Bartschatten- Igitt wie geht der wech?!

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Michaela
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Beate_R schrieb:
In meiner Kundschaft gibt es auch inzwischen mehrere Kunden.
Das wird allerdings sehr gerne von Hautärzten verbreitet.

Mal wieder die bösen raffgierigen Ärzte. Wie gut, dass Du als Unabhängige völlig neutral und unbefangen berichtest. Du willst hoffentlich keinem Patienten empfehlen, bis zu 15.000 Barthaare per Nadelepi entfernen zu lassen, wenn man große Anteile davon vorher mit Laserbehandlungen entfernen kann?

Beate_R
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Estens geht es sogar um die dreifache Anzahl der Haare.

Zweitens stehe ich nach wie vor dazu, dass es attraktiv ist, mit, sagen wir mal , maximal 5 Lasersessions das gröbste wegzuschaffen, bevor man den Rest mit der  Nadel macht. (Wenn Lichtepi effektiv ist, sollten bereits nach einer Handvoll Sessions über 80% der Haare weg sein. Und wenn mehr als eine Handvoll Sesions nötig erscheinen, ist das ein untrügliches Zeichen für mangelnde Effektivität der Behandlungen.)

Leider sind nicht bei weitem alle Laserbehandler in der Lage, das auch bei idealer Ausgangssituation zu leisten. Es passiert immer ieder, dass auch pechschwarze Haare wiederkommen. Im Extremfall sogar zu 100% weiß. Dann waren die Lasersessions für die Katz. Und solange ich keine Laserbehandler kenne, die erstens die im Gesicht ausgesprochen engen Grenzen ihrer Methode anerkennen und auch effektiv arbeiten wollen, kann ich nicht mehr dazu raten. Leider habe ich schon zu viele Fehlbehandlungen gesehen.

Auch ich habe 11 Sitzungen Photoepilation in den Backen - IPL im Hochdosisbereich. Es kam ebenfalls fast alles wieder.

 

Natürlich bin ich als Elektrologistin nicht unabhängig. Auch wenn man das nie komplett abtrennen kann (wieso sollte man auch?), gehts mir hier nicht primär ums eigene Geschäft. Das ist inzwischen so weit, dass ich mein kleines Auskommen habe, mit dem ich zufrieden bin. Mir geht es *hier* nach wie vor um die Sache. Ich habe hier nichtmal einen Link zu meiner geschäftlichen Seite im Profil. Daher auch Beitrag #40 dieses Threads

 

Viele liebe Grüße

Beate 

Kerstin Sonsbeck
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Beate_R schrieb:

Kerstin Sonsbeck schrieb:
Es muß jede für sich selbst entscheiden, ob die "Nebenwirkungen" es wert sind. Diese sind übringens mit ein Grund, warum ich nur ein mal die Woche epiliere. So bleiben die Pickel und Pusteln im Rahmen und bleiben zeitweise auch ganz weg. Hin und wieder pausiere ich eine Zeit lang, damit sich die Haut erholen kann.

Sehr vernünftig.

 

Aber vielleicht doch ein paar Anregungen: zumindest auf den Partien im Gesicht, die am kritschsten fürs Passing sind, ist durchaus auch Selbstepilation möglich. Habe ich selbt intensiv praktiziert, allerdings erst, nachdem ich meine Schulungen hatte und die Nadelepi bei einer Elektrologistin wegen mangelnder Effektivität abgebrochen habe. Ich habe schon mal Leuten gezeigt, wie das geht und worauf man achten muß, damit es eben gerade keine Narben gibt, und ich würde das erneut tun.

Ein weiteres Modell, das ich auch nicht zum ersten Mal in den Raum stelle: ein paar Leute beschaffen gemeinsam ein Epiliergerät. Eine einfache Thermolysemschine wie das Sterex SX-T reicht vollkommen aus. Das kostet dann pro Nase ein paar hundert EURO. Und wenn man weiß wies geht, kann man mit dem Ding richtig effektiv arbeiten. Auch hier ist natürlich unerläßlich, dass man erst  mal lernt und an unkritischer Stelle übt (Beine...) .

Es gab mal irgendwo im Internet eine Bauanleitung für ein einfaches Elektroepilationsgerät. Das habe ich mal nachgebaut - wohl nicht so vernünftig, aber: Selbst ist dat Kerstin:B

Auf jeden Fall habe ich dabei bemerkt das dies nicht ganz ohne ist. Ich würde es bei mir niemals von einer ungelernten Person die Barthaare epilieren lassen! Man kann wirklich eine Menge dabei falsch machen. Meine Hochachtung an die Elektrologist/innen!!!

Wie Beate es schon erwähnt hat, sind bestimmte Bereiche durchaus selbst zu behandeln. Ein großer Teil ist aber unmöglich. Man muß nämlich eine winzigklinzig dünne Nadel ganz genau in den Haarkanal führen und muß auch die richtige Tiefe erwischen, wo der Haarfollikel sitzt. Dazu muß man die entsprechende Stelle wirklich ganz genau sehen. Vor einem Spiegel mit weggedrehtem Kopf braucht man das gar nicht versuchen.

Das, die Gefahr von sichtbaren Narben bei "falsch machen", die Syssifussarbeit und nicht zuletzt weil dieses selbstgebaute Gerät lebensgefährlich sein kann, haben mich dazu bewegt es doch lieber zu lassen. Das Bastelprojekt werde ich irgendwann an anderer Stelle mal vorstellen, aber ich rate davon ab. Auch wenn es teuer ist, wendet Euch lieber an einen Elektrologisten Eures Vertrauens!

 

Pieksige Grüße,

dat Kerstin;)

Nicht Anzüge, sondern Kleider machen Leute!

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Jasmin Winter
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dabei seit: 24.08.2007

Hallo  viele haben mich gefragt wie ich den Bartschatten abdecke hier mein Tipp.ich benutze das Make-up von Manhattan ClearFace das Perfect mat make-up Farbe 75 beige ich komme damit super zurecht und ich finde es deckt besser als Camouflage ab und sieht natürlicher aus .Manhattan ClearFace bekommt man zb. bei Rossmann und kostet 4,95€ es steht aber nicht bei dem normalen Make-up es steht mit bei den Artikel von Clearasil weil es gleichzeitig auch gegen Pickel wirkt und dazu benutze ich noch das Puder von Ellen Betrix das Pastell Compact Puder Farbe Pastell 10 das ist dafür das man nicht so glänzt Smile und ein wenig Rouge Puder für die Wangen Smile bekommt man alles bei Rossmann Smile viel spass beim ausprobieren .liebe GrüßeJasmin

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Und sicherlich auch in den Kosmetikabteilungen anderer Ketten.

Das Grundproblem bleibt jedoch: wenn ein Bartschatten da ist, muss er abgedeckt werden. Unabhängig von Produkten läuft das immer darauf hinaus, dass man sich sehr stark schminken muss, und dass nach ein paar Stunden die Stoppeln durchkommen. Das ist für irgendwie geartete Teilzeitmodelle akzeptabel. Oder auch nicht; ich hatte ja noch gehofft, als Transvestit leben zu können, als ich mit der Bartenfernung begann.

Wenn man jedoch Vollzeit als Frau lebt, wird es ganz schnell zu einer Belastung, sich ständig stark schminken zu müssen. Die Freiheit beginnt dann, wenn man trotz noch vorhandener 3-Tage-Bartreste ohne angemaltes Gesicht als Frau wahrgenommen wird und allmählich darüber nachdenkt, ob sich der Aufwand und die Schmerzen der restlichen  Epilation noch rentieren.

Viele liebe Grüße

Beate 

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Nachdem ich mir den Bart vor Jahren habe "wegbruzzeln" lassen, bin ich auch in der Kerlsrolle zufriedener. Morgens nur noch die wenigen Reststoppeln rasieren und man ist fertig. Außerdem sehe ich viel jünger aus. Wenn ich mir andere Männer in meinem Alter ansehe - mit vernarbten, faltigen Gesichtern, dann kann ich es oft kaum glauben. Bekannte wundern sich auch immer, daß ich heute fast noch so aussehe, wie auf Fotos von vor 20 Jahren.

So ein "Räuberschatten" ist nur %&(::=  Bloß weg mit dem Dreck, wenn es irgendwie geht.

 

 

Natürlichkeit ist langweilig    

Kerstin Sonsbeck
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dabei seit: 09.12.2009

Hi Roxy,

was heißt wegbruzzeln? Mit Nadel oder Laser?

Nicht Anzüge, sondern Kleider machen Leute!

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Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Laser

 

 

Natürlichkeit ist langweilig    

Kerstin Sonsbeck
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dabei seit: 09.12.2009

Roxanne schrieb:

Laser

 

 

Danke Dir!

Lasern soll ja wesentlich günstiger sein als eine Nadelepi. Man hört aber auch recht verschiedene Geschichten über die Dauerhaftigkeit und Vernarbungen.

Du scheinst ja zufrieden zu sein!?

Nicht Anzüge, sondern Kleider machen Leute!

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http://picasaweb.google.de/Kerstin6000

Roxanne
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Kerstin Sonsbeck schrieb:
Danke Dir!

Lasern soll ja wesentlich günstiger sein als eine Nadelepi. Man hört aber auch recht verschiedene Geschichten über die Dauerhaftigkeit und Vernarbungen.

Du scheinst ja zufrieden zu sein!?

Na ja, wir haben dazu ja schon x Threads, wo ich meine Erfahrungen mehrfach geschrieben habe.

Kurz gefasst mein Resümee, was sich auf meine alten Erfahrungen gründet:

- Bis vor einigen Jahren waren "Lichtblitzbehandlungen" (LTE, IPL etc.) nur für dünnen Mädchenflaum geeignet, aber nicht für Männerbärte. Eventuell sind die Techniken heute weiter. Früher war das rausgeworfenes Geld!

- Der LightSheer-Laser war bei dunklen Haaren oft (nicht immer) erfolgreich, wenn man eine/n Behandler fand, der auch damit umgehen konnte!!

- Bei hellen Haaren helfen nur Elektrolyse-Techniken, wie sie BeateR empfiehlt. Angeblich wirkt auch der Alexandrit-Laser, den habe ich aber nie ausprobiert.

Natürlichkeit ist langweilig