OP hat NIE statt gefunden

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Jana72 EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 03.08.2009

Johanna schrieb:
In Cvetas verallgemeinernden Kommentaren zu TS sehe ich keine Beleidigungen, da sie sich, bei Kenntnis ihres Werdeganges, zuallererst selbst damit meint.

Genau das sehe ich anders. Ich stelle mir gerade vor, ich würde mal so einen Thread hier eröffnen. Und in diesem meinen Eingangspost würde ich, einfach mal so just for fun, meine manifestierte These verbreiten, dass die Tatsache, dass eine Person sich einen weiblichen Vornamen mit der Endung  "a" auswählt,  der absolut endgültige und unumstößliche Beweis dafür ist, dass die betreffende Namensträgerin endzeitverblödet und dringend therapiebedürftig ist. Wäre diese Ungeheuerlichkeit für eine Johanna nur deshalb keine Beleidigung, weil sie mich, Jana, mit einschließt?   Doch wohl kaum. Wink

Und an der Stelle, wo ich jeden Beitrag eines Users vor den mir eigentlich unbekannten persönlichen Werdegang desjenigen zu reflektieren habe (denn wenn schon, dann gelten die gleichen Rechte für alle, nicht nur für Cveta) endet irgendwie die Sinnhaftigkeit eines Internetforums.

lg

Eyleen
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dabei seit: 09.08.2008

Darf ich diesen Fred als "Stunk" werten? Sick

War ja lange nichts mehr los hier............... :mgreen: :mgreen: :mgreen: 

 

*Unser Glück und Seelenfrieden beruhen darauf, dass wir tun was wir für richtig halten und nicht das, was andere sagen oder tun.*

**Mahatma Gandhi**

Nicole
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dabei seit: 28.03.2007

jasminchen schrieb:
Gestern abend war die prä-Op im Szene Treff wieder interessanter als ich: Hiermit widerufe ich, eine geschlechtsangleichende OP gehabt zu haben. Habe kein Bock, wegen der Sch..... OP alleine zu bleiben.....Mit so einer Kunstpflaume ist man ja icht mehr pervers genug, um für andre attraktiv zu sein.

 

Darf man so etwas hier sagen Kunst........ ? und per......... ? Andere bekommen dafür bunte Karten.

Hast du keine Beachtung, oder warum machst du es so?

Du tust mir echt leid, ich hoffe es geht in deinem Leben ballt besser weiter und jeder sieht dich so wie du bist und beachtet dich.

Leben und leben lassen.

Jeanine EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 16.11.2009

Hallo Jasminchen,

das Geschlecht zu wechseln, temporär oder dauerhaft, gleicht nicht dem Erlernen einer Fremdsprache, sondern ist vielmehr vergleichbar mit dem Bemühen in einem fremden Land mit anderer Sprache und Kultur für eine Einheimische gehalten zu werden.

Zu den Touristen auf Mallorca/Ballermann 6 oder den Parallel-Gesellschaften z. B. in Berlin-Kreuzberg gibt es leider auch dem entsprechende Gruppen bei den Transgendern.

Oder anders gesagt, das Geschlecht entscheidet sich nicht zwischen den Beinen sondern zwischen den Ohren.

Wenn jemand seinen Geschlechtseintrag im Ausweis und der Geburtsurkunde ändern lassen darf, so kann von genau dieser Kunstplaume danach die gewünschte Anrede gerichtlich erzwungen werden, nur für die eigentliche Sozialisation bringt das gar nichts.

LG

Girlie be all you can be

Karin
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dabei seit: 03.04.2007

Johanna schrieb:
Karin schrieb:
Was du darstellst, macht jahrelange Arbeit kaputt, die Transsexuelle geleistet haben, um ein wenig mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu finden.
Niemand ist der imaginären Gruppe der Transsexuellen verpflichtet. Jeder hat das Recht, den eigenen individuellen Weg zum Glück zu suchen. Ich sehe nichts, wo ich Cveta einen Vorwurf machen könnte.

 

..........

 

Also da kommt eine daher, jammert uns vor welche Schwierigkeiten sie nach der OP hat. Dass es ein Fehler gewesen sei.

Wir geben uns alle Mühe ihr zu helfen. Machen uns Sorgen. Reichen ihr die Hand. Sie tritt sie in den Dreck.

Ich weiß nicht ob sie Spass daran hat, oder heimlich lacht, uns so vera..... zu haben.

Dann auf einmal , war alles nur eine Lüge, "ich widerrufe..." ich bin gar nicht OP und alles ist ok?

Liebe Johanna, wenn du so etwas ok findest, dann widerrufe ich auch alles, was ich dir je gesagt habe.

Ich will ja für dich ok sein. Gilt nur für dich, damit du verstehst, was ich bei Jasminchen eben nicht ok finde.

 

Und nochwas liebe Johanna, wenn allle von uns so wären, wie Jasminchen, möchte ich nicht wissen, welche Akzeptanz es für uns in der Gesellschaft gäbe. Wenn sie mit den Menschen, mit denen sie real zu tun hat auch so umgeht, dann wundert mich auch nicht, wie es ihr ergeht. Viele Leute mögen eben keine Verlogenheit.

Karin

 

Rapunzel
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dabei seit: 16.04.2006

Hm, ich habe lange überlegt, ob ich zu diesem Thema meinen Kommentar abgebe.

Ich denke, ich bin ziemlich seit Beginn TT's mitlesend, später aktiver.

Daher verfolge ich die Geschichte um Jasminchen auch schon länger.

Ja, zuerst habe ich dich, hier Jasminchen, als völlig bekloppt (neben der Spur) abgestempelt.

Wenn man dies aber länger verfolgen konnte, kann man ein gewisses Verständnis entwickeln.

Ich habe keinen weiteren Kontakt, als über die threads.

Aber ich denke, dass ich gelernt habe, die postings von dir, jasminchen, einzuschätzen.

Wat säht d'r Köllner? Jede Jeck es anders.

Und wenn sie so Dinge schreibt, wie "Die OP hat nie stattgefunden"....oder...die wat weiß ich wat op war wieder interessanter....oder wer ....von wegen Namensänderung und so... oder Hormoneinnahmen...

Ich kann es gerade nicht alles wörtlich wiedergeben!

Aber mittlerweile kann ich sie verstehn. Ihre Art verstehn, denk ich. Sag es mir, Jasmin(chen), wenn es anders ist.

Ich glaube, sie meint sich selber, ihren Werdegang, ihre Erfahrungen,  in Zusammenhang mit Instutionen, Behörden, Menschen.

Sie deutet an....Sie erwähnt, wie es auch sein kann. Sie stellt Fragen an ihr Leben, ihren Werdegang.

Und erzählt davon, wie es auch sein kann. Trotz Erfüllung der Träume.

Wer sich dadurch angegriffen fühlt...hm. Ist mit sich selbst nicht im Reinen?

Wer die versteckten Fragen, damit vielleicht Hilferufe (Wahrnungen)nicht versteht? hm...

Ich denke, niemand hat Anlass zu sagen, sie sei Hemmnis zum Verständnis von t-was auch immer.

Ich denke, sie stellt provokante Fragen. Und ich denke, das ist eine gute Möglichkeit ehrliche Antworten zu bekommen und zum Nachdenken anzuregen.

Nur...denke ich auch, es gibt Menschen, die diese Art verstehen und es gibt welche, die es nie verstehen werden. Ce la vie!

Und wehe, Jasmin(chen) du fällst mir jetzt in den Rücken Laughing out loud

Naja, aber ich kann auch damit leben, jetzt völlig falsch zu liegen!

 

 

 

 

 

Levve un levve losse!

Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

@Karin:

Jasmina ist ein besonderer Fall. Sie passt nicht in das übliche Schema der Transsexuellen. Bei ihr liegen noch andere Probleme vor als nur Transsexualität, was ihren Weg so schwer macht. Dies zu erkennen war für sie sicher auch ein langer Weg, von den Realos bis zum heutigen Punkt, und ich nehme an, dass ihr Weg noch nicht zu Ende ist. Es ist falsch, ihr Lügen vorzuwerfen, denn früher war sie noch nicht so weit mit ihrer Selbstfindung und zu dem Zeitpunkt mit der damaligen Sicht der Dinge schien es richtig.

Wir möchten, dass die Gesellschaft uns unser Leben, so wie wir es für richtig halten, leben lässt. Genau dieses Recht müssen wir Jasmina auch zufestehen, ihr Leben zu leben, ohne dass wir sie (oder sonst jemanden) zwingen sollten, aus Rücksichtnahme auf uns ein anderes als ihr eigenes Leben zu leben. Wir sind einander nicht verpflichtet. Wenn wir jemandem verpflichtet sind, dann sind es Leute, die uns nahe stehen, Partner, Kinder, Eltern, aber nicht anderen Transsexuellen.

Und denke daran: Das Netz kann Emotionen nur sehr rudimentär wiedergeben. Sarkasmus und Zynismus sind manchmal nicht gleich als solche zu erkennen.

@Rapunzel:

Das sehe ich auch so, wie du es beschreibst. Nur eine kleine Korrektur: Es heißt "C'est la vie".

dat leeve andrea
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dabei seit: 06.07.2010

Haben alle unseren Stiefel zu tragen Cveta.

Deiner sit offenbar zu groß für deine Babyfüsschen.

Andrea

 

n/v
jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

2006 war ich im Juni/Juli in der Geschlossenen, also nix mit gaOP.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

dat leeve andrea
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dabei seit: 06.07.2010

Ja Cveta.

Die Welt ist Ungerecht und alle können was dafür, das es so ist!

Nur das bei diesen Manko, auch nur du, die Entscheidungen Getroffen hast. Was dein Leben betrifft und die Gestaltungsmöglichkeiten.

Ich bin fest der meinung, das du doch alles bekommen hast was du wolltest. Du hast auf die Hormone gedrängt wie alle und hast sie bekommen, du hast die Op gewollt und hast sie bekommen und du hast die Einsamkeit gewollt und hast sie bekommen.

Wenn man deine Threads über die Jahre hinweg verfolgt, ob jetzt Prä oder Post Op kommt von dir nur Negatives über die Situation. Weder war eine Entspannung deiner Situation vor der Op zu erkennen, ausser das du dich als die einzige rechtmäßige Frau bezeichnet hast. Wobei du laufend anderen Betroffenen ihr Recht absprachst auf diesen Titel. Dich über die anderen Stelltest, mit nicht sellten Bösartigen Beschimpfungen.

Nun kam aber zu allem Übel auch noch das bei dir gerade das Passiert, was andere Betroffene schon im Vorfeld geahnt haben, das du dann wohl doch nicht vom gleichen Stamm bist.

Das Erklärt natürlich auch dein Abweichendes Verhalten von dem üblichen weg Prä und Post Op. Mit der durch das Outing und dem Werdegang entsprechenden Seelischen entspannung.

Es wäre vielleicht doch besser gewesen sich einen Psychiater zu nehmen, der seine Meinung vertritt und nicht nur gut zu redet.  Dann würdest du heute nicht so in der Scheiße sitzen, mit deinem Leben was du dir selbst zerlegt hast. So wie ich mit bekommen habe, hast du ja von vorn herein die besten Psychiater für diese Fachgebiet in den Hintern getreten und eine eingehende Diagnose Verweigert. Weil er hätte vielleicht was finden könnte, was dich doch zu was anderen macht.

Nähmlich das was bei dir, seit der Op passiert. ein ungewollter Unfall. Weil es nicht dem entspricht was du für dich Erwartet hast. Man wird nur zum Teil zu dem Geschlecht was man sich Wünscht aber man kann es Seelisch eindeutiger erleben, durch den Eingriff. Der Rest ist der Umgang mit sich selbst und anderen, der diesen Weg erträglich macht und ihm schöne seiten abgewinnt. Für ein gelingen dieses Lebens muß man sich im klaren drüber sein, das es nicht nur aus schönen Seiten besteht. Es gibt nichts vergleichbares was ein Leben, aus eigenem Antrieb so ändert. Deshalb geht es auch nicht ohne folgen.

Nur wie die folgen sich äussern ist Unterschiedlich und hängt von der Fähigkeit ab. Sein Leben an zu nehmen und Glaubhaft zu verkaufen wer man ist und welche Position einem im Leben inne ist. Sowas wird bei Sorgfältiger Psychotherapie erlernt und im Umgang mit betroffenen und nicht betroffenen. Es gibt keinen nur Ich in der Gesellschaft und die es gab. Sind alle irgendwo Kaputt gegangen.

Qualitativ bist du der falschen Eingebung gefolgt. Da kann dir auch hier niemand mehr Helfen.

mit nachdenlichen Grüßen.

Andrea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

n/v