Gerti Lucke - Transsexuelle Kommunalpolitikerin in spe in Sachsen-Anhalt

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Heike_007
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Vor kurzem fand ich beim Googeln folgende Webseite:

http://gerti-in-trans.blogspot.com/2010/08/die-erste-transsexuelle-burgermeisterin_21.html

Vom Grundsatz her durchaus zu begrüßen, auch wenn ich nicht 100%ig mit allen Dingen konform gehe (z. B. ist die nächste Wahl erst 2015!).

Was meint Ihr?

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

selbstdarstellerin mit hang zum kuriosen. (ist mir aus einigen anderen foren bekannt.)

gegen vernünftig aufgezogene kandidaturen zu öffentlichen ämtern hätte ich natürlich nichts einzuwenden.

 

liebe grüße
triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

Wer mag, kann mal beim GenderTreff reinschauen: Dort hat Gerti mit ihren Beiträgen eine Diskussion erzeugt, die durchaus Einiges über ihr Wesen und Geisteshaltung ausdrückt.

Die generelle Charakterisierung, die Triona hier angemerkt hat, wird in meinen Augen dort sehr wohl bestätigt.

Liebe Grüße,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

Mama Bachmeier
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dabei seit: 13.10.2007

Die gute Gerti muß sich keine gedanken machen um Bürgermeisterin zu werden denn die schlimmsten Feinde sind Ihre Freunde wen es darauf ankommt werden die Ihr schon die richtigen Messer in den Rücken rammen .

Die besten Freunde haben sich auch schon hier gezeigt es sind selbst Betroffenen die aus lauter Neid einer anderen nicht den geringsten Erfolg gönnen und dann kommen auch noch die Partei Freunde die einem im Stich lassen und dann auch noch Schadensfreudig hinter der Mauer sitzen und grinzen .

 

ich selbst würde mich ber einen Achtungserfolg für Gerti freuen .

Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

Habe keinen Account bei GenderTreff, kann dort also nur sehr eingeschränkt reinschauen. Logischerweise sind meine Erkenntnisse daher nur sehr dürftig und Vorwürfe in Richtung Neid, Mißgunst und Schadenfreude weise ich hiermit nachdrücklich zurück Sick

Ich wohne 30 km von Weißenfels entfernt und kannte Gerti bisher gar nicht, denn hier bei uns in Sachsen-Anhalt gibt es fast keine T*-Infrastruktur. Eine vernünftig aufgezogene Kandidatur in der Kommunalpoltik ist grundsätzlich zu begrüßen, ansonsten muss ich nicht mit Allem 100%ig einverstanden sein. Die DDR, wo bestellte Ergebenheitsadressen und Personenkult en vogue waren, ist glücklicherweise vor 20 Jahren den Bach der Geschichte hinuntergegangen. Im Übrigen mag ich es überhaupt nicht, wenn mir das Wort im Munde herumgedreht wird :mgreen:

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

dat leeve andrea
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dabei seit: 06.07.2010

Bin ja gespannt, was das wird? Zumindest ist die schon fertig.

Solch eine Bürgermeister Geschichte hatten wir 1996 in Thüringen.

Die Michaela hatten Sie gleich wieder abgewählt nachdem Outing, ist ihren weg während der Amtszeit gegangen. Begründung, hätten einen Mann gewählt, da ging es nicht mehr um Leistung. War ja die zweite Wahlperiode und hatte sich schon bewährt.  Hat danach wohl noch eine Zeit in den Medien verbracht mit einem kleinen Daverio Filmbericht, bevor Sie ganz ins vergessen ging.

War eine Interessante Geschichte wie die mit ihr umgesprungen sind. Mal sehen wie die Wähler damit auf Konfront gehen und vor allem die gegen Kandidaten. Wohne ja um die Ecke und bin mehr oder weinger an der Quelle.

Andrea

 

n/v
Heike_007
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dabei seit: 10.04.2006

dat leeve andrea schrieb:
Solch eine Bürgermeister Geschichte hatten wir 1996 in Thüringen.
...
Wohne ja um die Ecke und bin mehr oder weinger an der Quelle.

Meines Wissens war das 1998 in Quellendorf (Sachsen-Anhalt), das liegt zwischen Dessau und Köthen in tiefster anhaltischer Provinz.  Die Medien stürzten sich damals wie eine Meute Jagdhunde auf diese Geschichte. Ein wenig googeln nach Michaela Lindner fördert etliche Beiträge zu Tage, auch wenn es in den letzten Jahren logischerweise ein wenig ruhiger um sie geworden ist.

Bei mir mag ein Jeder nach seiner Fasson selig werden (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1620-1688).

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Mama Bachmeier schrieb:
Die besten Freunde haben sich auch schon hier gezeigt es sind selbst Betroffenen die aus lauter Neid einer anderen nicht den geringsten Erfolg gönnen und dann kommen auch noch die Partei Freunde die einem im Stich lassen und dann auch noch Schadensfreudig hinter der Mauer sitzen und grinzen .

Zum einen ist Gerti parteilos, zum anderen dürften wohl die allerwenigsten bei jener Kommunalwahl (2015, in 5 Jahren!!!!) Wahlrecht haben. Was wir aber sehr wohl dürfen, ist sie als ja Außenstehende auf die Professionalität ihrer Sebstdarstellung und deren mögliche Konsequenzen aufmerksam machen. 

Zeichnen sich gute Politiker eigentlich durch diesbezügliche Beratungsresistenz aus?

Viele liebe Grüße

Beate 

gerti
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dabei seit: 24.11.2010

Hallo,

Also, für mich hat es "Mama Bachmeier" auf den Punkt gebracht. Schaut mal, es ist doch wohl nicht normal, wenn ich in einer Community wie "Trans-Eltern" oder "Crossdresser" mit einer FLUT von Vorwürfen, Ratschlägen, Besserwisserreien, Kritiken regelrecht ÜBERSCHÜTTET werde (schaut bitte den ganzen Wortwechsel nach!), nur weil ich über meine OB-Absicht informieren wollte! Klar geht dann bei mir der Rollladen runter! So behandelt man Niemanden, das verstößt gegen jegliche Anstands- und Taktformen. Warum bin ich überhaupt zu diesen Foren gegangen und habe mich da "präsentiert" und "Komik" verbreitet? Weil ich anderen Betroffenen TRANSIES (bitte nicht wieder aufregen!) MUT und ZUVERSICHT geben möchte, es mir gleich zu tun und auf dem Platz in der Gesellschaft, der für den / die Jeweilige geeignet ist, offen und couragiert aufzutreten und sich wie ich in den ALLTAG zu integrieren! (das muss ja nicht OB sein!).

Ich habe KEINE Ratschläge erwartet, da ich für professionelle Ratschläge zu meiner OB-Tätigkeit (nicht böse gemeint) Partner mit Erfahrungen habe, die mir aus meiner früheren Tätigkeit bekannt sind und zur Seite stehen (Bürgermeister der von mir betreuten Städte oder Mitarbeiter der Landesregierung Sachsen-Anhalt z.B.).

Die Ratschläge und Maßregelungen, die man mir (OHNE meinen Wunsch) sich anmaßte, zu erteilen, sind für mich nicht maßgebend und unprofessionell!

Sie zeigen nur eins - Neid, Abgunst, "böse" Wünsche, dass es misslingt! Warum sind Transies untereinander so neidisch und egozentrisch? In den jeweiligen Foren, die meist von nur ein paar Leuten aufgelegt wurden, "regiert" deren Meinungsführerschaft, sehr deutlich bei "Trans-Eltern". Jeder wie ich, der andere, quere Meinungen äußert, soll erzogen und angepasst werden wie im Kindergarten. Das grundgesetzlich garantierte Recht auf "freie Meinungsäußerung" scheint es da nicht zu geben.

Nun habe ich z.B. eine "heilige Kuh" der Trans- und Homo-Welt kritisiert, nämlich den CSD. Und dabei bleibe ich. Der CSD war ursprünglich eine POLITISCHE Kampfaktion zur Herstellung der Gleichberechtigung. Nichts ist davon geblieben. Es ist nur noch eine "Karnevalsparade" a´la RIO de Janeireo geworden, in der lauter "Paradiesvögel" íhre äußere Darstellungssucht befriedigen. Und das ist für mich INTEGRATIONSFEINDLICH und irritiert die übrige Gesellschaft noch mehr. Man grenzt sich dadurch weiter aus, macht sich zum SONDERLING und ANDERSARTIGEN und ist darauf anscheinend noch stolz! Nein, der CSD sollte wieder konkrete Kampfziele zur Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Randgruppen in der Gesellschaft zum Ziel haben und mehr politisch engagiert sein - da gibt es viel Themen, z.B. die dringend überfällige Überarbeitung des TSG! Aber so etwas kommt ja in der bildgewaltigen Köstümierungswelle nie rüber! Das meinte ich mit meiner Kritik und die muss gestattet sein, auch, wenn man das selbst anders sehen möge.

Transgender dürfen sich nicht wundern, wenn sie nicht voran kommen auf dem Weg der Verbesserung ihrer rechtlichen Position. Dazu ist nämlich zuerst einmal Toleranz untereinander und mehr Gemeinsamkeit bei Wahrung der individuellen Meinungsvielfalt notwendig. Nur so haben es in den 80er Jahren die Homosexuellen geschafft, von der Gesellschaft mehr Integrationsbereitschaft zu bekommen, nämlich indem Leute wie Wowereit, Lindner u.v.a. als totale "Durchschnittsbürger" sich verhalten und zu ihrer sexuellen Neigung stehen.

Schade, dass meine Meinungsäußerungen nicht als das verstanden werden, was sie sind, nämlich KONSTRUKTIVE, für die Intergartion von Transgendern gedachte Ideen.

Ansonsten bin ich wie ich bin und nur weil ich so bin (z.B. für einige STUR) habe ich auch das Kreuz, öffentlich so ein Amt wie OB anzustreben und den Kampf darum aufzunehmen. Das kann man nicht, wenn man ständig schwankt, unsicher ist und auf alle möglichen Meinungen von außen achtet. Denn wie heißt es so schön in einem dt. Sprichwort: "Allen alles Recht getan ist eine Kunst, die Niemand kann.".

Viele Grüße

Hier mal ein Link zu einem Video, was ich über meine Ansicht, was ich bin, erstellt habe - "Een kleenes Menschenkind". Viel Spaß:

http://gerti-in-trans.blogspot.com/2010/11/gerti-lucke-das-live-interview.html

 

n/v
Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Eine dermaßen merkbefreite Haltung ist natürlich die beste Qualifikation für derartige Jobs: 

Zitat:
Die Ratschläge und Maßregelungen, die man mir (OHNE meinen Wunsch) sich anmaßte, zu erteilen, sind für mich nicht maßgebend und unprofessionell!

 

Was die Freiheit der Meinungsäußerung anlangt, so gilt die in meinen Augen auch für kritische Anmerkungen. Dieses Recht hast Du uns, insbesondere mir als einer in Trans-Eltern Verantwortlichen, in Deinem obigen Beitrag abgesprochen. Das zeugt von einem ausgeprägten Demokratieverständnis.

Ergänzend vielleicht noch die Anmerkung, dass es mit zu den Schlüsselqualifikationen dieses Amts gehört, kritikfähig zu sein.

 

Im übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung TRANSI. Diesen Begriff finde ich einfach nur saudumm.

 

Ok?

 

Viele liebe Grüße

Beate 

Mama Bachmeier
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dabei seit: 13.10.2007

Beate_R schrieb:
Ergänzend vielleicht noch die Anmerkung, dass es mit zu den Schlüsselqualifikationen dieses Amts gehört, kritikfähig zu sein.

Ich gehe mal davon aus das es der Grund ist weshalb Beate kein Amt anstrebt !

 

Beate_R schrieb:
Im übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung TRANSI. Diesen Begriff finde ich einfach nur saudumm. OK?

 nein !!!!!!