Outing per facebook

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jasminchen
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Transgender verursachen Ausfall nach gaOP, irritieren Kollegen und Kunden, durch den hormonellen Wechsel sind sie instabil wie Teenager (zumindest am Anfang), alles Gründe, Normale zu bevorzugen oder sich von Transgendern unter Vorwänden zu treffen.

Unqualifiziert in unteren Ebenen gibt es genug Normale, da wird es in der Regel nie geduldet, Studierte können bei Berufserfahrung auf mehr Gnade hoffen.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

claudiaw
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jasminchen schrieb:

Transgender verursachen Ausfall nach gaOP, irritieren Kollegen und Kunden, durch den hormonellen Wechsel sind sie instabil wie Teenager (zumindest am Anfang), alles Gründe, Normale zu bevorzugen oder sich von Transgendern unter Vorwänden zu treffen.

Unqualifiziert in unteren Ebenen gibt es genug Normale, da wird es in der Regel nie geduldet, Studierte können bei Berufserfahrung auf mehr Gnade hoffen.

 

Mein Gott, was schreibst Du für eine gequirlte K...e, schade dass die Moderatoren Dich nicht schon lange mal ausgesperrt haben, da von Dir stereotyp immer wieder der gleiche Unsinn wiederholt wird!!

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

claudiaw schrieb:
Mein Gott, was schreibst Du für eine gequirlte K...e, schade dass die Moderatoren Dich nicht schon lange mal ausgesperrt haben, da von Dir stereotyp immer wieder der gleiche Unsinn wiederholt wird!!

 

Kannst Du das wirklich beurteilen, wenn Du als Mann zur Arbeit gehst und nur in Deiner Freizeit Frauenkleidung trägst?

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

jasminchen schrieb:

claudiaw schrieb:
Mein Gott, was schreibst Du für eine gequirlte K...e, schade dass die Moderatoren Dich nicht schon lange mal ausgesperrt haben, da von Dir stereotyp immer wieder der gleiche Unsinn wiederholt wird!!

 

Kannst Du das wirklich beurteilen, wenn Du als Mann zur Arbeit gehst und nur in Deiner Freizeit Frauenkleidung trägst?

Ach Cveta, warum denn nicht? Heisst doch nicht, dass sie nicht andere TS kennt, die andere Erfahrungen gemacht haben. Und dass du deine merkwürdige These recht inflationär verbreitest, dass kann sie sehr wohl beurteilen!

Aber wenn dir mal jemand (z.B. ich) etwas dazu schreibt, was er durchaus beurteilen kann, und das hatte ich schon einige Male zu diesem Thema, dann ignorierst du das geflissentlich und antwortest nicht darauf. Glaube mir, es gibt viele TS oder Frauen mit transsexuellem Hintergrund, die entweder ihren Job nicht verloren haben oder wie ich, ohne Probleme einen gefunden haben, und jeden Tag brav als Frau zur Arbeit gehen. Die weder gemobbt noch diskriminiert werden und das völlig ohne stealth durchs Leben laufen zu können!

LG

Suse

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

Calista
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dabei seit: 04.01.2013

Ich habe meinen gering qualifizierten Nebenjob im Dienstleistungsbereich mit direktem Kundenkontakt jedenfalls durch mein Outing nicht verloren. Warum sollte ich auch? Solange ich mich weiterhin normal verhalte und nicht plötzlich wie ein Paradiesvogel herumlaufe, vernünftige Leistung erbringe und sich meine Kunden nicht reihenweise beschweren? Ganz im Gegenteil: ich bin durchweg auf Aufgeschlossenheit und Akzeptanz gestoßen. Allerdings sollte ich vielleicht dazu sagen, dass ich nicht die erste TS in der Firma war, dass auch die Branche ganz generell nicht gerade als Hort konservativer Kleingeister gilt, und dass es sich direkt auf meinen Verdienst auswirken würde, wenn ich meine Kunden vergraulen würde.

 

Lina schrieb:

Calista schrieb:

jasminchen schrieb:

Ist das so pervers, oder warum? Ist so jemand unzuverlässig, erpressbar, etc?

Nun ja, um mal des Teufels Anwältin zu spielen: man könnte die Ansicht vertreten, dass das dem guten Ruf der Firma schaden könnte...

Ja? Wie das denn?

Keine Ahnung, warum manche Personalchefs denken, das Freizeitverhalten ihrer Mitarbeiter würde sich auf den Ruf der Firma auswirken, oder gehe sie überhaupt etwas an. Warum werden Mitarbeiter wegen im Internet aufgetauchter Partybilder zum Personalchef zitiert, oder weil sie einem ausgefallenen Hobby nachgehen?

Thessa

mohini
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dabei seit: 11.03.2012

claudiaw schrieb:

jasminchen schrieb:

Transgender verursachen Ausfall nach gaOP, irritieren Kollegen und Kunden, durch den hormonellen Wechsel sind sie instabil wie Teenager (zumindest am Anfang), alles Gründe, Normale zu bevorzugen oder sich von Transgendern unter Vorwänden zu treffen.

Unqualifiziert in unteren Ebenen gibt es genug Normale, da wird es in der Regel nie geduldet, Studierte können bei Berufserfahrung auf mehr Gnade hoffen.

 

Mein Gott, was schreibst Du für eine gequirlte K...e, schade dass die Moderatoren Dich nicht schon lange mal ausgesperrt haben, da von Dir stereotyp immer wieder der gleiche Unsinn wiederholt wird!!

so ganz unrecht hat sie damit gar nicht mal.

wenn man viele jahre bei einem arbeitgeber gute leistungen erbracht hat und dieser nicht erzkonservativ ist, kann das ganze gut ausgehen.

ein studium oder eine anspruchsvollere kaufm. ausbildung wirkt sich meist auch positiv aus.

bei jemandem mit unterqualifizierten massenberuf wie bürokaufmann oder ähnliches plus schlechtes passing=kann man vergessen.

bleiben dann noch berufe, wo seriösität egal ist wie putzfrau, lager oder mäcces.

 

irgendwie wird man eine unliebsame person immer los, dann werden dinge, über die vor dem outing hinweggesehen wurde, auf einmal zu abmahnungs- und kündigungsgründen, mücken zu elefanten etc.

 

eine beispiel aus der wohnungsbranche: eine freundin von mir machte mal ein praktikum bei einem immobilienmakler. zu der besichtigung erschien ein lesbenpaar (eine von beiden der beschreibung nach ein transmann ohne hormone) mit kind.

abgelehnt. "sowas kann man dem eigentümer nicht zumuten!" daraus wurde dann: die raumaufteilung ist nicht passend für ein kind diesen alters, weil das elternschlafzimmer direkt neben dem des kindes liegt.

oder noch profaner: die wohnung (der job) ist leider schon vergeben.

 

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

mohini schrieb:

bei jemandem mit unterqualifizierten massenberuf wie bürokaufmann oder ähnliches plus schlechtes passing=kann man vergessen.

bleiben dann noch berufe, wo seriösität egal ist wie putzfrau, lager oder mäcces.

 

irgendwie wird man eine unliebsame person immer los, dann werden dinge, über die vor dem outing hinweggesehen wurde, auf einmal zu abmahnungs- und kündigungsgründen, mücken zu elefanten etc.

Da hast du natürlich recht! Aber es geht ja auch mehr darum, dass Cveta ständig diese Pauschalaussagen wiederholt und es quasi als DIE Wahrheit schlechthin darstellt. Und da gibt es genügend Gegenbeispiele.

Schlechtes Passing ist überall ein Aspekt, auch bei denen die ein Studium absolviert haben. Das Passing sollte schon ganz gut sein, stealth muss nicht sein, da klappt es durchaus auch im unterqualifizierten Massenberuf!

 

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

mohini
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dabei seit: 11.03.2012

ja, obwohl ich mir mit den gegenbeispielen wahrnehmungsmäßig nicht ganz sicher bin.

wenn man den job während/nach der transition nicht halten konnte, wird das meist nur kurz in einem nebensatz bemerkt. die wenigen hingegen, die den job halten konnten, schreiben meist mehr darüber und stellen es als selbstverständlichkeit dar, den job behalten zu haben oder einfach einen neuen gefunden zu haben. es haben sicher mehr den job verloren, als dass ein neuer gefunden wurde. wird da nicht (vor allem in internetforen) die wahrnehmung stark verändert bzw. die realität schöngefärbt?

 

solange ts noch das letzte geheimnis/tabu/paradoxon unserer aufgeklärten modernen welt ist, so lange wirkt es bedrohlich, weil nicht mit dem verstand erfassbar. warum sollte ein arbeitgeber sich ein solches geschäfts-"risiko" ins haus holen?

wenn ich arbeitgeber wäre und ein mitarbeiter mit unersetzbarem (oder sehr schwer ersetzbarem) fachwissen outet sich als ts, dann überlege ich es mir doch lieber dreimal, ob ich ihn jetzt wegen dieser besonderheit entlasse.

bei einem arbeiter oder sonstigem kleinen angestellten fällt mir die entscheidung nicht so schwer. die sind leicht ersetzbar.

ist asozial, aber es ist halt leider so.

 

nachtrag: natürlich pauschalisiert sie. allerdings muss man, wie oben beschrieben, halt auch sehen, dass diejenigen, die keinerlei jobmäßigen probleme bekommen, doch in der minderzahl sind. sie bilden, wenn man so will "die ausnahmen, welche die regel bestätigen".

zum passing: passing ist und bleibt wohl das goldene kalb, dem wir gezwungenermaßen huldigen müßen, wenn wir uns nicht unnötig viel diskriminierung aussetzen möchten.

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

mohini schrieb:

ja, obwohl ich mir mit den gegenbeispielen wahrnehmungsmäßig nicht ganz sicher bin.

wenn man den job während/nach der transition nicht halten konnte, wird das meist nur kurz in einem nebensatz bemerkt. die wenigen hingegen, die den job halten konnten, schreiben meist mehr darüber und stellen es als selbstverständlichkeit dar, den job behalten zu haben oder einfach einen neuen gefunden zu haben. es haben sicher mehr den job verloren, als dass ein neuer gefunden wurde. wird da nicht (vor allem in internetforen) die wahrnehmung stark verändert bzw. die realität schöngefärbt?

Sorry, aber ich gebe fast gar nichts ums Internet und was da geschrieben wird, es wird genausoviel rumgejammert wie schöngefäbt...

Wenn ich eine solche Aussage mache, dann geht es nur um Leute die ich persönlich kenne und das sind so einige. Und da liegt die Quote bei 100%, und nu?

Edit sacht: Außerdem weiß ich gar nicht ob das so stimmt was du schreibst, dass TS im Internet tatsächlich so viel dazu schreiben wenn sie ihren Job behalten oder einen neuen finden. Mir ist das bislang gar nicht so aufgefallen. Auch ich erwähne das eigentlich hauptsächlich dann, wenn jemand kommt und pauschal behauptet, dass alle ihren Job verlieren oder keinen neuen finden, verarmen, sozial ausgegrenzt werden und weitere dümmliche Pauschalisierungen...

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

claudiaw
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dabei seit: 18.12.2004

jasminchen schrieb:

claudiaw schrieb:
Mein Gott, was schreibst Du für eine gequirlte K...e, schade dass die Moderatoren Dich nicht schon lange mal ausgesperrt haben, da von Dir stereotyp immer wieder der gleiche Unsinn wiederholt wird!!

Kannst Du das wirklich beurteilen, wenn Du als Mann zur Arbeit gehst und nur in Deiner Freizeit Frauenkleidung trägst?

Woher weisst Du das denn? Kennst Du mich? Schon mal gesehen? Haben wir schon mal im gleichen Sandkasten P..i gemacht?

Nein!

Du hast keine Ahnung und verbreitest einfach nur Sachen vom Hörensagen, Vermutungen etc. IMHO absoluten Unsinn bzw. s. o. - und dazu braucht's nur gesunden Menschenverstand und sonst nichts, um das beurteilen zu können.

Ein spezieller Praxistip an Dich: Kleb Dir 'n Schnuller mit Sekundenkleber in den Mund und zieh Deine Babyfäustlinge an, dass Du die Tastatur nicht mehr bedienen kannst (vorher auch reichlich Sekundenkleber in die Handschuhe einfüllen). Hat 3 Effekte: wir haben hier zumindest a Ruh bis sich das wieder ausgewachsen hat, Dir gefällts und Du nimmst ab für ein verbessertes Passing ...