Achtet ihr auf eure Figur?

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franziw
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dabei seit: 06.02.2008

Mit der Figur bin ich zufrieden, an meiner Länge ü190 kann ich nichts ändern und dank Sport haben Rettungsringe keine Chance. Nur das hilft alles nicht gegen Pausbäckchen Wink

Inga
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dabei seit: 21.10.2007

ähäm also, mit meinem Körper bin ich nicht zufrieden. Ich hätte gerne etwas weniger Schwimmgürtel am Bauch und etwas mehr Natur auf der Brust ....
meine bescheidenen Möglichkeiten beschränken sich auf Bewegung gegen den Bauch. An der Brust ändert sich so gar nichts ....

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Sport?

Aus einer neuen europaweiten Umfrage von NIKE zum Thema Frauen und Sport:

67% der deutschen Frauen sind sportlich aktiv. Spitze in Europa.

Ich bin da wohl eher britisch angehaucht: In keinem anderen Land Europas wird Sport von der Frauen abgelehnt, weil man da schwitzt: 19%. Gleichzeitig ziehen die Britinnen mit dem höchsten Wert (53%) ihr Selbstvertrauen aus gutem MakeUp. Thinking

(Quelle: WELT am Sonntag 9.3.08 )

Natürlichkeit ist langweilig    

Beate_R
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dabei seit: 03.02.2005

Auf meine Figur achte ich schon. In letzter Zeit eher mit unbehaglichem Blick; es müssen wieder mal ein paar kg runter.

Auf meinen BMI achte jedoch nicht.`Da ich weiss, ab welchem Gewicht die Love Handles lästig werden, brauche ich derartige Zahlenspielereien auch nicht.

Viele liebe Grüße

Beate 

susanne-ffm
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dabei seit: 14.10.2007

Also ich achte auf mein Gewicht / Figur

was ich früher zugegeben nicht gemacht habe aber als Frau versuchte ich doch halbwegs hübsch zu sein und dazu gehört ne Figur

ich habe schon einige KG runtergehungert und im Moment stecke ich fest aber ich denke der Geist siegt über die Materie und ich schaffe noch den rest den ich mir vorgenommen habe

Babs.TG
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dabei seit: 17.09.2006

Sabrina schrieb:

Ausserdem habe ich keine Lust, mir ständig grössere Sachen kaufen zu müssen.
LG Sabrina

Aber das macht doch so viel Spass, kleine Größen allerdings mehr als Größere Smile.

Ich möchte mich aber diese Woche für 3 Monate in einem Fitnesstempel anmelden, das hatte ich aber auch schon früher so gemacht.
Allerdings bin ich hier auch etwas englisch angehaucht.
Der BMI ist nicht das Mass aller Dinge sondern der Spiegel und die Kleidung ist für mich das Wohlfühlmaß und das war eigentlich schon immer so.

LG Babs

Ein Freund ist, der die Vergangenheit kennt, in die Zukunft begleitet und dich so nimmt wie du bist. ( Autor unbekannt )

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Hallo ihr Lieben,

da die Frage der "Idealfigur" ja bei allen T*-Menschen, seien es nun TS oder TV, die selben Wellen wirft - auch selber kann ich mich da nicht ganz ausschließen :oops: , hier mal Alices Leitartikel zum Thema aus der neuesten EMMA:

Zitat:

ALICE SCHWARZER
Dünne machen!
Dieser Text wurde 1984 für den EMMA-Sonderband "Durch dick und dünn" geschrieben. Es gibt darüber hinaus nichts zu sagen. Und es ist in den vergangenen 24 Jahren nur schlimmer geworden

Sie haben Komplexe, lassen sich den Appetit verderben, zählen Kalorien, haben zu tun. Hausfrauen, Studentinnen, Sekretärinnen, Karrierefrauen - keine scheint gefeit. Während Männer nach Profil streben, streben Frauen nach Linie. Während Männer Raum einnehmen, machen Frauen sich dünne. Wie günstig.

Seit neuestem aber ist Sand im Getriebe. Das Gift des Diätwahns scheint in Überdosis verabreicht worden zu sein. Die bisher diskret hungernden (und heimlich fressenden) Frauen flippen aus. Zunehmend. Ärzte schlagen Alarm. Eine neue Frauenkrankheit breitet sich aus: die Bulimie, profaner auch Fress- und Kotzsucht genannt. An ihr leiden Frauen, die zwischen Hungerkuren und Fresstouren schwanken, in diesen Phasen ungeheure Mengen verschlingen und durch künstliches Erbrechen und Abführmittel gleich wieder ausschieden. Allein in der Bundesrepublik schätzen Ärzte die Zahl der fresssüchtigen Frauen auf mindestens 300.000-400.000. Für sie ist die alltägliche Diät zur unentrinnbaren Sucht geworden, Sucht, die ihr Denken und Fühlen beherrscht und ihr Leben bestimmt.

Die Zahl der Frauen, für die das Essen so zur Sucht geworden ist (oft in Kombination mit Medikamenten, den Abführmitteln) wie für andere der Alkohol, steigt. Täglich bis zu 1.500 Briefe erhält nach eigenen Angaben die Frauenzeitschrift Brigitte zur Diät. 1.500 Briefe. Man stelle sich vor, Frauen schrieben täglich 1.500 Briefe, um mehr Rechte für Frauen zu fordern.

Doch man muss diese Zahlen nicht kennen, man muss sich nur im eigenen Leben umschauen, um zu begreifen, in welchem Maße die Obsession "Ich bin zu dick" Frauen okkupiert. Egal, wie alt sie sind. Egal, wie bewusst sie sind. Egal auch, wie schlank oder dick sie wirklich sind. Die Zauberformel "Diät" scheint Erlösung von allem Leiden zu versprechen. So kommt es, dass die "Traumfigur" inzwischen in den Träumen vieler Frauen noch vor dem "Traumprinzen" und der "Traumrobe" rangiert. Und dafür sprechen auch die Schlagzeilen der auflagenstarken Frauenzeitschriften, deren Verkaufsargument Nummer eins die jeweils neueste Diät ist.

Besonders beunruhigend dabei ist, dass der alltägliche Diätwahn so selbstverständlich geworden ist, dass wir ihn noch nicht einmal mehr als solchen wahrnehmen. Die Perversion ist eine doppelte: Man muss schon in einer Überflussgesellschaft leben, um Essen so zum Spielball der Ideologien machen zu können. Und man muss schon im Patriarchat leben, um als Frau in einer Überflussgesellschaft so zu hungern.

Etwa Mitte der 70er Jahre haben wir Feministinnen begonnen, laut über die Ursachen und Folgen des Schlankheitsdiktats nachzudenken. Wir haben schon einiges dazu gesagt, aber noch längst nicht alles. Es scheint so zu sein, dass ausgerechnet in den Zeiten, in denen wir Frauen es geschafft haben, äußere Fesseln zu sprengen, sich neue, innere Fesseln um uns gelegt haben. Und, dass eine der schlimmsten inneren Fesseln eben dieser Schlankheitswahn ist, der größere Folgen hat, als wir ahnen. Es beginnt mit einem tief gestörten Verhältnis zum Essen. Millionen Frauen essen entweder nicht. Oder sie essen zu wenig. Oder sie essen, haben dabei ein schlechtes Gewissen. Oder aber, neuere Entwicklung, sie schlingen das Essen hinunter. Aus Hunger. Hunger nach Leben. Und sie kotzen es wieder aus. Weil das Leben zum Kotzen ist.

Einer der elementarsten sinnlichen Genüsse, das Essen, ist all diesen Frauen nicht mehr möglich. Das Hungern und das Schwanken zwischen Hungern und Fressen schwächt den Körper, ja macht ihn regelrecht kaputt. Hinzu kommen die zerstörerischen Auswirkungen der Appetithemmer und Abführmittel. Die heute modische "Idealfigur" entspricht, rein medizinisch gesehen, einer Unterernährung. Doch längst ist sich die seriöse Medizin darüber einig, dass ein paar Kilo mehr gesünder sind, als ein paar Kilo zu wenig. Denn dem unterernährten Körper fehlen Abwehrkräfte und Kräfte. Und man stelle sich nur eines dieser schlanken Wesen in der körperlichen Auseinandersetzung mit einem ordentlich ernöhrten Mann vor. Hoffnungslos.

Hinzu kommt die seelische Zerrissenheit, der permanente Doublebind. Denn die "Idealfigur" ist für keine jemals erreichbar. Ich jedenfalls habe noch nie eine Zufriedene getroffen. Auch die Schlankste fühlt sich noch "zu dick" - und ist das in Relation zu den Kleiderständern der Modeseiten ja auch tatsächlich. Da ist der Hintern zu dick für Jeans, der Busen zu groß, die Waden sind zu stramm etc.

So kann der eigene Körper zum narzisstisch-autistischen Gegenstand allen Sehnens und Handelns werden. Alle Sehnsüchte, alle Revolten, alle Kämpfe gelten dem eigenen Körper. Nicht die Lebensumstände und die Welt sollen sich ändern, der Körper soll es. Und wenn er erst anders, wenn er erst perfekt wäre, dann wäre auch das Leben und die Welt wunderbar.

Einst fragte die Königin: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Heute fragen die Frauen: "... wer ist die Schlankste im ganzen Land?" Die Schlankheitskarriere scheint die begehrteste zu sein, der Wettbewerb um die Pfunde der weitverbreitetste Konkurrenzkampf unter Frauen: Du bist viel schlanker als ich - Ich habe jetzt endlich abgenommen - Kompliment, du bist ja wunderbar schlank geworden etc. etc. Während Männer Karriere machen, machen Frauen Diäten. Der Horizont weiblichen Strebens ist nicht vom Universum begrenzt, sondern - von der eigenen Haut.

Es wird kein Zufall sein, dass ausgerechnet mit erstarkender Emanzipation die Frauen immer dünner werden sollen. Aber warum machen die dämlichen Frauen denn all das mit, wird da so manch eine/r fragen. Ja, warum? Weil die Ideologie zäher sein kann als die Realität. Weil frau ökonomisch schon unabhängig sein kann, aber seelisch noch gefangen - das sind langwierige Prozesse. Und, weil die Frauen selbst als Schwächere, die nach dem Gesetz des Starken streben, Trägerinnen dieser Ideologie sind. Doch: Bestimmt werden Ideologien von den Herrschen. Und sie sind es auch, die letztendlich davon profitieren. Auch vom Schlankheitswahn.

Diese Männergesellschaft will, dass wir Frauen uns dünne machen. In jeder Beziehung. Unsere Körper, Terrain männlicher Macht, sind seit Jahrtausenden enteignet, kolonialisiert vom Patriarchat. Nicht zufällig lautete eine der ersten Forderungen der neuen Frauenbewegung: Mein Bauch gehört mir! Wenn wir Freiheit wollen, müssen wir zu allererst einmal uns selbst, unsere eigenen Körper befreien. Und unsere Seelen entgiften. Auch vom Gift des Diätwahns. Und dann? Ja, dann wird vielleicht ein Teil der Phantasie und Energie, die wir heute in dieses kleinliche und wahrhaft unwürdige Kalorienzählen investieren, wieder frei sein. Frei zum Leben. Frei zum Kämpfen um etwas, das sich lohnt.

Alice Schwarzer, EMMA 2/2008

Dem hab ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Außer vlt noch, daß auch die EMMAs mehrheitlich keine lila Latzhosen tragen, und auch Birkis nicht zwingend in ihrer Kleiderordnung haben. Wink

Es lohnt sich also auf jeden Fall, möglicherweise vorhandene gegenseitige Vorbehalte und Vorurteile mal zu überprüfen und zu schauen, wo gemeinsame Grundlagen zu sehen sind.

Liebe Grüße
Triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

Ein eindrucksvolles Plädoyer gegen den Schlankheitswahn.

Aber ob dem wirklich nichts hinzuzufügen ist? So manches mal sehen die Feministinnen alles unter dem Aspekt des Krieges der Geschlechter, quasi, als Ideologie, und verlieren dann oft den Blick auf die Realität. Schaut euch doch mal dieses Argument an:

Zitat:
Denn dem unterernährten Körper fehlen Abwehrkräfte und Kräfte. Und man stelle sich nur eines dieser schlanken Wesen in der körperlichen Auseinandersetzung mit einem ordentlich ernährten Mann vor. Hoffnungslos.

Ich frage mich ernsthaft, ob Frau Schwarzer jemals einem freundlichen Mann begegnet ist. Vermutlich nicht, weil sie selbst so zickig ist. Ich denke, kein weiterer Kommentar ist nötig.

Mal davon abgesehen, in der heutigen deutschen Gesellschaft ist oft Übergewicht und ungesunde Ernährung ein Problem. Auf gesunde Ernährung zu achten ist sinnvoll. Schlankheitswahn allerdings - und hierin stimme ich Frau Schwarzers Artikel zu - hat mit gesunder Ernährung nichts zu tun.

Gruß

Johanna

Michaela Smile
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dabei seit: 08.11.2006

Zufrieden bin ich überhaupt nicht.
zugegeben, über die wintermonate hat sich schon so einiges im Bauchbereich angesammelt Sad, ich war auch recht faul, und geschmeckt hats immer viel zu gut Sad
fazit, da muss wieder was passieren.
Auf der anderen Seite wird ich an gewissen Stellen (Hinten, Hüfte..) schon gerne etwas zulegen, dann da ist fast nix... (Zitat einer Bekannten meiner Partnerin: "hat der aber nen kleinen A..." )
Das Problem ander Sache mit dem Abnehmen: wenn ich weniger esse, wird das Fettpolster da weniger wo eh nix ist, und amBauch ändert sich nicht viel, und wenn ich regelmässig Sport mache kommt ausserdem noch die Bildung von Muskelmasse an den komplett falschen Stellen hinzu. Das Problem hatte ich bei den letztjährigen Sportartacken, mit dem Ergebniss dass ich jetzt breitere Schultern habe (Mist) Schwimmen ist also gestrichen.
Meine Erscheinung Zur Zeit lässt also zur Zeit auf Grund des nicht vorhandenen Hinterns und Hüften, meines Kugelbauches und dem breiten Kreutz auf ne schwangere schliesen, die bestimmt früher mal gedopten Leistungssport betrieben hat Laughing out loud .

n/v
Gast
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Hallo ihr Schlanken!

Nein, ich bin nicht wirklich zufrieden mit meiner Figur. Zumindest nicht als Tanja. Der Kerl leider auch nicht Thinking

Der Herr des Hauses wäre gerne 5 cm größer, die Dame 5 cm kleiner. Okay, daran können beide nichts ändern.
An den Hüften stören beide sich an den 3 bis 4 Kilo zu fiel an Rettung.
Leider macht der untere Rücken ein wenig Probleme, so dass an aktivem Sport nicht zu denken ist. Aber etwas weniger Schokolade und dafür mehr Obst sollten auch ihre Wirkung zeigen. Und ab heute geht es vermehrt zu Fuss, obwohl ich ohnehin kein Auto mehr in der Stadt fahre. Und das seit einem Jahr absolut freiwillig Smile

Mal sehen, ob sich da noch was tut.

Bis dahin: guten Appetit.

Gruß

Tanja