Dauerhafte Barthaarentfernung bei dunkler Haut

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Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Liebe Suse,

das ist alles eine Frage der Vorgehensweise. Bei der tradierten Hinkel-Blend-Methode, die Elektrologistinnen in der Ausbildung lernen, ist das tatsächlich langsam und vor allem  schmerzhaft.

Es gibt Möglichkeiten, das erheblich zu beschleunigen. Mit moderner Technik und hochwertigen Sonden - ich verwende das beste, was es am Markt gibt, handgefertigte Sonden mit optimierter Spitzenform - bekommt man jeden "Baumstamm" in ein paar zehntel Sekunden los. Mit nicht ganz so moderner Technik gehts dann nicht ganz so schnell und ist auch schmerzhafter, aber immer noch um Welten schneller als mit Blend.

Blend ist wirklich nicht mehr zeitgemäß und nur noch in Ausnahmefällen die bessere Wahl. Wer damit arbeitet, verteuert die Behandlung nur unnötig.

 

Auch mit Haaren, die 0.5 mm aus der Haut herausgucken (unter 6-facher Vergrößerung ist das viel), kommen gute Elektrologistinnen allesamt zurecht und werden kaum langsamer. Die oben erwähnte Kollegin nicht, Pia Heumüller, die bei mir die letzten Haare wegmacht, nicht, und ich auch nicht. 

 

Viele liebe Grüße

Beate 

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

Liebe Beate,

du kannst dir sicher sein, dass bei mir weder eine veraltete Methode noch antiquierte Geräte zum Einsatz kommen. Es war auch eher eine Schätzung von mir... ich zähle die Haare echt nicht, die bei mir zu Tode kommen. Wink

Ob es nun 0,5 mm oder vielleicht nur 0,1 - 0,2 mm nach 24 h sind, weiß ich jetzt auch nicht so genau, da auch nur Schätzung. Klar ist 6-fache Vergrößerung des Haares viel, aber auch die Pinzette ist dann sechs mal so groß im Verhältnis zum Haar.

LG

Suse

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

Grobi
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dabei seit: 05.09.2012

Beate, dann kennnst du die Frau Pachaly auch?

Sie wär eben in München und damit bei mir in der Nähe, dann müsste ich nicht so weit fahren. Muss auch zugeben dass mir das in der Öffentlichkeit etwas unangenehm ist mit dem roten Gesicht usw., aber da muss man wohl einfach durch.

Ich kann es auch ohne weiteres so einrichten, die Haut danach für ein, zwei Tage komplett in Ruhe zu lasen und auch mal ein oder zwei Wochen Sonnenauszeit danach zu nehmen.

Nur 6 Wochen hinterher ohne Sonne, wie man es in Manchen Beschreibungen zur Nachbehandlung liest, ist bei mir schon beruflich schlicht nicht möglich, so kann ich es einfach nicht legen. Aber das scheint mir bei Nadelepi auch etwas übertrieben? Die kleinen Wundschorfe, die sich bilden, sollten doch nicht 6 Wochen zum abheilen benötigen...

Danke auch für die Tips zur Pflege in den Tagen danach, gibt es da irgendwo noch eine gute Zusammenfassung?

 

Auf jeden Fall freue ich mich auf die hoffentlich möglichst bald beginnende Behandlung und werde über jedes einzelne Haar, was nicht wieder wächst, dankbar sein.

Selbst wenn es nicht gründlich weden würde, so stelle ich mir doch auch ein ausdünnen des Bartes als Erleichterung vor, und jede Erleichterung nimmt man ja dankbar an.

^^

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

6 Wochen keine Sonne danach ist schlicht und ergreifend Unsinn, wie schon geschrieben, zwei Tage keine Sonnencreme wäre angebracht.

Die Wundschorfe, wie auch schon geschrieben, sind bei mir am 3. Tag weg! Hat bestimmt auch was damit zu tun, wie Beate schon schrieb, dass ich mich ganz normal wasche, halt nur dieses Baby-Waschgel nehme, um die kleinen Wunden nicht noch mehr zu reizen.

Was machst du denn beruflich, wo du so sehr der Sonne ausgesetzt bist?

LG

Suse

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Grobi schrieb:
Beate, dann kennnst du die Frau Pachaly auch?

Persönlich kenne ich sie natürlich über den DVEE. Aber verzeih bitte, dass ich keine Wertung über Kolleginnen abgebe,  außer vorhin, als ich einfach gegen die Aussage halten musste, dass mehr als 200-300 Haare pro Stunde nicht drin sein sollten. Das ist schlicht und ergreifend falsch, und alles unter etwa 500 Haaren pro Stunde ist langsam.

Es gibt in München mehrere erfahrene Elektrologistinnen, die sich um eine effektive Behandlung bemühen. Am besten wird es wohl sein, wenn Du mit mehreren ein Vorgespräch führst und Dir Dein eigenes Bild machst.

 

Die Rötungen lassen sich mit Abdeckcreme verdecken, die für Aknepickel vorgesehen ist. 

Was die Heilungsdauer für die Schorfpfropfen angeht: das hängt ganz von den Umständen ab - Größe der Wunde, Heilungsgeschwindigkeit der Haut. Bei den letzten dicken Borsten an der Biegung meines Unterkieferknochens sind sie sehr hartnäckig - man sieht sie bis zu zwei Wochen. Das ist aber auch ne doofe Stelle. Sonst gehen die Schorpfropfen, die ich selbst nach der Nadelepi davontrage, innerhalb von ein paar Tagen weg.

Viele liebe Grüße

Beate 

Suse
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dabei seit: 07.11.2012

Beate_R schrieb:

[...] außer vorhin, als ich einfach gegen die Aussage halten musste, dass mehr als 200-300 Haare pro Stunde nicht drin sein sollten. Das ist schlicht und ergreifend falsch [...]

Liebe Beate,

bitte verfälsche nicht meine Aussagen! Ich habe weder etwas von 200 Haaren geschrieben, noch, dass nicht mehr drin ist. Ich schrieb 300 Haare und habe im Nachtrag geschrieben, dass es mehr oder weniger von mir geschätzt ist, da ich während der Behandlung weder mitzählen kann, noch hinterher die rausgezupften Haare zähle oder die Haare im Gesicht vorher und nachher durchgezählt habe und hinterher die Differenz errechne!

LG

Suse

Ich war kein Mann, ich sah nur so aus.

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Um Dich mal zu zitieren:

Zitat:
Bei der Nadelepi können in der Stunde bei einer guten Epilateuse ca. 300 Haare entfernt werden.

Zitat:
...allerdings an die 1200 Haare pro Stunde glaube ich nicht wirklich.

Dem habe ich widersprochen.

Weiter oben hast Du zudem eine Aussage gemacht, aus der sich ergibt, dass Du mit der Blend-Methode behandelt wirst. Das legt die oben genannte Rate mehr oder weniger fest.  Die schnellere "Body-Technik" von Michael Bono oder ähnliches wird in Deutschland m.W. weder geschult noch praktiziert.

Viele liebe Grüße

Beate 

Calista
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dabei seit: 04.01.2013

Beate_R schrieb:
Es gibt in München mehrere erfahrene Elektrologistinnen, die sich um eine effektive Behandlung bemühen.

Würdest Du sagen, dass das pauschal auf alle Münchner DVEE-Mitglieder zutrifft? Kann ich mir da guten Gewissens jede aus der Liste aussuchen? Du bist mir ja leider etwas zu weit weg, für die paar hartnäckigen Rest-Haare (die Du wohl in 10 Minuten gekillt hättest)... Smile

Thessa

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Och, Du glaubst nicht, was ich alles so unter der Lupe entdecke...

Wenn man effektiv mit "schneller Thermolyse" gleichsetzt wie ich bisher... bin ich mir nicht sicher. Ich weiß aber weder von allen, wie sie arbeiten, noch habe ich jemals eine der Münchner Kolleginnen arbeiten gesehen.  Und selbst wenn würde ich auf keinen Fall irgend jemanden herausstellen.

(Ich glaube aber tatsächlich, dass es nicht rentabel ist, von München aus ins Rhein-Main-Gebiet zu pendeln... wenn schon aus München weg, dann doch gleich zu Josefa Reina nach Malaga - die ist sowas wie "Suporn" unter den Elektrologistinnen [mit dem Unterschied, dass Josefa ihr Wissen weitergibt]) Fragt doch mal bei VivaTS an und gleicht das mit dem ab, was ich über effektive Behandlung gesagt habe. Oder fragt gezielt bei den Kolleginnen nach - welche Arbeitsweise, welches Gerät - Ihr habt doch genügend Infos, um Euch eine Meinung bilden zu können.

Bei der Nadelepi geht es übrigens keineswegs nur um Technik. Es geht zu einem nicht zu unterschätzenden Teil auch um das Zwischenmenschliche, ganz besonders wegen des engen und recht intensiven Körperkontakts, die die Nadelepi mit sich bringt.  Wenn die Chemie nicht stimmt, kann die Elektrologistin noch so versiert sein - das wird sich sowohl auf ihre Leistung auswirken als auch um das Empfinden ihrer Leistung. Hier sind Menschen am Werk, keine Roboter.

In der Praxis bedeutet, dass Kollegin A  für die eine ideal ist, Kollegin B aber für jemand anderen.

 

Ach so: wer wirklich aus der Praxis lernen möchte, tut sich einen Gefallen, in Hairtell zumindest mitzulesen (http://www.hairtell.com/forum/ubbthreads.php/forums/1/1/Professional_Electrolysis.html)

Viele liebe Grüße

Beate 

Grobi
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dabei seit: 05.09.2012

Hmmm... ganz schön schwierig überhaupt einen Termin zu einer Probebehandlung zu kriegen.

Werde jetzt alle im DVEE gelisteten Münchner Epilateusen berücksichtigen und einen Termin nehmen, wo ich ihn kriege und dort die Behandlung probeweise testen, da ich nicht erst bis Weihnachten warten will bis es überhaupt mal losgeht.

 

Im Gegenteil, ich hoffe doch bis zum Jahresende zumindest den gröbsten Teil geschafft zu haben, das ist doch keine unrealistische Vorstellung (vorausgesetzt, dass ich bald loslegen kann)?

 

Barthaare... dass man sich im Jahr 2013 immer noch mit sowas rumschlagen muss und es nur mit extremem Aufwand kontrollieren kann, zeigt wie sehr wir eigentlich halt doch immer noch im Mittelalter leben. Smile

^^