Bartschatten- Igitt wie geht der wech?!

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susanne-ffm
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Ich mache es so:

Bei Auftragen beim TV Stick mit Finger oder mit Stick direkt auftragen, mit feuchten Schwämmchen verteilen / verreiben.

Pudern

Abends abmachen = mit flüssiger Seife geht das meiste ab - spezial abschmink hilfe benutze ich selten

NanaVistor
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Abigail schrieb:

wie bist du zur epilation gekommen?

kann man die einfach so machen, wenn man die kohle dafür hat?

lg

richtig, wenn du es selber beszahlst, kannst du es immer und überall machen lassen

NanaVistor
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Ich trage die Camouflage und das Makeup jewils mit einem Schwämmchen, tupfend und drehend. Das deckt dann besonders gut und bekomme sehr dünne Schichten hin. Es hält den ganzen Tag, auch bei sommerlicher Hitze und viel Schwitzen.

mohini
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Abigail schrieb:

wie bist du zur epilation gekommen?

kann man die einfach so machen, wenn man die kohle dafür hat?

lg

natürlich kannst du die epilation jederzeit auf eigene kosten machen lassen. viele tv machen das. gibt auch ganz normale männer, die sich den bart weglasern lassen, weil sie sich das tägliche rasieren sparen möchten.

allerdings: um die kosten von der kk erstattet zu bekommen musst du natürlich eine diagnose f64.0 vorweisen können.

Beate_R
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Kerstin Sonsbeck schrieb:

Also ich epiliere mich im Gesicht. Wie ich gehört habe, machen das auch einige andere.

Auch das gehört zu den Dingen, die ich über mehrere Monate ausprobiert hatte. Die Vorteile kann ich für mich nicht bestätigen. Ich habe niemals alle Haare rausbekommen. Wenn die Verankerung der Haar im Follikel zu stark ist, reißen die Haare einfach ab. Auch dicke. Daher musste ich nahezu täglich epilieren - außer Schmerzen hat das Epilieren kaum etwas gebracht.

Wer über längere Zeit epiliert, ist gut beraten, die Haut zu beobachten. Nach dem Depilieren wachsen Haare gerne mal ein und entzünden sich. Wenn das eintritt, kann ich nur ganz dringend anraten, sofort mit dem Epilieren/Zupfen/Wachsen/Zuckern,... aufzuhören. Im Job sehe ich immer wieder Kundinnen, die sich damit ihre Haut ruiniert haben. Das geht hin bis zu richtig ggroßen und tiefen Vernarbungen, die nur noch als Kraterlandschaften bezeichnet werden können.

Und selbst wenn es nicht so schlimm kommen sollte: unter der Lupe sieht man der Haut so gut wie immer an, wenn gezupft wird. Sie ist einfach strukturell verändert, gröber, leicht entzündet. Erst wenn die Haare so gut wie weg sind, heilt das dann aus.

Viele liebe Grüße

Beate 

Kerstin Sonsbeck
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Beate_R schrieb:

Kerstin Sonsbeck schrieb:

Also ich epiliere mich im Gesicht. Wie ich gehört habe, machen das auch einige andere.

Auch das gehört zu den Dingen, die ich über mehrere Monate ausprobiert hatte. Die Vorteile kann ich für mich nicht bestätigen. Ich habe niemals alle Haare rausbekommen. Wenn die Verankerung der Haar im Follikel zu stark ist, reißen die Haare einfach ab. Auch dicke. Daher musste ich nahezu täglich epilieren - außer Schmerzen hat das Epilieren kaum etwas gebracht.

Wer über längere Zeit epiliert, ist gut beraten, die Haut zu beobachten. Nach dem Depilieren wachsen Haare gerne mal ein und entzünden sich. Wenn das eintritt, kann ich nur ganz dringend anraten, sofort mit dem Epilieren/Zupfen/Wachsen/Zuckern,... aufzuhören. Im Job sehe ich immer wieder Kundinnen, die sich damit ihre Haut ruiniert haben. Das geht hin bis zu richtig ggroßen und tiefen Vernarbungen, die nur noch als Kraterlandschaften bezeichnet werden können.

Und selbst wenn es nicht so schlimm kommen sollte: unter der Lupe sieht man der Haut so gut wie immer an, wenn gezupft wird. Sie ist einfach strukturell verändert, gröber, leicht entzündet. Erst wenn die Haare so gut wie weg sind, heilt das dann aus.

 

Yo, richtig toll ist das nicht. Es ist eine Notlösung, weil ich mir eine Nadelepi nicht leisten kann, eine Notlösung wie jede andere auch, wenn die Natur einem den Bartwuchs "geschenkt" hat~X(

Es muß jede für sich selbst entscheiden, ob die "Nebenwirkungen" es wert sind. Diese sind übringens mit ein Grund, warum ich nur ein mal die Woche epiliere. So bleiben die Pickel und Pusteln im Rahmen und bleiben zeitweise auch ganz weg. Hin und wieder pausiere ich eine Zeit lang, damit sich die Haut erholen kann.

Wer 24/7 als Frau auftritt, für die ist das sowieso nichts und es bleibt auf Dauer nur eine Nadelepi. Für mich habe ich es als bisher beste Lösung gefunden. Bei einem Lottogewinn wüsste ich aber sofort etwas, wofür ich etwas davon ausgebe;)

 

Liebe Grüße,

dat Kerstin:davie:

 

Nicht Anzüge, sondern Kleider machen Leute!

Hier gibts so einige Bilder von und mit mir:

https://www.flickr.com/photos/41786035@N03

http://picasaweb.google.de/Kerstin6000

Beate_R
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mohini schrieb:

allerdings: um die kosten von der kk erstattet zu bekommen musst du natürlich eine diagnose f64.0 vorweisen können.

Genauer gesagt benötigst Du eine ärztliche Indikation. Das kann auch durchaus etwas anderes sein, Hirsutismus, Hypertrichose oder Follikulitis (wenn die Haare massiv zum Einwachsen neigen). Vor allem aber muss es von Ärzten durchgefürt werden. Zu Ausnahmeregelungen wegen der Versorgungslücke sind die Krankenkassen leider zunehmend seltener bereit. Da wird inzwischen sogar lieber Laser bei einem Arzt bei blondem Bartwuchs zugestanden, obwohl das offensichtlich wirkungslos ist als Nadelepi bei der Spezialistin. Mich ärgert daran vor allem, dass dadurch alle die ausgegrenzt werden, die sich eine Behandlung auf eigene Rechnung nicht leisten können.

Viele liebe Grüße

Beate 

Michaela
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Beate_R schrieb:
Mich ärgert daran vor allem, dass dadurch alle die ausgegrenzt werden, die sich eine Behandlung auf eigene Rechnung nicht leisten können.

Ist das nicht in allen Dingen so? Meine Kosmetikerin hat Makeup für 199,-€ das 50ml Fläschen. Das erzeugt perfekten Teint, kann sich aber auch nicht jeder leisten.

Zum Bartabdecken gab es früher ein antibarterielles Makeup mit Namen "Cover" von Manhatten. Deckte gut und war auf frisch rasierter Haut hilfreich. Das nahm ich vor der Epilierung. Laser hat gut funktioniert, Nadelepi erzeugt immer Narben. Mal sichtbare, mal sehr kleine. Tägliches rasieren war früher Standard, Hormone reduzieren das Wachstum und die Dichte etwas.

Ich hab es gefunden, weiss aber nicht, ob es das noch gibt:
http://www.akne.org/threads/make-up.15506/

Beate_R
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Michaela schrieb:
...Laser hat gut funktioniert, Nadelepi erzeugt immer Narben. Mal sichtbare, mal sehr kleine.

Auch wenn ich selbst zu denen gehöre, die Narben von der Nadelepi im Gesicht tragen (Kinn, man sieht es sogar in meinem Avatar), so weiß ich doch dass das bei korrekter Handhabung der Methode vollkommen vermeidbar ist.

Bei korrekter Ausführung heilen die engen, schlauchförmigen Verletzungen, die eine korrekt ausgeführte Nadelepi hinterläßt, vollständig aus, und zwar so weit, dass man nach den paar Jahren auch aus Gewebeproben nicht mehr erkennen kann, dass da mal Haare waren. Und ja, diese Heilungsprozesse brauchen ihre Zeit; auf jeden Fall zwei, drei Jahre.

In meiner Kundschaft gibt es auch inzwischen mehrere Kunden, die von einer Laserbehandlung (an "leichten" Stellen wie den Armen) tiefe Vernarbungen abbekommen haben und dann heilfroh waren, dass es Nadelepi gibt.

Kennst Du übrigens Dermaroller und fraktionierte Laser? Weißt Du, was die tun? Bei beiden Methoden werden mehr oder weniger kontrolliert kleine Wunden in die Haut gestanzt. Sinn der Sache ist, dass im Rahmen des so angeregten Heilungsprozesses auch in altem, stabilen Narbengewebe (z.B. Aknenarben) nochmal ein Heilungsprozess angestoßen wird, der dieses verbessern soll. Die Wunden, die bei der Nadelepi entstehen, sehen auch nicht viel anders aus...

Daher ist Deine Aussage in ihrer Pauschalität und Absolutheit blanker Unsinn. Das wird allerdings sehr gerne von Hautärzten verbreitet. Die haben alle ihre Laser in der Praxis stehen. Und vor allem nicht die Möglichkeit, Nadelepi in dem Umfang und zu einem Preis anzubieten, der wettbewerbsfähig ist.

Viele liebe Grüße

Beate 

Beate_R
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Kerstin Sonsbeck schrieb:
Es muß jede für sich selbst entscheiden, ob die "Nebenwirkungen" es wert sind. Diese sind übringens mit ein Grund, warum ich nur ein mal die Woche epiliere. So bleiben die Pickel und Pusteln im Rahmen und bleiben zeitweise auch ganz weg. Hin und wieder pausiere ich eine Zeit lang, damit sich die Haut erholen kann.

Sehr vernünftig.

 

Aber vielleicht doch ein paar Anregungen: zumindest auf den Partien im Gesicht, die am kritschsten fürs Passing sind, ist durchaus auch Selbstepilation möglich. Habe ich selbt intensiv praktiziert, allerdings erst, nachdem ich meine Schulungen hatte und die Nadelepi bei einer Elektrologistin wegen mangelnder Effektivität abgebrochen habe. Ich habe schon mal Leuten gezeigt, wie das geht und worauf man achten muß, damit es eben gerade keine Narben gibt, und ich würde das erneut tun.

Ein weiteres Modell, das ich auch nicht zum ersten Mal in den Raum stelle: ein paar Leute beschaffen gemeinsam ein Epiliergerät. Eine einfache Thermolysemschine wie das Sterex SX-T reicht vollkommen aus. Das kostet dann pro Nase ein paar hundert EURO. Und wenn man weiß wies geht, kann man mit dem Ding richtig effektiv arbeiten. Auch hier ist natürlich unerläßlich, dass man erst  mal lernt und an unkritischer Stelle übt (Beine...) .

Viele liebe Grüße

Beate