Noch ein Grund für's Andersein? Entwicklung Gift in Plastik verweiblicht Jungen

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Zonja EX
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dabei seit: 09.02.2008

Ich erinnere hier nur an die Wirkungen von Radioaktivität zb in KKW, die ja auch als natürliche Strahlung vorkommt, aber dort meistens keine größeren Schäden anrichtet.
Wenn wir ihr in Form der nätürlichen radioaktiven Strahlung von einfachem Beton aber tagein - tagaus rund um die Uhr ausgesetzt sind, dann kanns auf Dauer schon erheblichere Wirkungen haben
.

Auch "Beton tagein - tagaus" wird wohl keine gesundheitliche Schäden verursachen. Auch Fliesen, Keramik und sogar gewachsenes Holz verstrahlt (im Wald und als Möbel) radioaktive Energie. Auch die Sonne ist stark mit von der Partie.
Besonders die Bewohner auf felsigen (besonders Granit) Böden - sehr stark hier z. B. Eifel u. Norwegen - und auf Tonschichten bekommen im Jahresmittel an (natürlicher) Radioaktivität mehr ab als die Bewohner um die deutschen KK-Werke herum durch die dortige "Belastung".
Um es mal ganz flapsig zu sagen: Die oben erwähnten Beispiele von Radioaktivität schaden unserer Gesundheit nicht mehr, als uns eine Kupferdraht-Wicklung um ein Stuhlbein umgekehrt gesundheitlich nützt.

Was das erwähnte Plastik angeht, - da allerdings sind noch viele Fragen offen, hier allerdings chemischer Art. Nicht nur bezgl. ihrer Giftigkeit, sondern vor allem hinsichtlich ihrer unbeschreibar großen Pruduktionsmenge und dto. Verschwendung an endlichen Rohstoffen und der danach folgenden ebenfalls maßlos "sorglosen Entsorgung" von Plastik weltweit.

 

 

 

 

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Manchmal dauert es etwas, bis man lernt, was gefährlich ist...

So versprach in den 40er Jahren die Zahnpasta Doramad  wegen ihrer radioaktiven Strahlung die Zähne so richtig toll zu pflegen.....   

Natürlichkeit ist langweilig    

seamstress
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dabei seit: 10.06.2007

Da werden die Beißerchen strahlend weiß...

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Kimber EX
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dabei seit: 05.05.2009

@ Roxanne

Wenn die Dosis nur hoch genug ist, hat man aber wirklich gar keine Probleme mehr mit Karies und Co. Irgendwann wenigstens. Allerdings hat man dann möglicherweise gar keine Probleme mehr, zumindest nicht in dieser Welt, aber das kann man dann vielleicht als unbedeutende Nebenwirkung runterspielen.

 

Und zum Topic:

Ein möglicher Faktor von vielen.

Doug hatte Recht: Macht´s gut und danke für den Fisch.

Sama79
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dabei seit: 10.11.2006

Magarethe schrieb:

Entwicklung

Gift in Plastik verweiblicht Jungen

Bestimmte Chemikalien aus Plastikwaren können einer US-Studie zufolge das Gehirn und letztendlich auch das spätere Spielverhalten männlicher Babys beeinflussen.

Jungen, die schon im Mutterleib mit hohen Dosen von Weichmachern der Phthalat-Gruppe in Berührung kommen, spielen später weniger gern mit typischen Jungenspielzeugen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universität of Rochester. Phthalate dürfen seit einigen Jahren nicht mehr für die Herstellung von Kinderspielzeugen verwendet werden, denn sie stehen im Verdacht, wie weibliche Geschlechtshormone zu wirken. Die Forscher fanden die Weichmacher jedoch etwa in Fußbödenbelägen aus Vinyl, in Verpackungsmaterial, Kunstmöbeln und Duschvorhängen.

Um den Einfluss der chemischen Verbindungen auf den männlichen Nachwuchs aufzuklären, untersuchte das Team um Shanna Swan Urinproben von werdenden Müttern ab dem vierten Monat auf Phthalate. Anschließend begleiteten die Forscher den Nachwuchs der untersuchten Frauen für 4 bis 7 Jahre und warfen dabei ein Auge auf das Spielverhalten der Kleinen. Jene Jungen, die schon im Mutterleib erhöhten Werten der Phthalate DEHP und DBP ausgesetzt waren, ließen Autos, Züge und Waffen links liegen und suchten das Weite, wenn sich ein Spielkamerad mit ihnen raufen wollte.

Die Forscher vermuten, dass die Substanzen DEHP und DBP einen Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns haben und das männlichen Geschlechtshormon Testosteron blockieren. Elizabeth Salter-Green, Direktorin von CHEM Trust, zeigt sich besorgt über die Ergebnisse. Sie erklärt: „Es ist schon seit Jahren bekannt, dass die Phthalate, denen wir ausgesetzt sind, die Gesundheit gefährden können. Klar ist nur nicht, wie weit diese Gefährdung geht.“ Sie fügt an, dass die beobachteten Jungen noch sehr jung sind. Vermutlich könne ein verändertes Spielverhalten in frühen Jahren jedoch weitere Feminisierungen in anderen Bereichen des späteren Lebens mit sich bringen.

Quelle: Nach Inforamtionen des "International Journal of Andrology"
Autor: Sibylle Fünfstück
Stand: 19.11.2009

 

Das hat auch eine Verwandte von mir gesagt, als sie damals von meinem Coming-out erfahren hatte. Ich kann's mir im Prinzip schon irgendwie vorstellen, daß da Zusammenhänge bestehen.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Jetzt mache ich mir vor allem Gedanken, ob ich in den späten 50ern bereits erhöhten Konzentrationen derartiger Stoffe ausgesetzt gewesen sein könnte.

Außerdem darüber, wieso es nicht viel mehr Transsexuelle geben könnte, insbesondere, wieso sich die Prävalenzen von Transsexualität beider Geschlechter angeglichen haben. Wenn diese Stoffe tatsächlich einen signifikanten Einfluss auf die Häufigkeit von Transsexualität haben, ist doch genau das Gegenteil zu erwarten?

Viele liebe Grüße

Beate 

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Tja, die Laien staunen und die Fachleute wundern sich ... Smile

Hat irgendwas von Klimaerwärmung und kommender neuer Eiszeit.

 

liebe grüße
triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Minolfa
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dabei seit: 06.12.2007

So wie ich die Berichte verstehe, kommen durch die Schadstoffe weniger männliche Spermien zum Zuge, so dass das Verhältnis von genetischen Männern (XY) zu genetischen Frauen (XX) verschoben wird. Den Schritt zu der Annahme, die Schadstoffe hätten auch eine verweiblichende Wirkung auf die Geschlechtsidentität, halte ich für gewagt. Immerhin nähert sich das Verhältnis von Transfrauen zu Transmännern seit Jahren immer mehr an.

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

michela schrieb:

So wie ich die Berichte verstehe, kommen durch die Schadstoffe weniger männliche Spermien zum Zuge, so dass das Verhältnis von genetischen Männern (XY) zu genetischen Frauen (XX) verschoben wird. Den Schritt zu der Annahme, die Schadstoffe hätten auch eine verweiblichende Wirkung auf die Geschlechtsidentität, halte ich für gewagt. Immerhin nähert sich das Verhältnis von Transfrauen zu Transmännern seit Jahren immer mehr an.

 

Was wahrscheinl eher soziale Ursachen hat.

Im übrigen habe ich das auch so verstanden + sehe das genauso.

 

liebe grüße
triona

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Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.