Bereich Schamanismus besucht. Ich möchte jetzt Seelenrückholung besuchen, weil das mich sehr stark an die Reinkarnationstherapie und Timeline-Arbeit (NLP) nach King,  Hackl und James erinnert. Nur das diese Methoden viel älter sind.

So Fachchinesisch Ende.

Wenn du überlegst so eine Ausbildung zu machen, z.B. in Verbindung mit Transeltern, dann nimm lieber die Live Ausbildung. Gerade die Selbsterfahrungen und auch die Gruppenarbeiten zwischen den Schulungswochenende sind sehr wichtig.

Ich hatte das Glück, das meine Frau diese Ausbildung machen wollte. Somit konnten wir uns viel austauschen und üben.

Solch eine Ausbildung bedeutet Veränderung, daher habe ich sofort entschieden sie mit zu machen. Nichts wäre blöder, als wenn sie sich weiter entwickelt, ich bleibe stehen und plötzlich kommen wir nicht mehr klar.

Ich arbeite mit Methoden und NLP seit gut 22 Jahren. Mein erster Chef sagte mal: Ein guter Verkäufer ist ein guter Psychologe. Er förderte das sehr und ich lernte viel durch ihn und studierte auch viele Techniken und Bücher. 14 Jahre lang habe ich Mitarbeiter geführt und ausgebildet.

Auch heute sind Schulungen, Trainings und ähnliches Teil meines Berufes in der Industrie- und Großindustrie.

Das TG-Sein habe ich immer aus dem Job rausgehalten, so gut es ging. Dafür ist mir der Job zu wichtig.

Die Coaching Ausbildung und damit verbundene Selbsterfahrung hat mich seeeeeeehr weiter gebracht.

 

 

 

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Kalen
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dabei seit: 07.02.2007

Ich habe mein Thema ... Transgender ... auch gleich am ersten Tag mit in die Gruppe eingebracht und dann bei den Arbeiten natürlich auch genutzt.

Somit konnte ich viel Kopfkino abarbeiten, vieles klären und meine Gefühle verstehen und bemerken.

Meine Seele/Unterbewußtsein oder wie wir es auch nennen wollen durfte mit mir sprechen, ohne das der bewußte Verstand immer bewwertet.

Gerade die freien Familienaufstellungen haben sehr viel gelöst und auch einige andere Techniken.

Ich lasse das Wissen und meine Erfahrungen jetzt in die TG-Workshops einfließen.

Wir sind gerade dabei in der Richtung zu planen.

 

Selbstfindung, Selbstentwicklung, Selbstverwirklichung ist ein wichtiger Teil im Leben eines jeden Transgenders.

 

Beruflich kann ich die Coaching Ausbildung auch sehr gut gebrauchen und nutzen. Sei es im Business-Coaching oder bei meinen beruflichen Seminaren und Vorträgen. Ich arbeite viel mit Händlern, Außendienstlern und auch Mitarbeitern von Firmen.

Warum fragst du?

Willst was in der Richtung machen?

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Ich würde den Thread jetzt ungern sprengen.

Viele liebe Grüße

Beate 

Kalen
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dabei seit: 07.02.2007

Telefon ist meist einfacher, du hast eine PN Cool

Bei Bedarf können wir gern einen Thread zum Thema Coaching starten. Könnte spannend sein, sich auszutauschen.

 

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Julia_mari
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dabei seit: 10.06.2005

Ich habe mir die Seite von Kalen und Sabine auch mal genauer angesehen und muss Roxi rechtgeben, dass mir irgendwie die tiefere Aussage oder der Sinn in der Sache für die Transgender fehlt. Über Layout  usw. möchte ich mir kein Urteil erlauben, obwohl die Seite ein wenig an den Internetauftritt meiner übernächsten Nachbarn erinnert, die an Mittsommer um ihren Mondteich tanzen, in der Sonnenkuhle ihren Tofuburger teilen und mit der Trommel ihren begehbaren Blumenstern eintrommeln. Aber es sind nette Leute und sie musizieren dezent und nicht a la Rammstein.

Der ganze Auftritt der transseelischen-reise erinnert mich ein wenig an ein Remake von Thomas Manns Zauberberg, wobei die transseelische-reise das Gegenteil des Zauberbergs vermittelt. Während in der Literatur der Protagonist die Einsicht gewinnt, dass eine Krankheit einen Menschen weiterbringt, ihn sozusagen veredelt, und ein gesunder Mensch dazu neigt in seinem Dasein dahinzudümpeln, scheint mir die transseelische-reise eine(n)  Transgender, also in dem und in Hirschfelds Sinne kranken Menschen,  eher als den stumpf Dahinlebenden zu sehen, während der geläuterte und auf den rechten Weg gebrachte Mann (ich geh hier immer mal von MzF aus, FzM mögen mir das nachsehen sind aber in Gedanken bei mir) der glückliche und veredelte Mensch ist. Was ja auch sein kann, da er viele Erfahrungen gesammelt hat.
Ich gewinne nicht nur durch die Internetseite, sondern auch durch die nur wenigen Treffen, die ich mit Kalen und Sabine hatte, den Eindruck und die Gewissheit, dass hier eine Art "Resozialisierung" des "gefallenen Mannes" durchgeführt werden soll, um z.B. die von der weiblichen Entwicklung des Partners stark getroffenen Partnerin wieder in ihre ursprüngliche heile Schubladenwelt von Mann und Frau zurückzuführen. Was das bei dem sowieso unter stark sozialem Druck stehenden zu "resozialiserenden" Partner auslöst (auslösen kann) lasse ich hier mal dahingestellt. Dies hat sich auch in unserem letzten persönlichen Treffen bestätigt, als ich von Sabine mit den Worten: "Du bist also auch so eine Hormontussi" überrascht wurde. Die Bermerkung hat mich prinzipiell nicht beleidigt, da mir die Tendenz ihres Denkens bewußt war. Allerdings stelle ich mir nun die Frage, wie man mit einer derartigen, doch negativen Grundhaltung gegen Transsexuelle, bzw. Menschen die Hormonpräparate einnehmen oder evtl. Transgender allgemein (?), ein neutrales Coaching durchführen kann, um betroffene Personen auf den einen oder anderen "rechten" Weg zu bringen. Hier scheint mir ein Weg vom dem einen Coach schon sehr stark geplastert, während der andere immer weiter zuwuchert.
Wie der zweite Coach diese Situation wieder ins Gleichgewicht bringen soll, ist mir nach den oben geschilderten Eindrücken, dann auch nicht ganz klar und sicher. Aber vielleicht gelingt das ja ??

Auf jeden Fall würde ich auch dafür plädieren, daß keine weitere Werbung für diese Seite hier gemacht wird, da ich mir nicht recht klar über den Nutzen für die Transgendergemeinschaft bin, eine Diskussion finde ich aber sehr interessant.

Trotzdem wünsche ich Kalen und Sabine viel Glück bei ihrer weiteren Entwicklung.

 

Liebe Grüße

Julia

 

n/v
Kalen
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dabei seit: 07.02.2007

Julia_mari schrieb:
Dies hat sich auch in unserem letzten persönlichen Treffen bestätigt, als ich von Sabine mit den Worten: "Du bist also auch so eine Hormontussi" überrascht wurde.

Hi,

bleib bitte bei der Wahrheit, der Satz stammt sich nicht von meiner Frau. Das ist nicht ihre Art der Wortwahl und das ist auch nicht ihre Ansicht.

Ich habe gerade mir ihr darüber gesprochen.

Habt ihr euch auf der Tulip denn lange unterhalten oder war es nur ein kurzer Satzwechsel zwischen den Verpflichtungen des Abends.

Schade, das du kein persönliches Gespräch suchst und lieber versuchst etwas "anderes" zu starten.

 

Warum macht dir die Seite  und auch meine Entwicklung soviele Sorgen oder Gedanken?

 

Wenn die Seite nicht dein Ding ist, ignorier sie doch.

Wenn du meine Entwicklung nicht magst oder anzweifelst, dann beschäftige dich doch nicht damit.

Du hast doch für dich einen Lebensweg gefunden, lebe ihn und gib anderen Menschen den Raum auch ihr Leben zu leben. 

 

Sprich vielleicht mit den Menschen, die in unseren Workshops waren und ihre Erfahrungen, wenn es dich interessiert.

Dann siehst du ein anderes Bild.

Ich habe das Gefühl du fällst ein Urteil über etwas das du noch nicht kennengelernt hast, dafür war unser Kontakt zueinander zu kurz.

Liebe Grüße

Sonya

 

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.