Napoleon und ich

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Dani
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dabei seit: 11.10.2011

 

Kennt Ihr bedeutende Menschen der Geschichte?

Warum nennt man Napoleon einen großen Feldherrn? Warum Danny DeVito einen großen Schauspieler? Oder Sokrates einen großen Philosophen?
Warum sind dies allgemein anerkannt 'große' Menschen - keiner von ihnen war größer als 1,65m.
Es waren 'kleine' Menschen, die fühlten, sie seien zu etwas 'Großem' geboren. Sie wünschten sich Große zu sein, groß zu sein. Und sie waren klein - wirklich klein. Sie träumten davon groß zu sein, weil ihnen ihr Herz einflüsterte, sie seien eigentlich als 'Große' erdacht. Sie sehnten sich danach, ihrer inneren Größe ein materiell greifbares Gefäß zu geben und letztlich, wie Große behandelt zu werden.
Wachstumshormone gab es noch nicht. Aber sie schafften es mit viel Hingabe, sich ab und an wie Große zu erleben. Auf Rednerpodesten, hoch zu Pferd oder Hoch oben auf einer Kinoleinwand sahen die Menschen nicht nur im übertragenen Sinne zu ihnen auf.
In ihrer Kleinwüchsigkeit schafften sie es, hin und wieder zu schmecken, wie es wäre, groß zu sein - gefürchtet, respektiert.. geliebt?!

 

Wurden diese Menschen wirklich geliebt - oder bestenfalls verehrt und im Zweifel anschließend auf eine Insel verbannt?!

Wieviel Wille, Rafinesse und vielleicht sogar Überheblichkeit und Mißachtung Anderer braucht man, um seine Träume über die Sorgen
Anderer, derer, die ernsthaft besorgt um uns sind, zu stellen? Oder sind wir mehr Unterhaltungskünstler, wie Danny DeVito? Ist es unser
Weg, unsere Umwelt zu amüsieren, sie von ihren eigenen, eigentlich viel drängenderen Sorgen abzulenken?

Ich für meinen Teil habe nicht vor, über die Gefühle Anderer wie Napoleon hinweg zu marschieren. Sie mit den Füßen zu treten. Ich pendele daher in meiner selbstzerstörerischen Sehnsucht unablässig zwischen einem Sokrates, der mit einigermaßen gekonnten Reden die Besorgnisträger vielleicht nicht überzeugt, aber doch zum Innehalten und Nach-, bzw. Überdenken ihrer Position bringt und einem Danny DeVito, der zwar ulkig aussieht, aber irgendwie auch süß ist.. ich hasse mittlerweile dieses: ''Ach Du Armes!'' - ich bin nicht ärmer dran, als Andere.. jeder hat doch seine Sorgen. 

Ist es eigentlich wirklich so entspannend, aus der eigenen Misere herausgerissen zu werden, um andere zu bemitleiden.. weil meine Unwissenheit mir
vormacht, es ginge 'diesen da' schlechter, als mir selbst?

Wisst ihr was - nie ging es unsereins so gut, wie heute.. gesellschaftlich, medizinisch.. wir fallen mit unserem Kram in eine grandiose Zeit - oder nicht?!!? 
Was mussten unsere 'VorgängerInnen' alles durchmachen?!!!!!

Ich will mich nicht weiter von Anderen bemitleiden lassen, auch wenn das ne klasse Rüstung scheint - mich zieht das einfach nur noch runter.
Schluss jetzt - ich will endlich zeigen, wie gut es mir wirklich geht.

Ich habe liebe Menschen um mich, genug zu Essen und Trinken, Arbeit - schier unglaubliche medizinische Möglichkeiten warten auf mich.. Clown

Ich muss schmunzeln.. bei diesen Zeilen flüstere ich unbewusst die Zeilen eines alten Stücks von Thomas D

LEKTIONEN IN DEMUT 

Schalte deine Reflektoren ab, Falke
Reflektionen sind hier fehl am Platz - ich verwalte
deine Welt für einen Augenblick, gib dich mir ganz hin
bis ich tief in dir drin endlich allein mit dir bin

Du kannst dich meiner Lektion nicht entziehen
- Egal ob du dich mir stellst
Du kannst vor allem fliehen, nur nicht vor dir selbst
Du redest dich um Kopf und Kragen als ob's um dein Leben ging
Und alles Glück dieser Welt an deinem Ego hing

Du wirst ein Held sein - dein Kartenhaus fällt ein
Denn deine Welt kann nur ein Spiegel deines Selbst sein
Du bist allein nur ein halber Mensch und so fehlbar
und die Stimmen in dir drin sind unzählbar
Doch vergiss nicht, vor dem Sturz steht der Hochmut
und nach dem Fall folgen Lektionen in Demut

Knie nieder, Nichts, und danke der Welt
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut

Du hast die Wahl ob hier das Paradies
oder die Hölle ist
Denn du bist Schöpfer dieser Welt
obwohl du Teil von ihr bist
Du trägst Verantwortung für alles
was in deinem Leben geht
Und auch ein Stück vom Herzen eines jeden
der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fühlst
wie jemand der alles verloren hat
Und Gott die Schuld gibst
nur weil er dich geboren hat
dann wird es Zeit, dass dich endlich
jemand am Kragen packt
dich schüttelt und dir sagt, dass er's nur 1 Mal sagt

Du willst ein Held sein - dann tritt für die Welt ein
Und lass die Liebe wieder
Spiegel deines Selbst sein
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
und du gewinnst dein Egospiel
wenn du es aufgibst
Du hast dir liebe geschworen
und hast dazu den Mut
dann wird du neu geboren
durch Lektionen in Demut

Knie nieder, Nichts, und danke der Welt
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut

Ich fühl mich schwach und müde -
als hät ich Tage nicht geschlafen
als bliebe ich wach
und übte mich darin mich zu bestrafen
der, der einst so groß war
endet als Hofnarr
- Doch ich erhebe mich - strebe zum Licht
fühl mich wie ein neues Wesen
das zum ersten Mal spricht
ich bin bereit auf das zu hören
was mein Leben mir zu sagen hat
Erkenntnis zu erfahren die man am Ende
aller Fragen hat
Den Zustand zu bewahren um alles fließen zu lassen
um die Freiheit zu erkennen
und die Einheit zu erfassen
Alle Ängste überwindend hab ich mein Ziel erreicht
und spür die Kraft in meinem Innern
die dem Universum gleicht
was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat
fließt durch jede meiner Venen wie Starkstrom

Und ich werde der Held meiner Welt sein
Im großen Kampf um eure Seelen
seid ihr nicht mehr allein
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab
und ich seh was ich noch zu
regeln und zu klären hab
Ich bete ein "Ich verzeih dir"
und ein "Es tut mir Leid"
zur Klärung der Vergangenheit

*drückteuchalle*

Eure Dani 

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

Dani
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dabei seit: 11.10.2011

LMAO *augenroll&weglach* ich mal wieder..
..wann lerne ich wohl endlich, hier richtig zu posten...hahahaha..

Also nochmal:

 Kennt Ihr bedeutende Menschen der Geschichte?

Warum nennt man Napoleon einen großen Feldherrn? Warum Danny DeVito einen großen Schauspieler? Oder Sokrates einen großen Philosophen?
Warum sind dies allgemein anerkannt 'große' Menschen - keiner von ihnen war größer als 1,65m.
Es waren 'kleine' Menschen, die fühlten, sie seien zu etwas 'Großem' geboren. Sie wünschten sich Große zu sein, groß zu sein. Und sie waren klein - wirklich klein. Sie träumten davon groß zu sein, weil ihnen ihr Herz einflüsterte, sie seien eigentlich als 'Große' erdacht. Sie sehnten sich danach, ihrer inneren Größe ein materiell greifbares Gefäß zu geben und letztlich, wie Große behandelt zu werden.
Wachstumshormone gab es noch nicht. Aber sie schafften es mit viel Hingabe, sich ab und an wie Große zu erleben. Auf Rednerpodesten, hoch zu Pferd oder Hoch oben auf einer Kinoleinwand sahen die Menschen nicht nur im übertragenen Sinne zu ihnen auf.
In ihrer Kleinwüchsigkeit schafften sie es, hin und wieder zu schmecken, wie es wäre, groß zu sein - gefürchtet, respektiert.. geliebt?!

Wurden diese Menschen wirklich geliebt - oder bestenfalls verehrt und im Zweifel anschließend auf eine Insel verbannt?!

Wieviel Wille, Rafinesse und vielleicht sogar Überheblichkeit und Mißachtung Anderer braucht man, um seine Träume über die Sorgen
Anderer, derer, die ernsthaft besorgt um uns sind, zu stellen? Oder sind wir mehr Unterhaltungskünstler, wie Danny DeVito? Ist es unser
Weg, unsere Umwelt zu amüsieren, sie von ihren eigenen, eigentlich viel drängenderen Sorgen abzulenken?

Ich für meinen Teil habe nicht vor, über die Gefühle Anderer wie Napoleon hinweg zu marschieren. Sie mit den Füßen zu treten. Ich pendele daher in meiner selbstzerstörerischen Sehnsucht unablässig zwischen einem Sokrates, der mit einigermaßen gekonnten Reden die Besorgnisträger vielleicht nicht überzeugt, aber doch zum Innehalten und Nach-, bzw. Überdenken ihrer Position bringt und einem Danny DeVito, der zwar ulkig aussieht, aber irgendwie auch süß ist.. ich hasse mittlerweile dieses: ''Ach Du Armes!'' - ich bin nicht ärmer dran, als Andere.. jeder hat doch seine Sorgen. Ich kann es nicht mehr hören.. *motz*

Ist es eigentlich wirklich so entspannend, durch das Bemitleiden Anderer für einen Augenblick aus der eigenen Misere herausgerissen zu werden, .. weil meine Unwissenheit mir vormacht, es ginge 'diesen da' schlechter, als mir selbst?

Wisst ihr was - nie ging es unsereins so gut, wie heute.. gesellschaftlich, medizinisch.. wir fallen mit unserem Kram in eine grandiose Zeit - oder nicht?!!? 
Was mussten unsere 'VorgängerInnen' alles durchmachen?!!!!!

Ich will mich nicht weiter von Anderen bemitleiden lassen, auch wenn das ein klasse MakeUp scheint - mich zieht das einfach nur noch runter. 
Schluss jetzt - ich will endlich zeigen, wie gut es mir wirklich geht.

Ich habe liebe Menschen um mich, genug zu Essen und Trinken, Arbeit - schier unglaubliche medizinische Möglichkeiten warten auf mich.. Clown
Mehr braucht kein Mensch an dem Punkt, an dem ich stehe..  

Ich muss schmunzeln.. bei diesen Zeilen flüstere ich unbewusst die Zeilen eines alten Stücks von Thomas D

LEKTIONEN IN DEMUT 

Schalte deine Reflektoren ab, Falke
Reflektionen sind hier fehl am Platz - ich verwalte
deine Welt für einen Augenblick, gib dich mir ganz hin
bis ich tief in dir drin endlich allein mit dir bin

Du kannst dich meiner Lektion nicht entziehen
- Egal ob du dich mir stellst
Du kannst vor allem fliehen, nur nicht vor dir selbst
Du redest dich um Kopf und Kragen als ob's um dein Leben ging
Und alles Glück dieser Welt an deinem Ego hing

Du wirst ein Held sein - dein Kartenhaus fällt ein
Denn deine Welt kann nur ein Spiegel deines Selbst sein
Du bist allein nur ein halber Mensch und so fehlbar
und die Stimmen in dir drin sind unzählbar
Doch vergiss nicht, vor dem Sturz steht der Hochmut
und nach dem Fall folgen Lektionen in Demut

Knie nieder, Nichts, und danke der Welt
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz (Anm.d.R.: Prinzessin lol), nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut

Du hast die Wahl ob hier das Paradies
oder die Hölle ist
Denn du bist Schöpfer dieser Welt
obwohl du Teil von ihr bist
Du trägst Verantwortung für alles
was in deinem Leben geht
Und auch ein Stück vom Herzen eines jeden
der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fühlst
wie jemand der alles verloren hat
Und Gott die Schuld gibst
nur weil er dich geboren hat
dann wird es Zeit, dass dich endlich
jemand am Kragen packt
dich schüttelt und dir sagt, dass er's nur 1 Mal sagt

Du willst ein Held sein - dann tritt für die Welt ein
Und lass die Liebe wieder
Spiegel deines Selbst sein
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
und du gewinnst dein Egospiel
wenn du es aufgibst
Du hast dir liebe geschworen
und hast dazu den Mut
dann wirst du neu geboren
durch Lektionen in Demut

Knie nieder, Nichts, und danke der Welt
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut

Ich fühl mich schwach und müde -
als hätt ich Tage nicht geschlafen
als bliebe ich wach
und übte mich darin mich zu bestrafen
der, der einst so groß war
endet als Hofnarr
- Doch ich erhebe mich - strebe zum Licht
fühl mich wie ein neues Wesen
das zum ersten Mal spricht
ich bin bereit auf das zu hören
was mein Leben mir zu sagen hat
Erkenntnis zu erfahren die man am Ende
aller Fragen hat
Den Zustand zu bewahren um alles fließen zu lassen
um die Freiheit zu erkennen
und die Einheit zu erfassen
Alle Ängste überwindend hab ich mein Ziel erreicht
und spür die Kraft in meinem Innern
die dem Universum gleicht
was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat
fließt durch jede meiner Venen wie Starkstrom

Und ich werde der Held meiner Welt sein
Im großen Kampf um eure Seelen
seid ihr nicht mehr allein
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab
und ich seh was ich noch zu
regeln und zu klären hab
Ich bete ein "Ich verzeih dir"
und ein "Es tut mir Leid"
zur Klärung der Vergangenheit

*drückteuchalle*

Eure Dani  

 

 

Das Leben meistert man lächelnd,

oder überhaupt nicht.

Ayna
Bild von Ayna
Offline
dabei seit: 20.12.2011

Hey Dani, bin s auch leid, die in der Gesellschaft mir zugedachte Rolle der Leidenden zu Spielen.

Will meine Transsexualität nicht als Dauergesprächsthema. Merke gerade, ist ja auch nicht so.

Lebe völlig "normal", alle reagieren wie früher auf mich! Echt geile Zeiten, in denen wir leben.

Eben: hab nen Job, genug zu essen, einen süßen Kater, viele Freundinnen, kann auf einmal tanzen!

Richtig geil! Liebe Musik, meine Söhne, hab ein Auto, bin unabhängig! Da soll ich klagen? Neee, null

Gründe! Freu mich auf meine Zukunft. Lebe den Augenblick voll aus. Ob gut, ob sch.... . Wir alle haben

nur diesen Einen.

Ayna

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