Es tut sich etwas......

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Liv-Marit Norton
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dabei seit: 13.02.2006

Hallo liebe Jutta,

der Begriff "Randgruppe" ist bei mir überhaupt nicht negativ besetzt, ich habe ihn aus der Sicht der derzeitigen Gesellschaftssituation benutzt. Mir gefällt Deine Arbeit an verkrusteten Meinungen........ Smile

 

Greetings

Liv- Marit

Eine echte Vision entwickelt ihr Eigenleben !

Seejungfrau
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Danke Dir liebe Liv!

Du weißt langsam wie ich bin und wie ich denke!  Innocent

Knuddel

AnneTG
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dabei seit: 18.01.2005

La Rouge schrieb:

...zum Thema fand ich heute in einer Stellenausschreibung das erste Mal den folgenden Text:

Die Landeshauptstadt München fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung unter Be-rücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls bevorzugt.
     

Dass eine Stadtverwaltung auf derart aktive Weise ausdrückt, bei einer Stellenbesetzung niemanden zu benachteiligen, der eines oder mehrere der genannten Merkmale aufweist, ist noch lange nicht selbstverständlich und daher ganz sicher ein ermutigender und lobenswerter Schritt.

Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass dies nur die aktuelle Gesetzeslage wiedergibt. Die genannten Merkmale sind weitgehend identisch mit denjenigen, für die das "Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz" ein Diskriminierungsverbot vorschreibt. Daher müssen sich alle Arbeitgeber, öffentliche wie private, bei Auswahlverfahren an diese Kriterien halten, auch wenn sie dies bei Stellenausschreibungen nicht ausdrücklich vermerken.

Nebenbei: Nach dem Willen des Gesetzgebers sollen durch das Diskriminierungsverbot wegen sexueller Identität auch TS vor Benachteiligung geschützt werden, auch wenn manche mit gutem Grund der Meinung sind, dass das Diskriminierungsverbot von TS besser auf das Merkmal Geschlecht als auf die sexuellen Identität, die primär Schwule und Lesben meint, gestützt werden sollte.

Dass sich eine Stadtverwaltung aber zu einem solchen Vorgehen entschließt, ist ein positives Zeichen, denn es bringt zum Ausdruck, dass die Personalverantwortlichen das Thema verstanden haben, und es ermutigt Betroffene, sich zu bewerben.

Anne

 

 

GabiStern
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dabei seit: 18.05.2005

Zitat Liv:

Reagierst Du bei den kleinen Vampiren auf ihr "Süßes oder Saures" nicht gleich mit Öffnen des Süßigkeitenbeutels, werfen sie Dir recht gern rohe Eier an die Hauswand oder verkleben Türschlösser.

 

Die brauchen gar keinen Grund!

Wir waren daheim. Es schellte auf keiner der 3 Etagen. Plötzlich flog ein Ei gegen die Fensterscheibe und zerbrach. Unsere Älteste saß gleich neben diesem Fenster an meinem Arbeitsplatz und erschrak ziemlich mächtig.

Allerdings schellte kurz darauf ein Geschwisterpaar an.

"Süsses oder es gibt Saures" sagte der eta 8-jährige Junge. Seine ca. 10-jährige Schwester hielt mir eine Tüte entgegen. Nun, da hab ich beiden ein Tütchen gepackt. Meine Älteste ging derweil zur Haustüre und klärte die beiden auf, dass sie nur den Brauch kenne, dass Sankt Martin die Kinder singend an den Häusern schellen. Sie verlangte auch ein Lied zu hören. Das Mädchen stammelte, eigentlich gäbe es ja keine, aber sie kenne ein Geisterlied. Das hat sie dann mit Unterstützung ihres Brüderleins gesungen:-)

 

Die beiden hatten sich die Tüten mit dem Süßkram verdient.

 

Allerdings muss ich schon sagen, dass es mir lieber wäre, sie kämen zu St. Martin singen.

n/v