Obama beruft Transfrau in Führungsposition

15 Antworten [Letzter Beitrag]
Beate_R
Bild von Beate_R
Offline
Reale Person
dabei seit: 03.02.2005

 

Amanda Simpson, Vorstandsmitglied des National Center for Transgender Equality (NCTE), wurde von Präsident Obama als leitende technische Beraterin in das Handelsministerium der USA berufen. 

Obama ist der erste Präsident der USA, der offen als Transgender lebende Menschen in  verantwortliche Positionen beruft. Amanda Simpson gehört damit zu den mittlerweile über 100 offen homosexuell, bisexuell oder transgeschlechtlichen Menschen, die im Rahmen des "Presidential Appointment Project" der amerikanischen LGBT-Community in seine Administration eingestellt wurden.

http://www.gaypolitics.com/2009/12/31/obama-appoints-transgender-woman/

 

Viele liebe Grüße

Beate 

Bambu Melanie
Bild von Bambu Melanie
Offline
dabei seit: 17.05.2009

boah, Surprise

das hört sich ja echt klasse an.

bin beeindruckt Smile

Laila EX
Bild von Laila EX
Offline
Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 31.01.2009

Obama fand ich immer schon sehr coool!!!

;o)

MoniqueDo
Bild von MoniqueDo
Offline
dabei seit: 20.05.2009

Ja es gibt sehr viele tolerante transgeschlechtlichen Menschen, da können sich die meisten bio's eine Menge von abschneiden.

Amanda Simpson ist eine bildhübsche Frau und wenn dann noch die Ausbildung auch 1a ist, da kann auch der mächtigsten Mann der Welt nicht dran vorbei. Laughing out loud

 

      

Bettina EX
Bild von Bettina EX
Offline
Reale PersonEhemaliges Mitgllied
dabei seit: 15.02.2009

Das ist ja eine erfreuliche Meldung.

Hier stimmt aber auch alles, das Aussehen der Frau, die gute Ausbildung....nur hätte sie auch die Stelle bekommen wenn sie nicht so ein gutes Passing hätte ?

LG Bettina

Ich kann meine Träume nicht entlassen, ich schulde ihnen noch mein Leben !

Sama79
Bild von Sama79
Offline
Reale Person
dabei seit: 10.11.2006

Bettina schrieb:

....nur hätte sie auch die Stelle bekommen wenn sie nicht so ein gutes Passing hätte ?

LG Bettina

Ich würde sagen nein.

Beate_R
Bild von Beate_R
Offline
Reale Person
dabei seit: 03.02.2005

Mhmm: hätte sie ihren alten, ja ebenfalls hochdotierten Job behalten, wenn sie bei der Transition nicht so viel Aufwand getrieben hätte? Wäre sie berufen worden, wenn sie nicht zusätzlich zu ihrer Qualifikation gleichzeitig auch  Aktivistin wäre?

Viele liebe Grüße

Beate 

Kimber EX
Bild von Kimber EX
Offline
dabei seit: 05.05.2009

Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen politischen Akt, gestützt durch Lobbyarbeit. Da ist für gewöhnlich das Vitamin B ausschlaggebender als die Qualifikation. Und die Frage, ob man mit den richtigen Leuten Golf spielt, zum Diner geht oder das richtige Parteibüchlein sein Eigen nennt.

Macht letztlich aber nichts, ab einem gewissen Umfeld ist das eben so; als politisches Zeichen taugt es hoffentlich und das soll es ja auch.

Ob und wie es möglicherweise dem verarmten, sozial isolierten transgender auf der Straße hilft, wird man vermutlich nie erfahren, aber irgendwo muss man eben anfangen.

Doug hatte Recht: Macht´s gut und danke für den Fisch.

Ronja S. EX
Bild von Ronja S. EX
Offline
Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 01.04.2008

Auch wenn es sich aus meiner Betrachtungsweise um einen politischen Schachzug handeln dürfte, denke ich daran, dass ohne die entsprechende Qualifikation Frau Simpson nicht berufen worden wäre. Ein Staatspräsident braucht fähige Kräfte, die ihn in seiner Tätigkeit unterstützen und stärken. Unabhängig davon, dass jene Frau noch oder ehemals transsexuell sei, entscheidet die Fachkraft derer! Obwohl, eine gewisse "Quote" könnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermutlich auch eine Rolle spielen...!?

LG Ronja

Lebe Dein Leben wie du selbst, und Du wirst überrascht sein, was Du alles kannst.

AnneTG
Bild von AnneTG
Offline
Reale Person
dabei seit: 18.01.2005

Die Internet-Zeitung Huffington Post berichtet, dass die religiöse Rechte in den USA gegen die Ernennung von Amanda Simpson mobilisiert:

http://www.huffingtonpost.com/2010/01/05/transgender-appointee-ama_n_412103.html

Ich meine, dass das für den Mut von Barack Obama spricht. Es ist eben keine Selbstverständlichkeit in den Staaten, als TS in eine verantwortungsvolle politische Position zu gelangen. Es zeigt auch, wie wichtig solche Initiativen sind, denn der Widerstand ist nach wie vor groß. Und niemand sollte jetzt über rückständige Amerikaner schimpfen, denn bei uns wären die Proteste nicht geringer. Bisher hat noch kein Politiker bei uns eine solche Initiative gewagt.

Anne

Beate_R
Bild von Beate_R
Offline
Reale Person
dabei seit: 03.02.2005

AnneTG schrieb:
..., denn bei uns wären die Proteste nicht geringer. Bisher hat noch kein Politiker bei uns eine solche Initiative gewagt.

Jedenfalls bekam ich passgenaue Bewerbungen in den höheren Dienst bisher immer zurück (nö, nicht ganz, einmal verzichtete man nach dem Assessment ganz auf die Stelle...)

Viele liebe Grüße

Beate